Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Die vermeintliche Rivalität zwischen Madonna und Cyndi Lauper in den 1980er-Jahren war laut beiden Künstlerinnen vor allem ein Medienkonstrukt, das auf ihrem gleichzeitigen Aufstieg basierte, während Madonna langfristig zur dominanten Popikone aufstieg.
Das Making-of von „Let It Bleed" der Rolling Stones entstand 1968/69 in einer turbulenten Phase: Brian Jones schied aus, Mick Taylor kam neu hinzu, und das Album wurde einen Tag vor dem Altamont-Konzert in den USA veröffentlicht.
Der französische Schriftsteller Didier Decoin ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete Autor veröffentlichte über 30 Romane und schrieb das Drehbuch zur Hollywood-Verfilmung von Jurek Beckers „Jakob der Lügner".
Das Internationale Filmfestival Locarno ist gestartet: 17 Filme konkurrieren um den Goldenen Leoparden, darunter mehrere deutsche Produktionen wie Ann Orens "Objet A" und die deutsch-ukrainische Koproduktion "I Rarely Wake Up Dreaming" von Isabelle Stever.
Romeo Castellucci inszeniert Messiaens Oper „Saint François d'Assise" bei den Salzburger Festspielen in der Felsenreitschule, mit Philippe Sly in der Titelrolle und den Wiener Philharmonikern unter Maxime Pascal, als sechsstündiges Gesamterlebnis aus Körperlichkeit und Bildästhetik.
Der Musiksommer zwischen Inn und Salzach führt am 15. August 2026 in der Pfarrkirche Mülln in Salzburg seit über 250 Jahren verschollene Kompositionen aus aufgelösten Chiemgauer Klöstern erstmals wieder auf, gemeinsam mit der Salzburger Bachgesellschaft.
Der langjährige „Libération"-Korrespondent Jean Quatremer verlässt die Zeitung und kritisiert in seinem Abschiedsbrief den wachsenden Antisemitismus und die Meinungsunfreiheit innerhalb der neuen Linken, die er als Verrat an republikanischen Grundwerten bezeichnet.
Olivier Messiaens einzige Oper „Saint François d'Assise" kehrt nach 34 Jahren in die Salzburger Felsenreitschule zurück; die Wiener Philharmoniker unter Dirigent Maxime Pascal prägen die Produktion maßgeblich.
Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ gelingt in Salzburg als monumentale musikalische Überwältigung. Der Rest ist eine Glaubensfrage.
Romeo Castellucci inszeniert bei den Salzburger Festspielen Olivier Messiaens Oper „Saint François d'Assise" als über sechsstündige Produktion, die vom Publikum mit einhelligem Jubel gefeiert wird und als Meilenstein der Aufführungsgeschichte gilt.
Bald feiert Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen Premiere. Damit das Bestiarium vollständig ist, lohnt es sich, ihren Wutausbruch vorab als Buch zu lesen.
Archäologen haben bei Ausgrabungen in Vilnius die Bima und den Originalfußboden der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Großen Synagoge vollständig freigelegt. Über die künftige Nutzung des Geländes ist in der jüdischen Gemeinschaft Litauens eine Kontroverse entstanden.
Regisseur Ersan Mondtag bezeichnete das Salzburger Publikum nach massiven Buhrufen bei der Premiere seiner „Ariadne auf Naxos" als provinziell; ein Kommentar kritisiert diesen Umgang mit Publikumskritik als überheblich und warnt vor seinem geplanten „Ring"-Zyklus in Wien.
Altmeister John Neumeier choreografiert in Venedig ein Stück über die Seufzerbrücke – für ein neu gegründetes 40-plus-Ensemble. Die Zeiten, in denen ältere Tänzer aufs Abstellgleis kamen, sind vorbei.
Zum 60. Jahrestag von „Freak Out!" veröffentlicht Frank Zappas Nachlass am 25. September eine Deluxe-Edition des Mothers-of-Invention-Debütalbums mit seltenem Mono-Mix, unveröffentlichten Fillmore-Konzertmitschnitten von 1966 und Outtakes.
George R.R. Martin beschreibt in einem Blogeintrag ein von Trauer und Depression geprägtes Jahr und erklärt damit seine anhaltende Schreibpause – 15 Jahre nach dem letzten Band seiner „A Song of Ice and Fire"-Reihe.
Zum ersten Mal in der Chartgeschichte belegen Country-Songs alle fünf Spitzenplätze der Billboard Hot 100, angeführt von Ella Langleys „Choosin' Texas" in Woche 16, gefolgt von Tracks von Morgan Wallen, Taylor Swift und Stella Lefty.
Elvis Costello veröffentlicht am 2. Oktober eine Fünf-CD-Box zum 49. Jubiläum seines Debütalbums „My Aim Is True" mit 104 Tracks, darunter 52 bisher unveröffentlichte Aufnahmen aus Demos, Outtakes und Live-Mitschnitten.
Der Rolling Stone rankt alle 14 Songs des Beatles-Albums „Revolver", das als Reissue erschienen ist, von „Doctor Robert" auf Platz 14 bis „Eleanor Rigby" auf Platz 1.
Romeo Castellucci inszeniert Olivier Messiaens sechsstündige Heiligenoper „Saint François d'Assise" bei den Salzburger Festspielen unter Maxime Pascal mit den Wiener Philharmonikern als bildgewaltige, aber schwer zugängliche Produktion, die trotz ästhetischer Stärken kaum dramatische Spannung entfaltet.
Barry Manilow hat sein Konzert in Lexington, Kentucky, kurz vor Einlassbeginn zum zweiten Mal verlegt – ohne Angabe eines konkreten Grundes. Der Sänger erholt sich von einer Lungenkrebs-Operation und ist inzwischen krebsfrei.
In Dublin haben Hunderte Fans sowie Prominente wie Bono, Hozier und Chris O'Dowd den irischen Musiker und Oscar-Preisträger Glen Hansard beerdigt, der bei einem Motorradunfall ums Leben kam.
Anlässlich des neuen Streaming-Films „Star Trek: Section 31" veröffentlicht der Rolling Stone ein Ranking aller 14 „Star Trek"-Kinofilme vom schlechtesten bis zum besten, wobei „Star Trek V: Am Rande des Universums" den letzten Platz belegt.
Bruce Springsteens Album „Human Touch" von 1992 gilt als sein größter Karrierefehlschlag: Mit veralteter Produktion und schwachen Songs erntete es die schlechtesten Kritiken seiner Laufbahn und verschwand bald in Secondhand-Läden.