Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Das Staatstheater am Gärtnerplatz zeigt Verdis „La Traviata" in einer Inszenierung mit feministischem Ansatz, die stilistische Mittel wie phantastischen Realismus und Symbolik einsetzt, diese jedoch laut Kritik nicht konsequent genug ausschöpft.
Roy Chens Stück „Zirkus Kafka", uraufgeführt am Schauspiel Frankfurt unter der Regie von Dor Aloni, lässt Kafkas Figuren ihre eigene Verbrennung fordern und dreht sich in einer meta-theatralen Wendung vom Kafka-Deutungszirkus hin zur Kritik an der Interpretationssucht des Kulturbetriebs.
Dick Parry, Saxophonist auf Pink-Floyd-Klassikern wie „Money" und „Shine On You Crazy Diamond", ist im Alter von 83 Jahren gestorben. David Gilmour bestätigte den Tod seines langjährigen Freundes und Musikers in den sozialen Medien.
Paul McCartneys neues Soloalbum „The Boys of Dungeon Lane" ist ein nostalgisches Spätwerk, auf dem der 83-Jährige fast alle Instrumente selbst einspielt und musikalisch auf seine Liverpooler Jugend und ein gelebtes Leben zurückblickt.
Das Landestheater Coburg hat am 4. September 2025 mit einer Begrüßungsveranstaltung im GLOBE offiziell die Spielzeit 2025/26 eröffnet, bei der Intendant Neil Barry Moss, Kaufmännischer Direktor Bernd Vorjans und Oberbürgermeister Dominik Sauerteig das Ensemble willkommen hießen.
Die Seebühne Bad Staffelstein startet 2026 in ihre 7. Saison mit einem Programm aus Kabarett, Comedy, Pop, Rock, Klassik und Musical. Der Vorverkauf beginnt am 29. September 2025 beim Kartenkiosk Bamberg.
Trotz des auf 2,57 Milliarden Euro gestiegenen BKM-Kulturhaushalts 2026 appellieren die Freien Darstellenden Künste, da ihre strukturelle Förderung weiterhin nicht gesichert ist.
In unserem Jahresrückblick geben wir einen Einblick in die Vielzahl der Projekte, die 2025 in allen Förderprogrammen des Fonds realisiert wurden.
Die Förderung der Freien Darstellenden Künste wird um zwei Drittel von 22 auf 8,5 Mio. Euro gekürzt. Fonds-Vertreter Holger Bergmann warnt vor Gefährdung kultureller Freiheit und fordert die Beauftragte für Kultur und Medien zum Gegensteuern auf.
Der Fonds Darstellende Künste passt seine Förderprogrammatik für 2026 an, um trotz stabiler Haushaltsmittel die Lücken durch gestrichene bundesweite Projekte und Netzwerke zumindest für frei produzierende Künstler und große Ensembles abzufedern.
Der Fonds Darstellende Künste startet mit 8,59 Mio. Euro Bundesförderung ins Jahr 2026 und setzt acht Programme fort, muss jedoch auf gestrichene Mittel für bundesweite Koproduktionen reagieren und nimmt daher Anpassungen an seiner Förderprogrammatik vor.
Das Förderprogramm GLOBAL VILLAGE KIDS verbindet Freie Darstellende Künste mit kultureller Bildung und schafft kreative Freiräume für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum sowie in digitalen Welten.
Der Tabori Preis 2026 des Fonds Darstellende Künste geht an raumlaborberlin; HELLERAU erhält den Theaterpreis des Bundes. Die Verleihung findet am 17. April 2026 im Haus der Berliner Festspiele statt.
Das Berliner Architekturkollektiv raumlaborberlin erhält den Tabori Preis 2026 und spricht im Interview über seine Arbeit an der Schnittstelle von Architektur, Stadtplanung und performativer Kunst im öffentlichen Raum.
Christina Roth, Verwaltungsleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin des Fonds Darstellende Künste, blickt nach zehn Jahren auf die Herausforderungen der Neustart-Kultur-Programme zurück und fordert eine dauerhaftere Finanzierung der Freien Szene in Höhe von 16 Millionen Euro jährlich.
Der Fonds Darstellende Künste hat bei seiner Vollversammlung am 6. Mai 2026 den Vorstand neu besetzt: Amelie Deuflhard und Anne-Cathrin Lessel wurden bestätigt, Sabine Gehm neu gewählt; Prof. Dr. Wolfgang Schneider schied nach zehn Jahren aus.
Der Fonds Darstellende Künste unterstützt die Initiative kulturelle Integration des Deutschen Kulturrats und den bundesweiten Aktionstag am 21. Mai 2026, dem Welttag der kulturellen Vielfalt, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie.
Der Kinofilm „Vivaldi und ich" erzählt im Venedig des 18. Jahrhunderts die Geschichte der Geigerin Cecilia, die durch Antonio Vivaldi ihre künstlerische Selbstbestimmung findet. Der Film basiert auf Tiziano Scarpas Roman „Stabat Mater" und ist Regisseur Damiano Michielettos Spielfilmdebüt.
DJ-Produzenten wie Tiësto, Harris & Ford und Apashe sampeln klassische Werke von Bach, Mozart und Barber für elektronische Clubmusik und machen sie so für junge Festivalbesucher erlebbar – oft ohne dass diese den klassischen Ursprung erkennen.
Zum Pfingstferienstart herrscht am Allgäu Airport Memmingen erhöhtes Verkehrsaufkommen, da gleichzeitig Urlauber und Besucher des benachbarten Ikarus-Festivals anreisen — rund 200.000 Passagiere werden in den Ferien erwartet.
Ein Hamburger Veranstaltungsort sagte dem feministischen Verein „Club Volantaire" eine Diskussion über Queerismus und Frauenrechte ab, nachdem Protestmails aus der queer-woken Szene den Betreiber zur wirtschaftlichen Existenzangst trieben. Der Club sucht nun eine neue Lokalität.
Das Luisenburg-Felsenlabyrinth in Wunsiedel erhält offiziell den Titel „Nationales Naturmonument" und zählt damit zu den höchsten Naturschutzauszeichnungen Deutschlands. Das europaweit größte Felsenlabyrinth mit rund 300 Millionen Jahre alten Granitformationen ist zugleich das älteste Naturschutzgebiet Oberfrankens.
Andrea Zuska und Hanna Huge analysieren im DWDL-Podcast „Industry" aktuelle Marktdaten zu Wechselwirkungen zwischen Kino und Streaming, darunter Strategien von Streamern wie Netflix sowie die Entwicklung von Sperrfristen in Deutschland und den USA.
Bayerns Freilichtbühnen bieten im Sommer 2026 ein breites Programm: Die Luisenburg Wunsiedel zeigt u.a. „Der Da Vinci Code", die Kreuzgangspiele Feuchtwangen sechs Stücke, Altusried das Musical „Das zauberhafte Land von Oz" und Bad Kötzting „Don Quijote" auf Bairisch.