Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Das 0711-Kreativnetzwerk feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einem Konzert auf dem Stuttgarter Schlossplatz, bei dem Massive Töne, Max Herre, Afrob, Jan Delay, Clueso und Das Bo auftreten.
Philipp Löhle und Regisseurin Yvonne Kespohl verwandeln Mary Shelleys „Frankenstein" bei den Heidelberger Schlossfestspielen in eine spritzige Komödie, die zwischen moderner und historischer Erzählebene wechselt und vom engagierten Ensemble überzeugend getragen wird.
Die Komische Oper Berlin zeigt mit „Mokka-Hits und Milchbarträume" eine Revue über 40 Jahre DDR, inszeniert von Axel Ranisch, die populäre Schlager und kritische Lieder zwischen Aufbauoptimismus und Mauerfall kontrastiert.
Die 9. Triennale der Photographie zeigt unter dem Motto „Alliance, Infinity, Love" internationale Fotokunst in mehreren Ausstellungen in Hamburg, noch bis 22. September 2026.
Maria Revas Debütroman „Königreich für eine Schnecke" verbindet eine Schneckenforscherin, zwei Feministinnen und 13 Heiratstouristen in einem abgründig-komischen Road-Movie vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine.
Bad Bunny tritt am 20. und 21. Juni in der Merkur Spiel-Arena Düsseldorf auf; beide Konzerte sind ausverkauft, Resale-Tickets kosten bis zu 500 Euro. Einlass ist um 17 Uhr, Showbeginn gegen 21 Uhr.
Das Hurricane Festival (Scheeßel) und das Southside Festival (Neuhausen ob Eck) finden am dritten Juni-Wochenende 2026 statt, mit identischen Headlinern wie Florence + The Machine und Twenty One Pilots sowie praktischen Infos zu Anfahrt, Camping-Tickets und möglichen Gewittern.
Die Jüdische Allgemeine depubliziert zwei Gastbeiträge von Tagesspiegel-Editor Stephan-Andreas Casdorff, nachdem der Tagesspiegel bekannt gab, dass Casdorff Meinungstexte mit KI verfasst hatte. Chefredakteur Philipp Peyman Engel kündigte strengere KI-Prüfregeln an.
Das Musikfestival „Shalom-Musik.Koeln" findet vom 1. bis 10. September an über 25 Spielorten statt und präsentiert jüdische Musik in vielfältigen Genres, darunter der Schofar-Virtuose Bar Zemach, der mit seinem Instrument eine Friedensbotschaft verbindet.
Makkabi-Deutschland-Präsident Alon Meyer erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Hape Kerkeling wird mit einem Zivilcourage-Sonderpreis ausgezeichnet, und Gwyneth Paltrow sieht sich nach einer Israel-Werbekampagne mit Hasskommentaren konfrontiert.
Die Besetzung der Berliner „Landesansprechperson" gegen Antisemitismus an Hochschulen verzögert sich; die Jüdische Studierendenunion kritisiert das intransparente Auswahlverfahren, bei dem der Schutz jüdischer Studierender zunehmend in den Hintergrund gerückt sei.
Bischof Dominicus Meier verteidigt Kirchenschließungen im Bistum Osnabrück mit sinkenden Mitgliederzahlen und weniger Personal. Gemeinden sollen selbst über ihre Gebäude entscheiden; Meier setzt auf Gemeinschaftserlebnisse statt Immobilien.
Das Festival «Theater der Welt» findet vom 18. Juni bis 5. Juli in Chemnitz statt und zeigt über 30 internationale Produktionen – von indigenem Musiktheater über Pop-Oper bis zu virtuellen Welten.
Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Sommersaison in Neubrandenburg eröffnet und planen bis September rund 120 Veranstaltungen an über 90 Spielorten. Intendantin Ursula Haselböck strebt 70.000 verkaufte Tickets an, da Sponsorengelder und öffentliche Förderung schwieriger zu gewinnen sind.
Die Dresdner Musikfestspiele beenden ihre 49. Ausgabe mit Rekordwerten: 96 Prozent Auslastung, über 2,2 Millionen Euro Ticketeinnahmen und rund 68.000 Gäste machen sie laut Intendant Jan Vogler zum besten Jahrgang ihrer Geschichte.
Brandenburgs Theater erhöhen wegen steigender Kosten und unzureichender öffentlicher Förderung die Eintrittspreise zur Spielzeit 2026/2027: Das Hans Otto Theater Potsdam hebt Abo-Preise um bis zu 16 Prozent an, das Staatstheater Cottbus um zehn Prozent, das Kleist Forum um bis zu 20 Prozent.
Der KI-Künstler Nimi veröffentlichte gemeinsam mit Manuellsen den ersten deutschen KI-Rap-Track „Wieso sagt ChatGPT?", der nach über 193.000 Spotify-Streams gesperrt wurde – die Gründe sind unklar, Urheberrechtsprobleme gelten als mögliche Ursache.
Wegen hoher Nachfrage fügen die Prinzen ihrer Abschiedstour 2027 in Leipzig einen zweiten Termin am 4. November in der Quarterback Immobilien Arena hinzu; Tickets sind ab dem 16. Juni 2026 erhältlich.
Nick Cave & The Bad Seeds spielen am 16. Juni ein Open-Air-Konzert in der EmslandArena Lingen; Einlass ist ab 17 Uhr, Konzertbeginn um 19:30 Uhr, Tickets kosten 82,25 Euro.
Tocotronic-Bassist Jan Müller blickt in seiner Kolumne auf seine Raucherzeit in der Hamburger Musikszene der 90er-Jahre zurück und beschreibt, wie Zigarettenkultur und Sucht seinen Alltag prägten, bevor er nach zehn Jahren aufhörte.
Doja Cat gastiert mit ihrer „Ma Vie World Tour" am 15. Juni in Hamburg (Barclays Arena) und am 17. Juni in Berlin (Uber Arena); Einlass ist jeweils um 18 Uhr, Showbeginn um 20 Uhr.
Georg Schütky inszeniert Verdis „La Traviata" am Theater Münster als Rückblick aus einem Kolumbarium mit teils rätselhaften Bildern – von der Zahnarztpraxis bis zum Waldidyll – und erntet bei der Premiere neben Jubel auch rekordverdächtige Buhs.
Die Toten Hosen starten in Stuttgart vor 65.000 Zuschauern ihre voraussichtlich letzte große Deutschlandtournee. Ihr Abschiedsalbum „Trink aus, wir müssen gehen!" erreichte direkt Platz 1 der deutschen Charts und ist ihr 13. Nummer-eins-Album.
Die Horrorfilme „Backrooms" (Regie: Kane Parsons, 21) und „Obsession" (Regie: Curry Barker, 26) brechen Kassenrekorde für A24 und Focus Features und befeuern eine Debatte, ob YouTube-sozialisierte Gen-Z-Filmemacher das Kino dauerhaft verändern.