Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Das Stabi Kulturwerk in Berlin zeigt mit „Im Rhythmus der Großstadt" eine Gruppenausstellung zur Berliner Pressefotografie, die 100 Jahre Stadtgeschichte von der Weimarer Republik bis zur geteilten Stadt dokumentiert – mit Werken von vier Fotografen bis 20. Dezember 2026.
Das Landgericht Hamburg hat eine einstweilige Verfügung gegen die Axel Springer Deutschland GmbH erlassen, weil Welt-Kommentator Andreas Rosenfelder fälschlich behauptete, CORRECTIV habe eine Recherche mit Bundesregierung und Verfassungsschutz abgestimmt.
Jack Bruce, Bassist und Mitgründer von Cream, starb am 25. Oktober 2014 im Alter von 71 Jahren in Suffolk an Leberversagen – elf Jahre nach einer Lebertransplantation infolge einer Krebserkrankung.
Angela Schanelecs neuer Film „Meine Frau weint" begleitet eine Handvoll Menschen, darunter das Paar Thomas und Laura, über einige Tage in Berlin und kreist dabei um Fragen von Beziehung, Sprache und Einsamkeit.
Maura Morales' Tanzstück „物の哀れ | Mono no aware" in Kassel thematisiert menschliche Endlichkeit mit Kintsugi-Symbolik, setzt aber auf exzessiven Drive statt kontemplativer Stille – und verfehlt damit die angekündigte Empfindsamkeit, überzeugt das Publikum dennoch.
Die Tanztriennale 2026 in Hamburg hat mit einer Parade von rund 550 Teilnehmenden aus 28 Gruppen begonnen, die vom Elbtunnel durch Barmbek bis in den Stadtpark tanzten.
Roland Schimmelpfennigs neues Stück „Sommersonnenwende" wurde am Schauspiel Stuttgart von Daniela Löffner uraufgeführt; die Inszenierung überzeugt zunächst mit einem starken Quartett, verliert aber in der zweiten Hälfte die Balance zwischen Familiendrama und Gesellschaftsporträt.
Das Ballett am Rhein zeigt im Tanzabend „Signaturen" am Theater Duisburg drei Choreografien von Hans van Manen, David Dawson und Bridget Breiner in ungleichen Qualitäten – van Manens „Four Schumann Pieces" ragt als Meisterstück heraus.
Die Händel-Festspiele in Halle präsentierten zehn Opernproduktionen, darunter Konzertaufführungen und Marionettenversionen in Bad Lauchstädt, und vergaben den Händelpreis an Dirigent und Countertenor René Jacobs.
Der russische Duma-Abgeordnete Andrej Makarov bezeichnete die sowjetische Trickfilmfigur Tscheburaschka 2025 als jüdisch und behauptete, sie sei aus Israel importiert worden – ein Beispiel für antisemitische Projektionen auf vermeintlich neutrale Kulturfiguren.
Ein Kolumnist schildert, wie unerwartete Freundlichkeit in einem Bioladen ihn an Sketche der Comedians Kurt Krömer und Modi Rosenfeld erinnert und reflektiert dabei humorvoll über Alltagserfahrungen im Einzelhandel.
Hana Yael Tebelmann von Keshet Deutschland berichtet im Interview über den Pride Month, zunehmenden Antisemitismus in queeren Räumen und den Ausschluss jüdischer LGBTQ-Gruppen, die sich nicht von Israel distanzieren wollen.
Der Herder-Verlag hat 2024 „Manga Messias" veröffentlicht, das die Lebensgeschichte Jesu Christi im japanischen Manga-Stil erzählt und sich laut Verlag vor allem an Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 12 Jahren richtet.
GMD Killian Farrell und Regisseur Hinrich Horstkotte präsentieren am Meininger Theater nach fast 60 Jahren eine Neuinszenierung von Verdis „Otello", in der Owen Metsileng die Titelrolle und Shin Taniguchi den Jago überzeugend verkörpern.
Die Toten Hosen eröffnen vor 65.000 Zuschauern in Stuttgart ihre voraussichtlich letzte große Deutschlandtournee mit einem emotionalen Konzert, bei dem sie 32 Songs spielen und sich von ihren Fans verabschieden.
Dinçer Güçyeter, der 2023 für „Unser Deutschlandmärchen" den Leipziger Buchpreis erhielt, erzählt darin von der Einwanderungsgeschichte seiner Mutter und dem Ankommen in Deutschland.
Das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz eröffnet am 12. Juni 2026 mit dem Film „Wilma will mehr" seinen Kultursommer-Freiluftkino-Reihe vor dem Zechen- und Badehaus Brieske; weitere Freiluftkino-Abende folgen bis August an verschiedenen Museumsstandorten.
Schloss Agathenburg veranstaltet am 27. Juni 2026 ab 16 Uhr das „Kleine Schlossfest" mit freiem Eintritt, Familienrallye, einer Ausstellungsführung und Live-Auftritt der Cotton Club Bigband ab 18.30 Uhr.
Das Lübbenauer Spreewaldmuseum veranstaltet am 22. und 23. Juni 2026 mit dem Wandertheater Schwalbe die abendliche Theater-Krimiführung „Mord in der Spreewaldbahn", bei der Besucher einem fiktiven Mordfall durch das Museum folgen.
Das Museum für Druckkunst Leipzig präsentiert im Juni und Juli 2026 zwei neue Sonderausstellungen zu Denkmalpflege-Fotografie und zeitgenössischer Radierung sowie ein vielfältiges Begleitprogramm aus Workshops, Vorträgen und einem Sommerferienprogramm für Kinder.
Am 19. Juni 2026 eröffnet im Museum für Druckkunst Leipzig die Ausstellung "Gespiegelt - Perspektiven zeitgenössischer Radierung" mit aktuellen Arbeiten von Stud.
Am 18. Juni 2026 tritt der armenisch-kanadische Saxophonist Ara Arakelyan mit Band beim zweiten kostenlosen Open-Air-Konzert der Reihe „Feierabend! Musik am Zechenhaus" am Zechen- und Badehaus Brieske auf.
Die Branchenveranstaltung „Plot Next" in Köln zeigte, wie KI bereits in der Produktion der ARD-Daily „Rote Rosen" eingesetzt wird – etwa zur Strukturierung großer Datenmengen und Optimierung von Produktionsabläufen, nicht zum Schreiben von Drehbüchern.
Mira Seidel, neue Leiterin der SWR3 Pop Unit, hat die Fusion der ARD-Jugendwellen DasDing, YouFM und UnserDing zu einem gemeinsamen Sender verantwortet und sieht darin eine Chance, im Wettbewerb konkurrenzfähiger zu werden.