Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Musikmanager John McClain, Co-Testamentsvollstrecker des Michael-Jackson-Nachlasses und Wegbereiter für Janet Jacksons Karriere, ist im Alter von 71 Jahren in Los Angeles an den Folgen eines Sturzes gestorben.
Wilhelmine begeisterte ihr Publikum in der Münchner Muffathalle mit einem emotionalen Konzert, bei dem sie ihrer Mutter einen Song widmete und die Fans zu Tränen rührte.
Ein neues Musical in Dresden thematisiert das Leben von Helmut Schreiber, der als NS-Opportunist und späterer Magier Kalanag eine widersprüchliche Karriere durchlief.
Mahan Mirarabs Album „Unspoken" verbindet jazzige Gitarrenklänge mit Weltmusikeinflüssen und erzählt poetisch von Begegnungen und Gefühlen.
Die Komödie „Ticket ins Leben" zeigt einen todkranken Sänger, der in die Schweiz zur Sterbehilfe reist und im Zug die chaotische Victoire kennenlernt – ab 27. Mai in deutschen und österreichischen Kinos.
Zilla Leutenegger zeigt in der Villa Cedri in Bellinzona Video- und Rauminstallationen, die Fragen zu Nähe und Zuhause aufwerfen – zu sehen bis 2. August.
Rund 60 Kulturschaffende, darunter Kabarettist Hans Well, protestieren in einem offenen Brief gegen die Wahl des AfD-Stadtrats Sebastian Gruttauer zum Kulturreferenten in Tittmoning – er gilt als erster kommunaler AfD-Kulturreferent in Bayern.
Das neue Black-Keys-Album „Peaches!" entstand, während Dan Auerbachs Vater Chuck an Krebs starb, und trägt dessen musikalischen und ästhetischen Einfluss in sich. Chuck Auerbach starb am 29. März, einen Monat vor der Veröffentlichung des Albums.
Die Foo Fighters spielten beim BottleRock Festival erstmals „Jesus Wants Me for a Sunbeam" von The Vaselines – einen Song, den Nirvana auf dem legendären MTV-Unplugged-Album 1994 gecovert hatte – als Referenz an Dave Grohls Nirvana-Vergangenheit.
Regina Sluszny, Vorsitzende des jüdischen Dachverbands in Antwerpen, kritisiert das Strafverfahren gegen jüdische Beschneider in Belgien und warnt, ein Verbot der Brit Mila bedrohe die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft im Land.
Die Rome Pride Parade schließt die jüdischen LGBTQ-Organisationen Keshet Italia und Keshet Europe aus, weil sie sich nicht vom israelischen Vorgehen in Gaza distanziert haben. Keshet Italia wirft den Veranstaltern Antisemitismus vor; auch UCEI und der Europäische Jüdische Kongress kritisieren den Ausschluss scharf.
Die Collection de l'Art Brut in Lausanne feiert ihr Jubiläum und würdigt dabei Jean Dubuffet, der den Begriff „Art Brut" prägte, die Sammlung aufbaute und 1971 der Stadt Lausanne schenkte.
Das Wiener Untere Belvedere zeigt mit „Nach der Natur gemalt" eine Ausstellung zu Ferdinand Georg Waldmüller, die seinen Realismus anhand von 48 Gemälden, darunter Praterlandschaften, im europäischen Kontext mit Werken von Constable, Corot und Rousseau verortet.
45 jüdische Vertreter aus ganz Europa fordern in einem offenen Brief der European Jewish Association die Staatsanwaltschaft Antwerpen auf, die Anklage gegen zwei jüdische Beschneider wegen Körperverletzung fallen zu lassen, da dies die Religionsfreiheit verletze.
Paul McCartney möchte eine unveröffentlichte Aufnahme veröffentlichen, auf der Prince den Beatles-Song „The Long and Winding Road" covert, und plant, den Nachlass des 2016 verstorbenen Musikers zu kontaktieren.
Ab 4. Juni zeigt das Museum Flohburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora die Wanderausstellung „Wer ein Leben rettet", die Biografien von acht jüdischen Kindern des „Verlorenen Transports" aus Bergen-Belsen dokumentiert.
Paul McCartney gesteht in einem BBC-Interview, dass er vor Bob Dylan nervös wird, obwohl sich die beiden Musik-Ikonen seit ihrem ersten Treffen 1964 gegenseitig tief bewundern.
Kaija Saariahos Oper „Innocence" am Staatstheater Braunschweig thematisiert die Nachwirkungen eines Schulamoklaufs in Helsinki, bei dem eine Kellnerin auf der Hochzeit der Täterfamilie auf die Angehörigen ihres ermordeten Kindes trifft.
Isolation Berlin gehen im Februar 2027 mit fünf Deutschland-Konzerten auf Tour, um das zehnjährige Jubiläum ihres Debütalbums und der Compilation „Berliner Schule/Protopop" zu feiern.
Rund 60 Kulturschaffende, darunter Hans Well, protestieren in einem offenen Brief gegen die Wahl des AfD-Stadtrats Sebastian Gruttauer zum Kulturreferenten in Tittmoning – er gilt als erster kommunaler AfD-Kulturreferent in Bayern.
Die Sportfreunde Stiller feiern ihr 30-jähriges Jubiläum mit dem neuen Album „Happy Birthday" (Erscheinungstermin 12. Juni), einer Tour sowie der ARD-Doku „Mit dem Herz in der Hand" und sprechen über Bandkrisen, Comeback und Weitermachen.
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg warnt vor der Wahl von AfD, Linken und BSW zur Abgeordnetenhauswahl 2026 und begründet dies mit fehlendem Eintreten gegen israelbezogenen Antisemitismus sowie antidemokratischen Tendenzen.
In Bayern wurden 2024 laut Landesregierung 543 antisemitische Straftaten registriert, sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Seit 2022 ist die Zahl jedoch um rund zwei Drittel gestiegen; die Grünen fordern verstärkte Schutzmaßnahmen für jüdisches Leben.
Wiesn-Chef Christian Scharpf stellt klar, dass „Skandal im Sperrbezirk" der Spider Murphy Gang auf dem Oktoberfest nicht verboten wird und zur Münchner Musikgeschichte gehört. Auslöser war eine Liedempfehlung der Stadt Erlangen, die den Song als sexistisch eingestuft hatte.