Pressespiegel
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Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2026 verzeichnen mit über 16.500 Besuchern bei 96 Veranstaltungen einen neuen Rekord – 1.500 mehr als im Vorjahr. Die Festspieloper Deidamia war zu 95 Prozent ausgelastet und erhielt internationale Kritikerlob.
Jazzsaxofonist Sonny Rollins ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Er galt als einer der bedeutendsten Solisten des Modern Jazz und arbeitete mit Thelonious Monk, Art Blakey und Miles Davis zusammen.
Der US-amerikanische Jazzsaxofonist Sonny Rollins ist im Alter von 95 Jahren in Woodstock, New York, gestorben. Er zählte zu den bedeutendsten Solisten des Modern Jazz und arbeitete mit Miles Davis, Thelonious Monk und Art Blakey zusammen.
Akın Emanuel Şipal erhält den Hermann-Sudermann-Preis für Dramatik für sein Stück „Der Zauberer von Öz – Opus Özil", das Mesut Özils Geschichte in Rückblenden und Dialogen mit Fragen zu nationaler und individueller Identität verknüpft.
Ian McEwan erklärt beim Hay Festival in Wales, gesellschaftlicher Pessimismus sei ein größeres Problem als der Klimawandel, und bezeichnet Optimismus als „moralische Pflicht".
Leipzig bewirbt sich mit seinem musikhistorischen Erbe – Bach, Wagner, Schumann – und lebendiger Kulturszene um Aufnahme in das Unesco-Netzwerk der kreativen Städte als „City of Music"; eine Entscheidung fällt voraussichtlich Herbst 2027.
Für den Österreichischen Buchpreis und Debütpreis 2026 gingen 102 Einreichungen von 64 Verlagen ein. Die Longlist erscheint am 9. September, die Preisverleihung findet am 23. November im Rahmen der „Buch Wien" statt.
Nach Vorwürfen sexueller Gewalt gegen den französischen Sänger Patrick Bruel wird dessen Konzert in Fribourg abgesagt; auch in Kanada, Paris und Marseille werden Auftritte gestrichen, während die französische Justiz ermittelt.
Die Wiener Festwochen planen einen Auftritt von Tech-Milliardär Peter Thiel in Form eines öffentlichen Gesprächs, das Macht und politische Netzwerke kritisch beleuchten soll. Die Wiener Polizei bereitet sich bereits auf Proteste vor.
Die ARD-Schlagersendung „Immer wieder sonntags" geht nach über 30 Jahren in ihre letzte Staffel mit 13 Folgen und über 130 Künstlern. Der SWR stellt die Produktion aus wirtschaftlichen Gründen ein.
Das Seriencamp (9.–11. Juni in Köln) beleuchtet in seiner 12. Ausgabe Trends wie Micro Drama, KI-gestützte Produktion und Comfort Watching, während die Branche laut den Veranstaltern Gerhard Maier und Helena Paulina Reiche zunehmend datengetrieben und risikoaverser agiert.
Mallorca bewirbt sich als Produktionsstandort für die Film- und Serienbranche und erhofft sich durch die Branchenkonferenz Conecta in Magaluf mehr internationale Produktionen sowie einen Imagewandel weg vom Massentourismus.
Regisseur Eric Friedler begleitete Die Toten Hosen bei den Studioaufnahmen zu ihrem letzten Album „Trink aus, wir müssen gehen!" und dokumentiert dabei emotionale Einblicke in Kreativprozess, Bandgefüge und Abschied.
Das ZDF verschiebt die Free-TV-Premiere der mehrfach ausgezeichneten Serie „Krank Berlin" von Frühjahr auf November 2026, um den Auftritt offenbar mit AppleTV zu koordinieren, das zeitgleich Staffel zwei veröffentlichen dürfte.
Cathy Marston zeigt mit ihrer neuen „Romeo und Julia"-Choreografie am Ballett Zürich eine in zwei Kontrastakte geteilte Version mit zeitgenössischen Elementen: Ringkampf statt Degengefecht, geschlechtlich umgedeuteten Nebenrollen und einem Scheintod durch Hypnose statt Gift.
Das Theater Krefeld und Mönchengladbach zeigt einen Tanzdoppelabend mit Boris Randzios „Der Sandmann" und Hugo Vieras „Shift.er.s", der den künstlerischen Übergang nach dem Abgang von Chefchoreograf Robert North einleitet, jedoch dramaturgisch uneinheitlich bleibt.
Alexandra Bachzetsis zeigt in ihrer Soloarbeit „Rush(es)" im Eintanzhaus Mannheim körperliche Inszenierungen zwischen Pop- und Subkultur, die medial geprägte Wunschprojektionen ironisch dekonstruieren und dabei Begehren, Gewalt und Vergänglichkeit freilegen.
Yuko Kaseki, Mieko Suzuki und Bidou Yamaguchi verbinden im HKW Berlin Nō-Theater-Tradition mit Fragen zur künstlichen Intelligenz: Die audiovisuelle Performance „NO-MEN 能面" stellt dem digitalen Doppelgänger die Nō-Philosophie der distanzierten Selbstbeobachtung gegenüber.
Armando Iannucci und Simon Blackwell, bekannt für die Politsatire „Veep", schreiben das Drehbuch zu „Paddington 4". Regisseur Dougal Wilson soll ebenfalls zurückkehren; ein Kinostart ist für 2028 geplant.
Ein neuer Bildband dokumentiert Anton Corbijns Karriere als Porträtfotograf, die er seit seiner Jugend verfolgt, und versammelt Künstlerporträts aus fünf Jahrzehnten.
Zum 100. Geburtstag von Miles Davis spricht Autor Stefan Hentz über das Werk und Erbe des 1991 verstorbenen Jazztrompeters, der das Genre maßgeblich geprägt hat.
Das Mainzer Open Ohr Festival widmet sich unter dem Motto „Alleinsam" dem Thema Einsamkeit; Psychologin Maike Luhmann spricht über gesellschaftliche Folgen. Daneben erhält Cristian Mungius „Fjord" die Goldene Palme in Cannes, und Miles Davis' 100. Geburtstag wird gewürdigt.
Eine Dokumentation über die senegalesisch-französische Tänzerin Germaine Acogny und ihre Leidenschaft für afrikanischen Tanz startet am 28. Mai 2026 in deutschen Kinos.
Eine Ausstellung in Klagenfurt zeigt Werke des Künstlers Peter Kohl aus allen Schaffensperioden, von früher abstrakter Malerei bis zu aktuellen, von Graffiti und Pop-Art beeinflussten Arbeiten – zu sehen bis 14. Juni.