Pressespiegel
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Die Förderung der Freien Darstellenden Künste wird um zwei Drittel von 22 auf 8,5 Mio. Euro gekürzt. Fonds-Vertreter Holger Bergmann warnt vor Gefährdung kultureller Freiheit und fordert die Beauftragte für Kultur und Medien zum Gegensteuern auf.
Der Fonds Darstellende Künste passt seine Förderprogrammatik für 2026 an, um trotz stabiler Haushaltsmittel die Lücken durch gestrichene bundesweite Projekte und Netzwerke zumindest für frei produzierende Künstler und große Ensembles abzufedern.
Der Fonds Darstellende Künste startet mit 8,59 Mio. Euro Bundesförderung ins Jahr 2026 und setzt acht Programme fort, muss jedoch auf gestrichene Mittel für bundesweite Koproduktionen reagieren und nimmt daher Anpassungen an seiner Förderprogrammatik vor.
Das Förderprogramm GLOBAL VILLAGE KIDS verbindet Freie Darstellende Künste mit kultureller Bildung und schafft kreative Freiräume für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum sowie in digitalen Welten.
Der Tabori Preis 2026 des Fonds Darstellende Künste geht an raumlaborberlin; HELLERAU erhält den Theaterpreis des Bundes. Die Verleihung findet am 17. April 2026 im Haus der Berliner Festspiele statt.
Das Berliner Architekturkollektiv raumlaborberlin erhält den Tabori Preis 2026 und spricht im Interview über seine Arbeit an der Schnittstelle von Architektur, Stadtplanung und performativer Kunst im öffentlichen Raum.
Christina Roth, Verwaltungsleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin des Fonds Darstellende Künste, blickt nach zehn Jahren auf die Herausforderungen der Neustart-Kultur-Programme zurück und fordert eine dauerhaftere Finanzierung der Freien Szene in Höhe von 16 Millionen Euro jährlich.
Der Fonds Darstellende Künste hat bei seiner Vollversammlung am 6. Mai 2026 den Vorstand neu besetzt: Amelie Deuflhard und Anne-Cathrin Lessel wurden bestätigt, Sabine Gehm neu gewählt; Prof. Dr. Wolfgang Schneider schied nach zehn Jahren aus.
Der Fonds Darstellende Künste unterstützt die Initiative kulturelle Integration des Deutschen Kulturrats und den bundesweiten Aktionstag am 21. Mai 2026, dem Welttag der kulturellen Vielfalt, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie.
Der Kinofilm „Vivaldi und ich" erzählt im Venedig des 18. Jahrhunderts die Geschichte der Geigerin Cecilia, die durch Antonio Vivaldi ihre künstlerische Selbstbestimmung findet. Der Film basiert auf Tiziano Scarpas Roman „Stabat Mater" und ist Regisseur Damiano Michielettos Spielfilmdebüt.
DJ-Produzenten wie Tiësto, Harris & Ford und Apashe sampeln klassische Werke von Bach, Mozart und Barber für elektronische Clubmusik und machen sie so für junge Festivalbesucher erlebbar – oft ohne dass diese den klassischen Ursprung erkennen.
Zum Pfingstferienstart herrscht am Allgäu Airport Memmingen erhöhtes Verkehrsaufkommen, da gleichzeitig Urlauber und Besucher des benachbarten Ikarus-Festivals anreisen — rund 200.000 Passagiere werden in den Ferien erwartet.
Ein Hamburger Veranstaltungsort sagte dem feministischen Verein „Club Volantaire" eine Diskussion über Queerismus und Frauenrechte ab, nachdem Protestmails aus der queer-woken Szene den Betreiber zur wirtschaftlichen Existenzangst trieben. Der Club sucht nun eine neue Lokalität.
Das Luisenburg-Felsenlabyrinth in Wunsiedel erhält offiziell den Titel „Nationales Naturmonument" und zählt damit zu den höchsten Naturschutzauszeichnungen Deutschlands. Das europaweit größte Felsenlabyrinth mit rund 300 Millionen Jahre alten Granitformationen ist zugleich das älteste Naturschutzgebiet Oberfrankens.
Andrea Zuska und Hanna Huge analysieren im DWDL-Podcast „Industry" aktuelle Marktdaten zu Wechselwirkungen zwischen Kino und Streaming, darunter Strategien von Streamern wie Netflix sowie die Entwicklung von Sperrfristen in Deutschland und den USA.
Mehr als 600 französische Filmschaffende protestieren beim Filmfestival Cannes in einem Offenen Brief gegen die wachsende Medienmacht von Vincent Bolloré; Canal+-Chef Saada kündigte daraufhin an, nicht mehr mit den Unterzeichnern zusammenzuarbeiten.
ARD-Chef Florian Hager deutet den Begriff „Systemmedien" offensiv um und positioniert ARD und ZDF als Medien des demokratischen Systems. Der Kolumnist bewertet dies als richtigen Ansatz, mahnt aber zugleich bessere Produkte und digitale Präsenz an.
Das Landgericht Köln verhängte ein Zwangsgeld von 20.000 Euro gegen RTL, weil der Sender gegenüber der Produzentin Jana Bernhardt zwar Werbeeinnahmen bezifferte, aber die geforderten Belege und damit seine Rechenschaftspflicht schuldig blieb.
Choreograf Helge Letonja, Künstlerischer Leiter von Of Curious Nature, erhält den Sonderpreis des INTHEGA-Vorstands für seine Verdienste um die Sichtbarkeit und Weiterentwicklung des zeitgenössischen Tanzes in der Gastspielbranche.
Choreograf Matteo Carvone zeigt im Münchner Schwere Reiter mit „Icarus" ein knapp einstündiges Solo, in dem Tänzer Cristian Cucco den Ikarus-Mythos durch ausladende Arm-Choreografien und ein Spiel aus Licht und Schatten abstrakt interpretiert.
Die photo basel findet vom 16. bis 21. Juni 2026 parallel zur Art Basel statt und gilt als einzige Kunstmesse im deutschsprachigen Raum mit Fokus auf Fotografie. Internationale Galerien präsentieren Fotokunst, ergänzt durch Sonderformate und Förderpreise.
Die Musik- und Kunstschule Osnabrück sucht eine Lehrkraft für Schlagzeug, Percussion und Mallets in Teilzeit (5 Unterrichtsstunden/Woche, dienstags), unbefristet ab August 2026, Bewerbungsfrist 14. Juni 2026.
Die Stadt Osnabrück sucht eine Lehrkraft für Elementare Musikpädagogik mit Schwerpunkt Kita und Grundschule in Teilzeit an der Musik- und Kunstschule, Bewerbungsfrist ist der 14. Juni 2026.
Bayerns Freilichtbühnen bieten im Sommer 2025 ein vielfältiges Programm: Die Luisenburg Wunsiedel zeigt u.a. „Der Da Vinci Code", die Kreuzgangspiele Feuchtwangen „Der große Gatsby", und das Augsburger Staatstheater weicht wegen Baumängeln auf das Gaswerksareal aus.