Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Der gigantische Techno von „Brutalismus 3000“ klingt, wie die Speiseröhre sich anfühlt, wenn man ihr Brennspiritus mit der Bierbong zuführt. In Amerika werden sie damit gerade sehr groß. Eine Begegnung.
Die Brüder Johnny und Basti Schuhbeck treten als The Bakery Brothers am 17. September 2026 im Kultur-Stadl Wörleschwang auf und präsentieren akustischen Americana aus Folk, Bluegrass und Country mit Gitarre, Mandoline und zweistimmigem Gesang.
Schöne Bilder und schöne Schauspieler sind leider nicht genug: Julian Schnabels Bestsellerverfilmung „In the Hand of Dante“ ist ein ziemliches Durcheinander.
Clueso nutzt sein Domplatz-Konzert in Erfurt am 4. Juli als politisches Statement gegen Rechtsextremismus, während zeitgleich ein AfD-Parteitag stattfindet – er plant, ein Gedicht zu lesen und offen Stellung zu beziehen.
Wie konnte der fatale Eindruck entstehen, die Bayreuther Festspiele wollten sich mit dem Publizisten Michel Friedman ihrer antisemitischen Geschichte stellen – und dann doch wieder nicht? Die Intendantin und Komponisten-Urenkelin Katharina Wagner erklärt sich.
Der Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht" von Eva Müller und Isabel Schneider beleuchtet anhand von Archivmaterial den Sexismus im deutschen TV-Humor der 1990er und 2000er Jahre und lässt Entertainerinnen wie Maren Kroymann und Hella von Sinnen zurückblicken. Ab 16. Juli im Kino.
Die britische Blues-, Rock- und Soul-Sängerin Deborah Bonham tritt am 22. September 2026 mit ihrer Band im Spectrum Augsburg auf und präsentiert dabei ihr aktuelles Album „Bonham-Bullick".
Ein KI-generiertes Bild zeigt Depeche-Mode-Mitglieder Dave Gahan und Martin Gore im Goth-Look beim WM-Spiel England gegen Panama und ging viral, weil viele es für authentisch hielten.
Ministerpräsident Markus Söder hat 68 Personen mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet, darunter Ex-Torhüter Oliver Kahn für seine Sportkarriere und sein soziales Engagement sowie Denise Herrmann-Wick, Thomas Huber und Stefan Zauner.
Der junge Architekt Max Hacke darf in einem eher verschlafenen Teil von Berlin ein „Haus der Jugend“ bauen, in dem es laut werden soll – und für die Nachbarn trotzdem leise. Denn er hat da ein paar bemerkenswerte Ideen.
Walter Thompson-Hernández' Film „If I Go Will They Miss Me" zeigt die schwierige Beziehung zwischen dem zwölfjährigen Lil Ant und seinem aus dem Gefängnis entlassenen Vater, zwischen Fantasiewelt und sozialer Realität in einem kalifornischen Arbeiterviertel.
Foreigner begeistern beim Tollwood-Konzert in München das Publikum mit Klassikern wie „I Want To Know What Love Is" – trotz fehlender Gründungsmitglieder auf der Bühne.
Ian Gillan, Frontmann von „Deep Purple“, über Vorbilder, die Bedeutung des Krieges für die Rockmusik und die Frage, warum er in seiner Band nicht über Politik singen kann.
Das NS-Dokumentationszentrum München zeigte ein multimediales Jazz-Konzert, bei dem die Freedom Swingers die Geschichte der Jazzmusik zwischen Duldung und Ächtung im Nationalsozialismus musikalisch und historisch aufarbeiteten, inklusive Live-Darbietungen von Titeln der Ghetto Swingers aus dem KZ Theresienstadt.
Madonna veröffentlicht am 3. Juli ihr 15. Studioalbum "Confessions II", das eine Fortsetzung ihres Dance-Floor-Hits von 2005 darstellt und mit Auftritten bei Coachella, einem Konzert am Times Square sowie einem Kurzfilm mit prominenten Gästen beworben wurde.
Selten gezeigte Fotos dokumentieren Lady Gagas Auftritte vor ihrem Durchbruch, darunter ein skandalumwitterter Lollapalooza-Auftritt im Jahr 2007.
Die Toten Hosen werden auf ihrer aktuellen Tournee zum Album „Trink aus! Wir müssen gehen" von bis zu 20 Kameras begleitet; Regisseur Paul Dugdale und Martin Groß produzieren daraus einen Konzert- und Dokumentarfilm, der im September 2027 in die Kinos kommt.
Filmproduzentin Alice Brauner kritisiert die deutsche Erinnerungskultur an die NS-Zeit als gescheitert und bezeichnet sie als bloße Symbolpolitik. Ihr neuer Film „Block 10" über medizinische Experimente in Auschwitz feiert seine Weltpremiere beim Filmfest München.
David Lynchs „Dune" (1984) scheiterte zwar an den Kinokassen, gilt aber wegen seiner surrealen Bildsprache, markanter Figuren wie Baron Harkonnen und Darsteller wie Sting als eigenwilliger Kultfilm.
Der Rolling Stone listet Patti Smith Groups „Radio Ethiopia" unter den enttäuschendsten Alben aller Zeiten: Auf das gefeierte Debüt „Horses" folgte ein strukturloses, kommerziell orientiertes Album, das bis auf „Pissing in a River" kaum überzeugt.
Lionel Richie musste ein Konzert in Minnesota nach zehn Songs wegen leichter Dehydrierung abbrechen und zwei Auftritte verlegen; inzwischen tritt er wieder auf und absolvierte bereits Konzerte in Pittsburgh und Detroit.
Er ist der extrovertierte der Zwillinge von „Tokio Hotel“ und inzwischen für viel mehr bekannt als nur für Musik. Und nun auch zu hören in dem neuen Animationsfilm aus Hollywood.
Der Artikel beleuchtet das Akkordeon als vielseitiges Duoinstrument anhand dreier Beispiele: dem Duo A&O (Akkordeon und Orgel), dem Duo Aliada (Akkordeon und Saxophon) sowie Akkordeonkonzerten mit Orchester, darunter ein neues Werk von Fazil Say für Ksenija Sidorova.
Kolumnistin Ina Simone Mautz suchte jahrelang nach der Vinyl-Single „Dance Little Bird" von Electronica's – ihrem Nummer-eins-Hit am Geburtstag – und musste feststellen, dass es sich schlicht um den bekannten „Ententanz" handelt.