Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Bevor er zur Talkshow-Ikone wurde, feierte Hubertus Meyer-Burckhardt seinen ersten großen TV-Erfolg mit einer ganz anderen Sendung. Zum 70. Geburtstag blickt der NDR auf eine Karriere zurück, die 1993 mit einer preisgekrönten Infotainment-Show begann.
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Jona Manow erhält den mit 2.500 Euro dotierten Paul-Maar-Preis für sein Kinderbuch-Debüt „Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen", das laut Akademiepräsidentin Claudia Maria Pecher sensibel und humorvoll von Neurodiversität erzählt.
Kölner Altphilologin Anja Bettenworth lobt Christopher Nolans „Odyssee"-Verfilmung als zeittypisches Werk, kritisiert jedoch das dominante Schuldthema und den Verlust von Homers Listigkeit, Humor und Vielschichtigkeit.
Roland Korn war der letzte Chefarchitekt von Ost-Berlin. Er prägte die DDR-Hauptstadt mit dem Staatsratsgebäude und dem Haus des Reisens. Jetzt ist er mit 96 Jahren gestorben.
Das Olympiastadion Berlin zeigt vom 27. Juli bis 9. August 2026 in der Ehrenhalle ausgewählte Frontalporträts aus Martin Schoellers Serie „Close Up", präsentiert von CAMERA WORK, darunter Aufnahmen von Cate Blanchett, Bruce Springsteen und Dennis Hopper.
Die Gruppenausstellung „In der Luft" im Heidelberger Kunstverein untersucht anhand von Arbeiten u. a. von Louise Lawler, Yalda Afsah und Joshua Bonnetta das vielschichtige Verhältnis zwischen Mensch und Vogel – von Machtgefälle über Fürsorge bis zur Naturentfremdung.
Andrea Wulf erklärt im Interview, wie sie für ihr Buch „Fabelhafte Rebellen" den Jenaer Frühromantiker-Kreis um Goethe, Schiller und Caroline Schlegel erforschte und dabei Tausende Briefe auswertete, die Carolines zentrale intellektuelle Rolle belegen.
Das Studierendenparlament der Humboldt-Universität in Berlin fordert den Boykott aller israelischen Unis – was zu der Frage führt: Haben die jungen Menschen nicht ein Studium aufgenommen, um Phänomene differenziert zu betrachten?
Noah Kahan thematisierte auf seiner Stadiontournee das Phänomen, dass Fans bei seinen Konzerten statt zur Toilette zu gehen in die Hose machen – und spielte auf der Bühne in Washington D.C. scherzhaft einen fingierten Kongress-Anruf nach, der Windelpflicht für alle Besucher anordnet.
Das Kopenhagener Kollektiv Fix+Foxy präsentiert beim Asphalt Festival Düsseldorf eine immersive Taxifahrt zu düsteren Stadtorten, bei der Fahrer Chris vier Zuschauer mit Gewaltszenarien, Waffenanfassen und Schießübungen konfrontiert.
ProSieben bringt ab 11. August sechs neue Folgen des "TV total Stand-up-Clubs" mit Sebastian Pufpaff sowie vier neue Folgen von "Erkennst Du den Song? Live" mit den Wolter-Zwillingen dienstags ins Programm.
Rewe kooperiert mit Seven.One Audio für eine interaktive Kampagne im Podcast „Baywatch Berlin", bei der Hörer per App-Coupons die Länge künftiger Folgen beeinflussen können. Außerdem starten neue Podcasts mit Caro Matzko beim BR und Louis Klamroth beim WDR.
Im britischen Arthouse-Drama „H wie Habicht" (Regie: Philippa Lowthorpe) verarbeitet die Wissenschaftlerin Helen Macdonald (Claire Foy) den Tod ihres Vaters durch das Abrichten eines Habichts und zieht sich dabei zunehmend aus der menschlichen Gesellschaft zurück.
Die tägliche Buchkritiken-Übersicht wertet Rezensionen aus FAZ, NZZ, taz, Zeit, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur aus – darunter Bände zu antiken Ruinenstädten, deutschem Libertinismus, einem Diktator-Roman und experimenteller Archäologie.
Der Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht?" von Eva Müller und Isabel Schneider analysiert anhand von Archivmaterial den strukturellen Sexismus im deutschen Unterhaltungsfernsehen ab den 1980er-Jahren, kommentiert von Maren Kroymann, Hella von Sinnen und weiteren Betroffenen.
Eine WDR-Dokumentation begleitet das Parookaville-Festival am Airport Weeze in allen Phasen – vom Bühnenaufbau bis zum Abschlussfeuerwerk – und porträtiert Besucher, Teams hinter den Kulissen sowie US-DJ Steve Aoki vor rund 250.000 Besuchern.
Die Fotografin Ulla Lohmann aus Rheinland-Pfalz dokumentiert weltweit aktive Vulkane und die Menschen, die in deren Nähe leben. Ein Filmporträt begleitet sie bei einer Expedition zum Vulkan Yasur in Vanuatu im Südpazifik.
Demian Kappenstein, Wencke Wollny und Antonia Hausmann präsentieren im MDR Kultur Mixtape monatlich ihre Musikentdeckungen aus verschiedenen Genres und laden dabei regelmäßig Gäste wie Romano, Charlotte Brandi oder die Woods of Birnam ein.
Die SWR Big Band präsentiert in der SWR4-Sendung „SWR Big Band & Gäste" Big-Band-Klassiker und Jazz-Arrangements aus verschiedenen Jahrzehnten, darunter Konzertmitschnitte, Jubiläumsauftritte und Hommagen an Legenden wie Sonny Rollins und Miles Davis.
Die ARD-Dokumentation „Love is Stronger" (ab 31. Juli in der Mediathek) erzählt die Geschichte von Rave The Planet, das 2022 an die Berliner Loveparade anknüpfte, und beleuchtet mit Archivmaterial die Entwicklung der Technokultur von den 1990ern bis heute.
Die MDR-Dokumentation „East Side Stories" porträtiert in fünf Episoden Menschen zwischen 30 und 40, die in der DDR geboren und im vereinten Deutschland aufgewachsen sind, und beleuchtet ihre heutigen Fragen, Visionen und ihr Verhältnis zu Herkunft und Heimat.
Die vierteilige ARD-Dokuserie beleuchtet Richard Wagner als ambivalenten Visionär, indem sie dokumentarische Interviews mit einer animierten KI-Geschichte der Opernfigur Brünnhilde verbindet und Wagners Musik, Antisemitismus sowie den Mythos Bayreuth kritisch untersucht.
RIN verarbeitet auf seinem vierten Album NOSTALGIA Heimweh, Eskapismus und jugoslawische Wurzeln mit gewohnter Unmittelbarkeit, unterstützt von Producer Alexis Troy und Minhtendo mit atmosphärischen Synth-Flächen und HipHop-Beats.