Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Das „Purple Rain"-Musical basierend auf Princes Album und Film von 1984 debütiert ab März 2027 am Majestic Theatre am Broadway, nachdem es 2024 erfolgreich in Minneapolis lief.
Shakira erzielt mit „Dai Dai", ihrem offiziellen Song zur FIFA-WM 2026 mit Burna Boy, Rekord-Streaming-Zahlen auf Spotify und Apple Music und bricht damit mehrere globale Chart-Rekorde für Künstlerinnen.
R.E.M. veröffentlichten 1986 mit „Lifes Rich Pageant" ein Album, das unter Produzent Don Gehman einen deutlicheren Pop-Zug entwickelte und die Band in den USA zur anerkannten Alternative-Rock-Größe machte.
Bebe Rexha trat in der „Tonight Show" auf und performte ein Medley ihrer Singles „New Religion" und „Sad Girls", beide vom Album „Dirty Blonde" – ihrer ersten Veröffentlichung als unabhängige Künstlerin nach der Trennung von Warner Music.
Peter Jackson restauriert den Queen-Konzertfilm „Queen Budapest" von 1986 in 4K für das 40-jährige Jubiläum, mit neu abgemischtem Ton in Dolby Atmos und erstmals allen 23 Songs. Der Kinostart ist für Oktober 2026 geplant.
Ein Gericht in Los Angeles hat nach fünftägiger Vorverhandlung entschieden, dass sich der Musiker D4vd (David Burke) wegen Mordes ersten Grades an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez vor Gericht verantworten muss.
Queens restauriertes Konzert vom 27. Juli 1986 im Budapester Népstadion erscheint am 7. Oktober 2026 in der vollständigen Fassung – auch im IMAX-Format – in Kinos sowie als Tonträger-Edition.
Queen bringen ihren 1986 in Budapest aufgezeichneten Konzertfilm „Queen Budapest" in restaurierter 4K-Fassung ab 7. Oktober 2026 weltweit in Kinos. Es handelt sich um den letzten vollständig gefilmten Live-Auftritt der klassischen Bandbesetzung mit Freddie Mercury.
Die Unesco hat das Teatro Amazonas in Manaus und das Theatro da Paz in Belém als Welterbe anerkannt. Die beiden historischen Opernhäuser aus der Kautschukboom-Ära sind die ersten Kulturstätten Nordbrasilien auf der Welterbeliste.
Emily Wilson, deren Odyssee-Übersetzung Christopher Nolans Film inspirierte, verriss dessen Blockbuster in der „London Review of Books" scharf: Sie kritisiert fehlendes psychologisches Tiefe, ein katastrophales Drehbuch und flache Figuren.
Ein Richter in Los Angeles hat entschieden, dass der Musiker D4vd (David Anthony Burke) wegen Mordes an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez vor Gericht gestellt wird; das Arraignment ist für den 31. August angesetzt.
Michael Giacchino kehrt für „Spider-Man: Brand New Day" (Kinostart 31. Juli 2026) als Komponist zurück und entwickelt sein bekanntes Spider-Man-Thema mit dunkleren, reiferen Klangfarben weiter, um Peters Erwachsenwerden musikalisch abzubilden.
Ulrich Rasche inszeniert Goethes „Faust I" bei den Salzburger Festspielen mit dem Ensemble des Münchner Residenztheaters auf seiner charakteristischen Dauerdrehbühne als körperlich-dramaturgisches Exerzitium, das Fausts innere Zerrissenheit ohne dramatische Entwicklung nach außen verlagert.
Gabriela Carrizos „Carmen"-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen setzt auf virtuoses Tanztheater mit Peeping Tom, verzichtet auf dramaturgische Bindemittel und opfert Figurenschärfe zugunsten ungebremster Kreativität, während Currentzis Bizets musikdramatische Transparenz weitgehend negiert.
Eine 80er-Kult-Band ist auf Jubiläumstour und muss alle Konzerte auf einem Kontinent absagen. Für viele Fans kommt diese Nachricht viel zu spät.
Die Diva steht hier im Graben: Teodor Currentzis dirigiert Bizets „Carmen“ bei den Salzburger Festspielen. Asmik Grigorian in der Titelrolle lässt einen weitgehend kalt.
Faith No More kündigen für Januar und Februar 2027 ihre ersten Konzerte seit über einem Jahrzehnt an — Stadionshows in Australien und Neuseeland gemeinsam mit System of a Down, nach jahrelangen Reunionversuchen und pandemiebedingten Absagen.
Ministry veröffentlichen am 30. Oktober ihr letztes Album „Hate To Go (Take Out or Delivery)" über Cleopatra Records. Frontmann Al Jourgensen erklärt die Band damit für beendet; eine Abschiedstournee durch Europa und die USA folgt 2027.
Bruce Springsteen überraschte beim Abschlusskonzert von Bon Jovis neuntägiger Residency im Madison Square Garden am 26. Juli und spielte gemeinsam mit Jon Bon Jovi „Who Says You Can't Go Home" und „The Promised Land".
Produzent David Holmes veröffentlichte zum dritten Todestag von Sinéad O'Connor private Textnachrichten, die ihre Begeisterung für das unfertige Album „No Veteran Dies Alone" belegen, darunter geplante Tracklist und Aufnahmedetails.
Künstlerinnen wie Gracie Abrams und Charli XCX veröffentlichen beliebte Songs als iTunes-Exklusiv-Bonus-Tracks statt auf Streaming-Plattformen, was Fans zur Kritik veranlasst, dass kommerzielle Interessen das Album als geschlossenes Kunstwerk untergraben.
Keith Richards fand in Jamaika eine zweite Heimat, nahm dort mit den Rolling Stones das Album „Goats Head Soup" auf und pflegte enge Verbindungen zur Reggae-Szene – jamaikanische Musiker wie Wayne Jobson sehen die Stones als wichtige Botschafter des Reggae weltweit.
Die Waterboys haben unter dem Titel „Atlantic Rain" drei CDs mit 25 bisher unveröffentlichten Aufnahmen aus den Jahren 1986 bis 1988 herausgebracht. Mike Scott wählte die Songs aus rund 400 Stunden kaum beschrifteten Aufnahmen aus.
Die britische Pop-Ikone singt auf ihrem neuen Album vom Ende der Welt und vom Tanzen im Säureregen. Damit steht sie nicht allein da.