Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Das neue Black-Keys-Album „Peaches!" entstand, während Dan Auerbachs Vater Chuck an Krebs starb, und trägt dessen musikalischen und ästhetischen Einfluss in sich. Chuck Auerbach starb am 29. März, einen Monat vor der Veröffentlichung des Albums.
Die Foo Fighters spielten beim BottleRock Festival erstmals „Jesus Wants Me for a Sunbeam" von The Vaselines – einen Song, den Nirvana auf dem legendären MTV-Unplugged-Album 1994 gecovert hatte – als Referenz an Dave Grohls Nirvana-Vergangenheit.
Regina Sluszny, Vorsitzende des jüdischen Dachverbands in Antwerpen, kritisiert das Strafverfahren gegen jüdische Beschneider in Belgien und warnt, ein Verbot der Brit Mila bedrohe die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft im Land.
Die Rome Pride Parade schließt die jüdischen LGBTQ-Organisationen Keshet Italia und Keshet Europe aus, weil sie sich nicht vom israelischen Vorgehen in Gaza distanziert haben. Keshet Italia wirft den Veranstaltern Antisemitismus vor; auch UCEI und der Europäische Jüdische Kongress kritisieren den Ausschluss scharf.
Die Collection de l'Art Brut in Lausanne feiert ihr Jubiläum und würdigt dabei Jean Dubuffet, der den Begriff „Art Brut" prägte, die Sammlung aufbaute und 1971 der Stadt Lausanne schenkte.
Das Wiener Untere Belvedere zeigt mit „Nach der Natur gemalt" eine Ausstellung zu Ferdinand Georg Waldmüller, die seinen Realismus anhand von 48 Gemälden, darunter Praterlandschaften, im europäischen Kontext mit Werken von Constable, Corot und Rousseau verortet.
45 jüdische Vertreter aus ganz Europa fordern in einem offenen Brief der European Jewish Association die Staatsanwaltschaft Antwerpen auf, die Anklage gegen zwei jüdische Beschneider wegen Körperverletzung fallen zu lassen, da dies die Religionsfreiheit verletze.
Paul McCartney möchte eine unveröffentlichte Aufnahme veröffentlichen, auf der Prince den Beatles-Song „The Long and Winding Road" covert, und plant, den Nachlass des 2016 verstorbenen Musikers zu kontaktieren.
Paul McCartney gesteht in einem BBC-Interview, dass er vor Bob Dylan nervös wird, obwohl sich die beiden Musik-Ikonen seit ihrem ersten Treffen 1964 gegenseitig tief bewundern.
Universal und Sony klagen in Massachusetts gegen den KI-Musikgenerator Suno wegen unerlaubter Nutzung urheberrechtlich geschützter Aufnahmen als Trainingsdaten. Das Urteil könnte grundlegend regeln, ob KI-Training ohne Lizenz legal ist.
Drake überholt mit seinem 14. Nummer-1-Hit „Janice STFU" Michael Jacksons Rekord für männliche Solokünstler in den Billboard Hot 100 und stellt mit „Iceman" zugleich sein 15. Nummer-1-Album in den Billboard 200.
Kevin James kehrt mit der romantischen Komödie „Solo Mio" ins Kino zurück und bestätigt im Interview, dass bereits an einer Fortsetzung gearbeitet wird.
Das ROLLING STONE Beach Festival findet am 13. und 14. November 2026 im Weissenhäuser Strand statt; die erste Bandwelle umfasst Headliner The Notwist sowie u. a. The Wallflowers, Razorlight, Tortoise und Ash.
Papst Leo XIV. hat in einer Generalaudienz seine Sorge über Eskalationen im Ukraine-Krieg geäußert und Solidarität mit Zivilopfern bekundet. Zudem verteidigte er die katholische Liturgiereform seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
Kim Gordon spielte Mitte April 2026 ein gefeiertes Konzert im Pariser Théâtre Le Trianon, bei dem sie erstmals ihr neues Album „Play Me" vollständig präsentierte. Arte übertrug den Auftritt und stellt ihn kostenlos in der Mediathek bereit.
Linda Perry bestätigt, dass Green Day sie als Produzentin für den Nachfolger von „American Idiot" engagiert hatte, sie jedoch nach Fan-Kritik an ihrer Pop-Vergangenheit sang- und klanglos fallen ließ – Frontmann Billie Joe Armstrong habe ihre Anrufe nicht mehr erwidert.
Olivia Rodrigo hat die Tracklist ihres dritten Albums „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love" veröffentlicht: Es erscheint am 12. Juni und ist in zwei thematische Seiten mit insgesamt 13 Songs unterteilt.
Der Animationsfilm „KPop Demon Hunters" erscheint bei der Criterion Collection als Blu-ray und DVD, ein offizielles Erscheinungsdatum steht noch aus. Als Netflixs meistgesehener Originaltitel aller Zeiten ist seine Aufnahme ins Criterion-Programm ungewöhnlich.
Thom Yorke überraschte Flea bei dessen Solokonzert im Londoner Koko und spielte gemeinsam mit ihm den Song „Traffic Lights" sowie ein Cover von Marvin Gayes „Got to Give It Up" aus dem Jahr 1977.
Bad Bunny spricht in „Toy Story 5" die Cameo-Figur „Pizza with Sunglasses", ein vergessenes Spielzeug. Der Pixar-Film kommt am 19. Juni 2025 in die Kinos und vereint zahlreiche Rückkehrer wie Tom Hanks und Tim Allen.
American Football haben mit „LP4" ihr bislang dunkelstes Album veröffentlicht. Im Interview erklären Mike Kinsella und seine Bandmitglieder, dass Pandemie, persönliche Krisen und gesellschaftlicher Verfall die schwere, existenzielle Stimmung des Albums geprägt haben.
Die Hochschule für Musik Basel FHNW sucht zum 1. September 2027 eine Professorin oder einen Professor für Saxophon (30–50%) am Institut Klassik; Bewerbungen sind bis zum 25. Juni 2026 möglich.
Der Jackson-Clan veröffentlichte als Reaktion auf die Doku „Leaving Neverland" zwei Konzertmitschnitte von 1988 (Wembley) und 1992 (Bukarest) auf YouTube, die Jacksons künstlerische Stärke belegen sollen.
Booker T. Jones erinnert sich, wie er Otis Redding 1964 beim Stax-Recording entdeckte und dessen außergewöhnliches Talent sofort erkannte – aus dem spontanen Session-Auftritt wurde Reddings erste Hitsingle „These Arms Of Mine".