Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Eine neue Studie zeigt, dass Leni Riefenstahl noch lange nach 1945 erhebliche Einnahmen aus ihren NS-Propagandafilmen erzielte, die sie im Auftrag der Nationalsozialisten gedreht hatte.
Steven Soderbergh erklärt in einem Interview, wie er John Lennons letztes Radiointerview von 1980 in einen Dokumentarfilm überführte und dabei KI-generiertes Bildmaterial einsetzte, um abstrakte Gedankengänge Lennons und Yoko Onos visuell zu begleiten.
Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz zeigt bis 9. August die Ausstellung „Jetzt erst recht!" über die Wiedergründung der jüdischen Gemeinde Chemnitz, die 18 Überlebende am 7. September 1945 ins Leben riefen.
Beim ESC in Wien wehrte die österreichische Polizei rund 500 Cyberangriffe auf Website- und Zutrittssysteme ab. Die Veranstaltungswoche verlief ohne schwere Zwischenfälle; 16 Personen wurden festgenommen, darunter propalästinensische Aktivisten.
Ein spanisches Obergericht hat entschieden, dass Shakiras Strafzahlungen unrechtmäßig waren – die Steuerbehörde muss über 55 Millionen Euro zurückzahlen. Shakira betont, es habe nie Betrug gegeben.
Die Suche nach dem 2022 gestohlenen Manchinger Keltengold blieb auch nach einer erneuten Durchsuchung eines Täteranwesens nahe Schwerin erfolglos. Das Bayerische Landeskriminalamt setzt nun eine Belohnung von 20.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus.
Die Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg weiht in der Neuen Synagoge eine Torarolle ein, die von einem Sofer in Israel angefertigt wurde und für die Gemeindemitglieder über 30 Jahre lang gespendet haben.
Wolfgang Fortners Oper „Bluthochzeit" nach Federico García Lorca feiert an der Oper Frankfurt eine vielbeklatschte Premiere mit Claudia Mahnke in der Hauptrolle, unter der musikalischen Leitung von Duncan Ward.
Am 12. Juni 2026 spielen Last Exit Brooklyn und Anni and the Shakers live in der Bombig Bar & Garage in Augsburg; die britisch-punk geprägte Band Last Exit Brooklyn verbindet Rock'n'Roll und Punk in breitem Repertoire.
Stefan Seidel entwirft in „Durch die Angst gehen. Das Alphabet der Hoffnung" Hoffnung als innere Praxis, die Angst nicht umgeht, sondern durchquert, und stellt Veränderung ohne innere Umkehr grundsätzlich in Frage.
Der Maler, Zeichner und Autor Pavel Feinstein ist in Berlin an einer schweren Krankheit gestorben. Der 1960 in Moskau geborene Künstler war bekannt für seine zwischen jüdischer Tradition, biblischen Motiven und grotesker Ironie oszillierenden Werke.
Der Mailänder Künstler Alexsandro Palombo platzierte während israelfeindlicher Demonstrationen in Italien ein Wandbild, das Adolf Hitler mit Kufiya und „Hate"-Armbinde zeigt, als Warnung vor zunehmender Normalisierung antisemitischer Sprache im öffentlichen Diskurs.
Tocotronic-Bassist Jan Müller schildert in einer Kolumne seine Erfahrungen mit Catering auf Tour: von Rosenkohl-Lasagne in Münster über katastrophales Essen in den USA bis zum Spitzenambiente in der Schweiz.
Das Debütalbum ENTER THE WU-TANG (36 CHAMBERS) des Wu-Tang Clans von 1993 gilt als eines der einflussreichsten Rap-Alben der 90er und setzte mit rauem Sound und vielschichtigen Rapstyles einen Gegenpol zu kommerziellen Produktionen seiner Zeit.
Das Sepp Eisele Trio spielt am 27. Juni 2026 im Brunnenhof im Zeughaus Augsburg und verbindet Jazz, Latin und Folk mit improvisationsreichen Eigenkompositionen.
Am 26. Juni 2026 tritt eine Augsburger Bigband mit 19 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Jan Kiesewetter und Nico Weber im Brunnenhof im Zeughaus Augsburg auf.
Deutschlands Null-Punkte-Ergebnis beim ESC-Televoting liegt laut Analyse an geografischen, kulturellen und politischen Abstimmungsblöcken, die das Publikumsvoting seit Jahrzehnten prägen und Länder ohne starke Diaspora oder regionale Verbündete strukturell benachteiligen.
Bei der Langen Kunstnacht #übersinnlich am 20. Juni 2026 im Brunnenhof im Zeughaus Augsburg präsentieren drei Ensembles brasilianische Candomblé-Musik, Samba und Choro sowie Polka-Balkan-Groove in je zwei Kurzkonzerten.
Steffi E. aus Neusäß tritt am 19. Juni 2026 bei den Brunnenhofkonzerten im Augsburger Zeughaus auf und verbindet modernen Folk mit persönlichen Texten und akustischen Arrangements unter dem Motto „Folk meets Heart".
Die Band CoolTone spielt am 18. Juni 2026 bei den Brunnenhofkonzerten in Augsburg Jazzstandards mit Vokal, Saxophon, Gitarre, Kontrabass, Piano und Drums.
Die britische Indie-Pop-Band Pale Waves spielt im September 2026 zwei Konzerte in Deutschland: am 17. September im Artheater Köln und am 20. September im Mikropol Berlin. Beide Shows sind bereits ausverkauft.
Das Sunny Franz & the Reinhardt Sinti Jazz Ensemble tritt am 13. Juni 2026 im Brunnenhof im Zeughaus Augsburg auf und präsentiert Sinti-Jazz der jungen Generation.
Steffi E. aus Neusäß tritt am 12. Juni 2026 im Rahmen der Brunnenhofkonzerte im Augsburger Zeughaus auf und verbindet modernen Folk mit persönlichen Texten und Akustikklängen.
Das Quartett „Meet in the Middle" um Moop-Mama-Schlagzeuger Christoph Holzhauser tritt am 11. Juni 2026 bei den Brunnenhofkonzerten in Augsburg auf und verbindet Familienmitglieder sowie Pianist Marco Netzbandt zu einem generationsübergreifenden Mix aus Groove und Improvisation.