Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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BTS dominierten die 52. American Music Awards in Las Vegas mit drei Preisen, darunter Künstler des Jahres, während Taylor Swift trotz acht Nominierungen leer ausging und Sabrina Carpenter sie als beste Pop-Künstlerin ablöste.
Die Dokumentation „Don't Forget Me" über Rock-'n'-Roll-Pionier Eddie Cochran feiert am 26. Juni beim Raindance Film Festival Premiere, mit Interviews von Keith Richards, Sting und Yungblud; Cochran wird posthum mit dem Raindance Icon Award geehrt.
Jedes Jahr zur Mittsommernacht entzünden Familien und Vereine in Südtirol die Herz-Jesu-Feuer – flammende Kreuze, Herzen und Adler auf Bergkämmen, die an das Tiroler Gelöbnis von 1796 und Andreas Hofers Erneuerung 1809 erinnern.
Für die Rolle des Joker in Todd Phillips' gleichnamigem Film verlor Joaquin Phoenix über 25 Kilo und arbeitete monatelang am charakteristischen Lachen der Figur, was laut eigener Aussage psychische Auswirkungen hatte.
Jazzlegende Sonny Rollins, als Saxophone Colossus bekannt und mit Miles Davis, Thelonious Monk sowie den Rolling Stones aufgetreten, ist im Alter von 95 Jahren in Woodstock, New York, gestorben.
Bei den American Music Awards 2026 in Las Vegas traten Fergie und die Black Eyed Peas erstmals seit über acht Jahren gemeinsam auf und gewannen den Preis für den besten Retro-Song mit „Rock That Body".
1956 findet in Lugano der erste Grand Prix Eurovision de la Chanson statt; die Schweizer Sängerin Lys Assia gewinnt mit dem Chanson „Refrain". Der Wettbewerb existiert bis heute als Eurovision Song Contest.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann erscheint die Biografie „Zwei Menschen sind in mir" von Andrea Stoll, die sich mit der inneren Zerrissenheit der österreichischen Schriftstellerin befasst.
Paul McCartney und Schauspieler Paul Mescal, der McCartney in den kommenden Beatles-Filmen darstellt, sprechen in einem Amazon-Kurzfilm über McCartheys neues Album „The Boys of Dungeon Lane", seinen Songwriting-Prozess und seine Beziehung zu John Lennon.
Der Podcast-Beitrag analysiert, wie der 1986 erschienene Fantasy-Film „Highlander" trotz unwahrscheinlicher Voraussetzungen – darunter ein englischsprachig unbewanderter Hauptdarsteller und ein totgesagtes Genre – zum Kulterfolg wurde, maßgeblich getragen vom Queen-Soundtrack und Regisseur Russell Mulcahys MTV-geprägtem Bildstil.
Depeche Mode füllten am 18. Juni 1988 beim 101. Konzert ihrer „Music For The Masses"-Tournee das Rose Bowl-Stadion in Kalifornien mit über 60.000 Zuschauern – ein Meilenstein, der Dark-Room-Klassiker in Massenerfahrungen verwandelte.
Der Kinofilm „The Mandalorian and Grogu" enttäuscht mit schwachem Drehbuch und träger Erzählweise und lässt das Star-Wars-Franchise laut Kritik kreativ erschöpft wirken, obwohl er an den Kinokassen solide abschneidet.
Beartooth-Frontmann Caleb Shomo hat sich in den sozialen Medien als schwuler Mann geoutet und erklärt, Abstinenz vom Alkohol habe ihn zur Auseinandersetzung mit seiner Sexualität geführt. Seine Ehefrau Fleur Shomo bestätigte das Ende ihrer 14-jährigen Ehe.
„The Mandalorian and Grogu" startete mit 33 Millionen Dollar am Eröffnungstag schwach in nordamerikanischen Kinos, überzeugte aber mit einem Publikumsscore von 89 Prozent auf Rotten Tomatoes – dem besten Wert im gesamten Star-Wars-Franchise.
Jackson Browne würdigt Bruce Springsteen als Verkörperung des Rock'n'Roll, der musikalische Wurzeln von Blues bis Country vereint und durch seine Songs die Werte und Sorgen der amerikanischen Arbeiterklasse authentisch widerspiegelt.
Moby würdigt Jerry Lee Lewis in einem Essay als Pionier des Rock'n'Roll, der mit seinem anarchisch-perkussiven Klavierspiel und ungezügelter Energie Generationen von Musikern beeinflusste, jedoch durch persönliche Skandale nie den ihm zustehenden Ruhm erlangte.
Michael Nice, angeblicher Ex-Bodyguard von 2Pac, behauptet, seinen eigenen Tod im Dezember 2018 vorgetäuscht zu haben, um zu beweisen, dass er dem Rapper ebenfalls einen fingierten Tod ermöglicht und ihn nach Kuba geschmuggelt habe.
Barrie Kosky inszeniert Rossinis komische Oper „Il viaggio a Reims" bei den Salzburger Pfingstfestspielen als slapstickreiches Stück und nutzt die Produktion zugleich als Geburtstagsfeier für Cecilia Bartoli.
Cristian Mungiu gewinnt mit seinem Film „Fjord" zum zweiten Mal die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes – der Sieg des rumänischen Regisseurs gilt als überraschend.
Bei den 79. Filmfestspielen von Cannes gewinnt Regisseurin Valeska Grisebach den „Preis der Jury" für „Das geträumte Abenteuer"; Paweł Pawlikowski erhält den Regie-Preis für „Vaterland" mit Sandra Hüller als Erika Mann.
Florentina Holzingers neunstündiges „Pfingstspiel" bei den Wiener Festwochen verband eine Outdoor-Performance in Wien mit einer Hommage an Hermann Nitsch auf dessen Schloss Prinzendorf, wo christliche Symbolik, Körperkunst und Aktionismus mit Drohnen, Fallschirmspringern und einem Panzer inszeniert wurden.
Charli XCX veröffentlicht den Pop-Punk-Track „Playboy Bunny" als B-Side zur Single „SS26" – erhältlich ausschließlich auf Instagram und als limitierte 7"-Vinyl, nie auf Streaming-Plattformen.
Rob Base, Rapper und eine Hälfte des Duos Rob Base and DJ E-Z Rock, ist im Alter von 59 Jahren nach einer Krebserkrankung gestorben. Er wurde vor allem durch den Hip-Hop-Klassiker „It Takes Two" von 1988 bekannt.
Neil Young trat nach einer langen Auszeit überraschend beim Benefizkonzert zum 90. Geburtstag des Umweltaktivisten David Suzuki im Queen Elizabeth Theatre in Vancouver auf und spielte dort „After the Gold Rush" und „Heart of Gold".