Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Die ZDF-Krimireihe «München Mord» zeigt eine der letzten Folgen mit dem im Mai verstorbenen Alexander Held; gleichzeitig übernimmt Kabarettistin Eva Karl Faltermeier als neue Kriminaloberrätin die Teamleitung.
Der Rolling Stone stellt zehn weniger bekannte Solosongs von Paul Simon vor, darunter „Duncan", „Hearts and Bones" und „American Tune", die abseits des Classic-Rock-Radios sein Solowerk seit 1965 repräsentieren.
Die Masken-Abteilung der Kölner Oper bereitet sich nach über 14 Jahren Interim auf die Rückkehr ans Offenbachplatz vor; die beiden Leiterinnen Bianca Kurth und Beatrix Abt schildern die logistischen Herausforderungen und ihre Vorfreude auf den Neustart.
Beim Zürcher Theater Spektakel 2026 eröffnen zwei Stücke von Eneas Prawdzic das Festival: „Violenza 2025" konfrontiert das Publikum mit rechtsextremer Ideologie, „Die Allianz der letzten Demokratien" simuliert einen Bürgerrat zur fiktiven Schweizer Demokratieallianz.
Die Puppenspielerinnen Rosi Huber und Rosi Stübl begeisterten mit ihrem Figurentheater-Stück „Der gefährliche Kirchgang" das Publikum im Pfarrheim Bernau am Chiemsee, wo Kasperl und seine Freunde auf eine Hexe und einen Räuber treffen.
Die Auerschmied Musi – ein Volksmusikensemble aus dem Weiler Auerschmied bei Miesbach – tritt am 27. August im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling auf, wo jeden Donnerstag von 19 bis 21.30 Uhr bayerische Volksmusik bei freiem Eintritt erklingt.
Marvel hat beim D23-Event den Cast für den neuen X-Men-Film vorgestellt: Adam Driver spielt den Bösewicht Mister Sinister, Sadie Sink die Jean Grey und Kit Connor den Cyclops. Der Film startet am 5. Mai 2028 in den Kinos.
Eva Karl Faltermeier übernimmt in der ZDF-Reihe „München Mord" als neue Kriminaloberrätin Linda Hösl die Teamleitung, nachdem Christoph Süß die Serie verlassen hat. Nach dem Tod von Alexander Held im Mai ist die Zukunft der Reihe über zwei geplante Folgen hinaus noch offen.
Thomas Gerwers veröffentlicht den Bildband „NO BODY TO OWN" mit rund 300 Seiten Fotografie zu Körperlichkeit, Präsenz und Selbstbestimmung; der Presale startet am 15. August 2026 zum Preis von 79 Euro.
Abbas „Dancing Queen" feiert am 16. August 2026 seinen 50. Jahrestag. Der Song verbindet eingängige Disco-Rhythmen mit komplexer Komposition und erzielt bis heute rund zwei Milliarden Streams auf Spotify.
Ecca Vandal kündigt ihr neues Album „Looking for People to Unfollow" an und tritt im Feierwerk München auf. Die Künstlerin verbindet Punk, Jazz, HipHop und Elektronik und tourte bereits mit Queens of the Stone Age und IDLES.
Rave The Planet findet am 15. August 2026 in Berlin statt; unter dem Motto „Imagine Love" ziehen über 30 Floats mit DJs durch den Tiergarten, der rbb überträgt das Event ab 14 Uhr live.
Kunsttheoretikerin und Romanautorin Sasa Hanten spricht im Cicero Podcast mit Ralf Hanselle über den Wert von Kunst, Schönheit und das Merkel-Porträt von Jérémie Queyras – anlässlich ihres im Blessing-Verlag erschienenen Debütromans „Talent zum Glück".
Zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele debattieren ein Premieren-Eklat um Michel Friedman und ein neues Buch die Frage, ob Richard Wagners Werk und sein Umfeld von seiner nationalsozialistischen Vereinnahmung zu trennen sind.
David Robert Mitchells „The End Of Oak Street" versetzt eine dysfunktionale Vorstadt-Familie im Jahr 1982 in eine prähistorische Welt voller Dinosaurier und verbindet Spielberg-Nostalgie mit einer eigenständigen Kritik am amerikanischen Suburban-Leben.
Die tägliche Bücherschau bündelt Buchkritiken vom 14.08.2026 aus mehreren Medien, darunter Besprechungen zu Xu Zechens China-Roman „Der große Kanal", Edward Abbeys „Die Einsamkeit der Wüste" sowie weiteren Neuerscheinungen aus Belletristik und Sachbuch.
Aus der Kunstinstallation von Ottmar Hörl im Salzburger Mirabellgarten verschwanden 210 goldene Mozartfiguren mit einem Schaden von rund 20.000 Euro. Der Künstler vermutet ein organisiertes Vorgehen, da die Figuren nachts aus gesichertem Gelände entwendet wurden.
Der französische Musiker Plumes spielt Gitarrenkonzerte vor Tieren wie Kühen, Okapis und Tigern und teilt die Begegnungen als Videos, die viral gingen und ihn zum Tierinfluencer machten.
Das Wohnhaus des Philosophen Jürgen Habermas in Starnberg ist in die Bayerische Denkmalliste aufgenommen worden. Der weiße Kubus aus den 1970er Jahren gilt als bedeutendes Zeugnis des Übergangs von der Nachkriegsmoderne zur Postmoderne.
Bulgarien richtet den Eurovision Song Contest 2027 in der Schwarzmeerstadt Burgas aus, nachdem Sängerin Dara mit „Bangaranga" den diesjährigen Wettbewerb gewann. Das Finale findet am 15. Mai 2027 statt.
Die Europäische Rundfunkunion schließt künftig Länder im Kriegszustand oder mit instabiler geopolitischer Lage als ESC-Gastgeber aus, ohne konkret ein Land zu nennen – betrifft jedoch offensichtlich Israel, das beim ESC in Wien Zweiter wurde.
Das Jewish Digital Cultural Recovery Project erweitert sein Recherchetool „Legacy Explorer" um KI-Funktionen, die fünf Archive automatisch durchsuchen und Informationen zu NS-Raubkunst archivübergreifend verknüpfen.
In Italien, Brasilien und den USA haben Behörden gestohlene Werke von Renoir, Cézanne, Matisse und Picasso wiedergefunden; die Gemälde und Grafiken waren aus Museen, Bibliotheken und Galerien entwendet worden.
Das österreichische Duo Seiler & Speer gibt am 15. August 2026 sein einziges Deutschland-Konzert auf dem Münchner Königsplatz; als Gäste treten Otto Waalkes mit den Friesenjungs und Nico Sücker auf.