Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Der sudanesische Regisseur Ibrahim Snoopy kehrt nach seinem Publikumspreis 2025 als Schirmherr zum Afrika Film Festival Köln (17.–27. September) zurück und nutzt die Plattform, um auf die humanitäre Krise im Sudan aufmerksam zu machen.
Australiens Musikbranche schließt überwiegend KI-generierte Songs künftig aus den ARIA-Charts aus; KI als bloßes Hilfsmittel bleibt erlaubt. In Deutschland gilt eine vergleichbare Regelung, bei der menschliche Kreativität als Hauptverantwortung nachgewiesen werden muss.
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) begeht 2026 ihr 75-jähriges Bestehen mit einem ganzjährigen Programm in Berlin und Köln, darunter das Symposium „Photobook 2026" und vier Preisverleihungen – u. a. den Kulturpreis an Timm Rautert und den Dr.-Erich-Salomon-Preis an Jane Evelyn Atwood.
Judith Holofernes erklärt auf TikTok, dass sie „Von hier an blind" mit 26 Jahren schrieb, als sie nicht wusste, wie ihre Zukunft aussehen würde – der 21 Jahre alte Song von Wir sind Helden erlebt durch einen TikTok-Trend ein Chart-Comeback.
Herbert Grönemeyer reist kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nach Magdeburg, um mit rund 350 Chorsängerinnen und -sängern ein Gemeinschaftskonzert zu gestalten und die Zivilgesellschaft zur Stärkung demokratischer Identität zu aktivieren.
Der Tod des Mäzens Klaus-Michael Kühne hat keine Auswirkungen auf den geplanten Neubau der Hamburger Oper in der Hafencity, da der Vertrag mit der Kühne-Stiftung weiterhin gilt.
Das Lausitz Festival startet am 25. August unter dem Motto „geschöpferisch" mit Veranstaltungen in Brandenburg und Sachsen, darunter eine „Hamlet"-Inszenierung mit Corinna Harfouch im Cottbuser Flugzeug-Hangar sowie erstmals der Credo-Preis für kulturelles Engagement.
Kit Harington übernimmt die Rolle des Gilderoy Lockhart in der HBO-Serie „Harry Potter" und ersetzt damit kurzfristig Nicholas Hoult, der aus Termingründen absagte. Harington ist ab der zweiten Staffel zu sehen, die auf „Die Kammer des Schreckens" basiert.
Kacey Musgraves eröffnete ihre „Middle of Nowhere"-Tour in Chicago mit politischen Spitzen gegen MAGA: Sie sammelte Spenden für den Young Center for Immigrant Children's Rights und provozierte damit erwartungsgemäß heftige Reaktionen von Fox News und Newsmax.
Die BFF Region Berlin zeigt Ende August mit „TROPICAL Exp." eine Ausstellung, bei der 36 professionelle Fotografen neue Werke auf abgelaufenem Filmmaterial schufen und Zufall sowie Materialfehler bewusst als Gestaltungsmittel nutzen.
Die Deutsche Börse Photography Foundation zeigt ab 2. September 2026 in The Cube in Eschborn mit „Jamel Shabazz. New York Vibes" erstmals eine umfassende Werkschau des New Yorker Fotografen, der seit den 1980er Jahren das Leben Schwarzer Communities dokumentiert.
Die Bücherschau fasst die Buchkritiken des Tages zusammen: Empfohlen werden unter anderem Leh Wei Liaos Roman „Glaszeit" (FR), Hannah Ritchies Klimabuch (FAZ) sowie eine Graphic Novel über das besetzte Brüssel von Fromental und Yslaire (taz).
Die Videoreihe „Machiavelli Sessions & Stories" porträtiert Trettmann, Soho Bani, Domiziana und Apsilon, die persönliche und politische Songs mit dem MDR-Sinfonieorchester performen und dabei ihre biografischen Hintergründe teilen.
Die vierteilige ARD-Kultur-Crossover-Serie „Rocko Schamoni Supershow" verbindet Fiktion und Talk: Schamoni und sein Manager rekrutieren Promis wie Klaas Heufer-Umlauf und Charly Hübner, um eine scheiternde Tour zu retten.
Eine MDR-Dokumentation begleitet vier junge Menschen mit Behinderungen – Paul, Louisa, Sindy und Uwe – auf dem Weg zu einem inklusiven Konzert mit der Chemnitzer Philharmonie im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres.
Der NDR-Podcast „Wasted – Die GTA Story" von Ilyass Alaoui und Lisa Ludwig beleuchtet die Geschichte der Grand-Theft-Auto-Reihe, spricht mit Insidern und Fans und begleitet den Hype um GTA VI. Ab 4. November 2026 in ARD Sounds.
Der wöchentliche Podcast MDR SPUTNIK Soundcheck stellt neue Musik vor, darunter Acts wie Leo Kaminski, Sarro, Udo West und Apollo Online, und beleuchtet neben den Songs auch die Geschichten der Künstler.
Die Dokumentation von Lutz Pehnert beleuchtet anlässlich Rio Reisers 75. Geburtstag sein Leben in Berlin-Kreuzberg, seine Zeit mit der Band Ton Steine Scherben und seinen späteren Erfolg als Solokünstler bis zu seinem Tod 1996.
Der WDR lädt am 30. September 100 Bürgerinnen und Bürger ins Kölner Funkhaus ein, um fünf neue Programmangebote vorzustellen und direktes Feedback einzuholen – als Teil des im Reform-Staatsvertrag geforderten Publikumsdialogs.
Ein Dehnungsfugenbrand bei Dachdeckerarbeiten am WDR-Gebäude „Rechtschule" in Köln löste Feueralarm aus, erzwang die Evakuierung und unterbrach laufende Live-Sendungen; die „Aktuelle Stunde" wurde aus einem Ausweichstandort moderiert.
Das Kunstmuseum Moritzburg zeigt bis zum 20. September Fotografien von Helga Paris (1938–2024), die den Alltag und Wandel der Stadt Halle zwischen 1983 und 1985 dokumentieren.
Die 15. UFA Filmnächte finden vom 26. bis 28. August auf der Berliner Museumsinsel statt, wo Stummfilmklassiker des Weimarer Kinos unter freiem Himmel mit Live-Musik präsentiert werden.
Ivo van Hoves Uraufführung „Rebel Rebel" in der Bochumer Jahrhunderthalle enttäuscht als lieblos inszeniertes Jukebox-Musical mit Bowie-Hits, das weder narrative Tiefe noch die künstlerische Qualität von „Lazarus" erreicht.
Im Süden Brandenburgs haben Unbekannte mehrere Stolpersteine gestohlen: zwei in Spremberg und einen in Forst, wo ein weiterer beschädigt wurde. Der Staatsschutz ermittelt.