Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Der 1LIVE-Podcast erzählt in mehreren Folgen die Karriere des Rap-Stars Casper, bürgerlich Benjamin Griffey, vom Aufwachsen in Bielefeld und den USA bis zum ausverkauften Stadionkonzert vor 28.000 Zuschauern.
Szene Report kürt Kool Savas zum einflussreichsten deutschen Rap Act, gefolgt von Shirin David und Haftbefehl; das Ranking umfasst zehn Künstlerinnen und Künstler, die den deutschen Hip-Hop von den 90ern bis heute geprägt haben.
Die ARD-Dokumentation „Evil-E. – Eva Ries und der Wu-Tang Clan" porträtiert die deutsche Musikmanagerin Eva Ries, die in den 1990er Jahren als International Marketing Managerin bei RCA Records maßgeblich zum globalen Erfolg der Hip-Hop-Gruppe Wu-Tang Clan beitrug.
Ein HR-Filmteam begleitet Rapper Haftbefehl (Aykut Anhan) einen Tag lang in Frankfurt und seiner Heimatstadt Offenbach und spricht mit ihm über Drogen, Depressionen, Vorbilder, Familie und den Suizid seines Vaters.
PULS Musikanalyse (PMA) ist ein wöchentliches Video-Format des BR auf YouTube und TikTok, das Host Fridl Achten mit seinem Team produziert und Themen, Trends sowie Hintergründe aus dem Deutschrap und der Musikbranche journalistisch aufbereitet.
Zum 100. Geburtstag von Erich Loest und Siegfried Lenz stellt die ARD eine Auswahl ihrer Lesungen bereit, darunter Auszüge aus Loests „Nikolaikirche" sowie Kurzgeschichten von Lenz, abrufbar in ARD Sounds.
Bastian Pastewka präsentiert im wöchentlichen Podcast „Kein Mucks!" klassische Kriminalhörspiele aus den 1950er- bis 1980er-Jahren aus ARD-Archiven, aktuell Daphne Du Mauriers „Rebecca".
Der BR-Podcast „Reclaim: Tic Tac Toe" beleuchtet in sechs Folgen die Geschichte der ersten deutschen Girlband der 1990er-Jahre – von ihrem Millionenerfolg über Medienmacht und Rassismus bis zum berühmten öffentlichen Bandbruch.
Der SWR dreht ab sofort eine zweite Staffel von „Feuer & Flamme" in Heidelberg, bei der die Berufsfeuerwehr über 100 Tage begleitet wird. Die zehn neuen Folgen erscheinen erst im zweiten Halbjahr 2027 in der ARD-Mediathek.
Die Schauspielerin Luna Jordan ist im Alter von 25 Jahren plötzlich gestorben. Sie war in Serien wie „Jenseits der Spree" und „Polizeiruf 110" zu sehen und sollte in der ZDF/BBC-Beatles-Serie „Hamburg Days" die Fotografin Astrid Kirchherr spielen.
Der Dokumentarfilm „Ein Nobody gegen Putin" gewinnt beim CIVIS Medienpreis in Berlin den CIVIS Video Award Information sowie den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis – nach dem Oscar im März der zweite große internationale Erfolg des Films.
Jérôme Bels Tanzstück „Gala" bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen vereint Amateure und Profis, Menschen verschiedener Körper und Herkünfte auf der Bühne und hinterfragt dabei humorvoll und inklusiv gängige Vorstellungen von Tanz und Spektakel.
Lucas Valentes Tanzstück „Da Vinci" feiert an der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus Premiere und nähert sich dem Universalgenie nicht biografisch, sondern durch bildstarke Choreografie, die Chaos und Ordnung zwischen innerem Universum und schöpferischem Drang verhandelt.
Tanzfabrik Berlin Bühne präsentierte mit RESIST! ein Projekt, das 13 Künstlern zweieinhalb Monate Studiozeit ohne Aufführungspflicht bot – als Reaktion auf Berlins Kulturförderkürzungen, mit sieben Arbeiten beim Abschlussabend.
Das Internationale Ballett Festival Gera feierte mit einer Gala und einer Ausstellung „100 Jahre tänzerischer Aufbruch" – im Mittelpunkt stand Tanzpionierin Yvonne Georgi, die 1925/26 die Moderne nach Gera brachte.
Die ARD-Dokumentation «Mit dem Herz in der Hand» feiert beim Dok.Fest München Weltpremiere und zeichnet die 30-jährige Bandgeschichte der Sportfreunde Stiller nach; ab 28. Mai ist sie in der Mediathek verfügbar.
Die Redaktion der »Jüdischen Allgemeinen« erhält in Berlin den Tacheles-Preis der »WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen« für ihre Arbeit als jüdische Stimme in Deutschland.
Eine neue Studie zeigt, dass Leni Riefenstahl noch lange nach 1945 erhebliche Einnahmen aus ihren NS-Propagandafilmen erzielte, die sie im Auftrag der Nationalsozialisten gedreht hatte.
Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz zeigt bis 9. August die Ausstellung „Jetzt erst recht!" über die Wiedergründung der jüdischen Gemeinde Chemnitz, die 18 Überlebende am 7. September 1945 ins Leben riefen.
Die Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg weiht in der Neuen Synagoge eine Torarolle ein, die von einem Sofer in Israel angefertigt wurde und für die Gemeindemitglieder über 30 Jahre lang gespendet haben.
Wolfgang Fortners Oper „Bluthochzeit" nach Federico García Lorca feiert an der Oper Frankfurt eine vielbeklatschte Premiere mit Claudia Mahnke in der Hauptrolle, unter der musikalischen Leitung von Duncan Ward.
Der Maler, Zeichner und Autor Pavel Feinstein ist in Berlin an einer schweren Krankheit gestorben. Der 1960 in Moskau geborene Künstler war bekannt für seine zwischen jüdischer Tradition, biblischen Motiven und grotesker Ironie oszillierenden Werke.
Tocotronic-Bassist Jan Müller schildert in einer Kolumne seine Erfahrungen mit Catering auf Tour: von Rosenkohl-Lasagne in Münster über katastrophales Essen in den USA bis zum Spitzenambiente in der Schweiz.
Deutschlands Null-Punkte-Ergebnis beim ESC-Televoting liegt laut Analyse an geografischen, kulturellen und politischen Abstimmungsblöcken, die das Publikumsvoting seit Jahrzehnten prägen und Länder ohne starke Diaspora oder regionale Verbündete strukturell benachteiligen.