Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Cellistin Katja Zakotnik radelt vom 17. bis 24. Mai knapp 300 Kilometer von Winterberg bis Duisburg und spielt dabei an ungewöhnlichen Orten wie Wiesen und Industriehallen, um klassische Musik abseits der Konzertsäle erlebbar zu machen.
Das zweite ESC-Halbfinale auf One erzielte mit 0,88 Millionen Zuschauern und 9,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen starke Quoten, wurde aber von ProSiebens „GNTM" knapp übertroffen.
Das ZDF hat einen kirchen-kritischen „Logo"-Beitrag offline genommen, nachdem Programmbeschwerden eingingen. Intendant Norbert Himmler räumte ein, dass das komplexe Thema in 90 Sekunden nicht angemessen dargestellt wurde und die Kombination mit einem positiv gehaltenen Ramadan-Beitrag ein Fehler war.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 23. Juni 2025 mündlich über die Verfassungsbeschwerde von ARD und ZDF, die eine Verletzung der Rundfunkfreiheit sehen, weil die Länder die empfohlene Beitragserhöhung auf 18,94 Euro nicht umgesetzt haben.
Kulturschaffende aus ARD-Projekten empfehlen monatlich Inhalte aus der ARD Mediathek, ARD Sounds und ardkultur.de, darunter Serien, Podcasts und Dokumentationen zu Musik, Pop- und Zeitgeschichte.
ARD Kultur veröffentlicht im Mai zwei Dokumentationen: „BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz" zum 70. Jubiläum des Magazins sowie „Sportfreunde Stiller – Mit dem Herz in der Hand" zum 30-jährigen Bandjubiläum, beide ab Ende Mai in der ARD Mediathek.
Der MDR pausiert für drei Jahre alle Neuproduktionen von „Tatort" und „Polizeiruf 110", was betroffene Produktionsfirmen wie UFA, 42film und MadeFor mit möglichen Entlassungen und Standortschäden für Mitteldeutschland warnen lässt und Branchenverbände zum Protest bewegt.
Die dreiteilige ARD-Doku-Serie „BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz" beleuchtet ab 23. Mai in der ARD Mediathek die Geschichte des Jugendmagazins zwischen 1991 und 2015, mit Zeitzeugen wie Blümchen, Angelo Kelly und Jeanette Biedermann.
ARD Kultur verzeichnet seit 2022 zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Nominierungen, darunter Grimme-Preise, den Deutschen Podcast Award und Preise bei Festivals in London, Toronto und Prag.
Nach dem CDU-Wahlsieg in Rheinland-Pfalz übernimmt Staatssekretär Torsten Welling die Koordination der Rundfunkkommission der Länder als Nachfolger von Heike Raab, während Marcus Klein als Minister die Medienpolitik des Landes verantwortet.
Sarah Nemtsovs Oper „WE (WIR)" nach Jewgeni Samjatins dystopischem Roman feiert am Theater Dortmund eine vielschichtige Uraufführung: Regisseurin Eva-Maria Höckmayr dreht das klassische Setting um und platziert das Publikum auf der Bühne, mit stimmlich herausragendem Ensemble.
Regisseur Àlex Ollé inszeniert Wolfgang Fortners Oper „Bluthochzeit" an der Oper Frankfurt mit großer Intensität als Abrechnung mit patriarchaler Gewalt und Misogynie, setzt den dargestellten Abgründen jedoch nichts entgegen und lässt politisches Potenzial ungenutzt.
Die Kulturzeit vom 15. Mai 2026 berichtet über deutsche Produktionen beim Filmfestival Cannes, den Tod der Aktionskünstlerin Valie Export, die Finanzkrise niedersächsischer Theater sowie die ZDF-Doku „AIDS in Zeiten der Liebe".
Sarah Nemtsovs fünfte Oper „WIR" wurde im Theater Dortmund uraufgeführt, wobei Publikum auf der Bühne sitzt und die Handlung im Zuschauerraum spielt. Die Dortmunder Philharmoniker unter Michael Wendeberg interpretierten Nemtsovs vielschichtige, düster-bedrohliche Partitur.
Das Tribute-Album "We Love Udo" mit Beiträgen von 24 Künstlern wie Peter Maffay und Tokio Hotel erreicht kurz vor Udo Lindenbergs 80. Geburtstag Platz drei der deutschen Albumcharts.
JuJuBa, ein Zusammenschluss jüdischer Jugendzentren aus Baden, gewinnt die Jewrovision 2026 in Stuttgart mit einer Western-inspirierten Bühnenshow. Olam Berlin und We.Zair Westfalia belegen Platz zwei und drei; den Preis für das beste Musikvideo erhält Neschama München.
Die israelische Sängerin Noa Kirel trat bei der Jewrovision in Stuttgart vor rund 1350 jüdischen Jugendlichen auf. Der vom Zentralrat der Juden organisierte Musikwettbewerb bringt 13 Teams aus ganz Deutschland zusammen.
Matthias Lilienthal, ehemaliger Chefdramaturg und Ex-Intendant der Münchner Kammerspiele, übernimmt zur Spielzeit 2025/26 die Intendanz der Berliner Volksbühne und plant ein verjüngtes, internationales Ensemble sowie ein politisch engagiertes Programm.
Rapper Symba kündigt für Herbst sein selbst geschriebenes und eingesprochenes Hörbuch „Morgen wird es besser" an, das drei Jugendliche unterschiedlicher Herkunft in einem Berliner Sommer begleitet und autobiografische Einflüsse enthält.
Drei Ausstellungen in Dresden, Bremen und Worpswede feiern Paula Modersohn-Beckers 150. Geburtstag und beleuchten ihren Einfluss auf jüngere Künstlerinnen wie Jenny Holzer, Inès Longevial und Cihan Çakmak als feministische Leitfigur.
Die Oper Dortmund bringt Wim Wenders' Film „Der Himmel über Berlin" zum 60-jährigen Bestehen des Hauses als Oper auf die Bühne, mit Musik von Elena Kats-Chernin und Tenor Rolando Villazón; Uraufführung ist am 14. Mai 2028 geplant.
Die Sächsische Staatskapelle Dresden startet unter Chefdirigent Daniele Gatti eine Europa-Tournee mit Konzerten in Barcelona, Wien, Paris, Hamburg und weiteren Städten, mit Verdis „Messa da Requiem" und Werken von Wagner, Debussy und Saint-Saëns.
In Stuttgart hat der jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb Jewrovision begonnen, bei dem 13 Teams jüdischer Jugendzentren aus ganz Deutschland gegeneinander antreten. Als Stargast wird die israelische Sängerin Noa Kirel erwartet.
Der Schauspieler Günther Maria Halmer ist im Alter von 83 Jahren an Krebs gestorben. Bekannt wurde er als Tscharlie in den „Münchner Geschichten" und später durch die ZDF-Reihe „Anwalt Abel".