Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Alexis Wilkins, Country-Sängerin und Freundin von FBI-Direktor Kash Patel, tritt bei Trumps Freedom-250-Feier am 25. Juni auf der National Mall auf, nachdem mehrere namhafte Künstler wegen des politischen Charakters der Veranstaltung abgesagt hatten.
Der Supergirl-Film mit Milly Alcock überzeugt als DC-Reboot durch eine vielschichtige Darstellung von Kara Zor-El, auch wenn Jason Momoas Lobo-Auftritt als schwächstes Element gilt.
Mick Jagger gewährt im Interview Einblicke in die Arbeit der Rolling Stones am neuen Album „Foreign Tongues": Die Band nahm zehn Songs in vier Wochen auf, mit Paul McCartney als Gastbassisten und einem Amy-Winehouse-Cover.
Der neue DC-Film "Supergirl" unter Regie von Craig Gillespie verbindet Space-Western, Roadmovie und Superhelden-Action zu einem emotionalen Blockbuster, in dem Milly Alcock Kara Zor-El als traumatisierte Kryptonierin auf der Suche nach Identität und Heilung verkörpert.
Die Juli-Ausgabe des ROLLING STONE widmet ihr Titelthema den Rolling Stones: Mick Jagger, Keith Richards und Ron Wood sprechen im Interview über die Weltlage, ein neues Album und eine mögliche letzte Tournee.
Ein Gewitter zwang das Bonnaroo-Festival zur Evakuierung, als der Rolling-Stone-Podcast „Nashville Now" ein Live-Interview mit Susan Tedeschi und Derek Trucks aufzeichnete. Danach lieferte die Tedeschi Trucks Band dennoch ein Konzert mit Songs ihres Albums „Future Soul" ab.
Olivia Rodrigos Daisy Chain Fields Music Festival am 29. August in Irvine, Kalifornien, war in 30 Minuten ausverkauft. Das reine Frauen-Lineup mit Stevie Nicks, Mitski, Bikini Kill und Doechii tritt ohne Gage auf; der Erlös geht an Frauenrechtsorganisationen.
Herford zeigt Gehry und die Cool School, in Karlsruhe wird eine Basler Künstlerin entdeckt und Aarhus spürt der Body in Pink nach: sehenswerte Ausstellungen im Juli.
Lionel Richie brach sein Konzert in St. Paul, Minnesota, nach rund 55 Minuten wegen Schwindelgefühlen ab und konnte die Eröffnungsnacht seiner Tournee mit Earth, Wind & Fire nicht zu Ende führen.
Heino lehnte ein Angebot der FPÖ über bis zu 100.000 Euro für einen Auftritt beim Partei-Jubiläum in Wien ab, weil er sich grundsätzlich nicht politisch vereinnahmen lässt. Roberto Blanco trat stattdessen auf.
Der Horrorfilm „Obsession – Du sollst mich lieben" von Regisseur Curry Barker startet am 25. Juni in Deutschland und hat weltweit bereits über 330 Millionen US-Dollar eingespielt – bei einem Budget von maximal 750.000 Dollar.
Leonard Cohens Nachlass hat klargestellt, die geplante Aufführung von „Hallelujah" bei Trumps Freedom-250-Rallye am 24. Juni sei nicht autorisiert – bereits 2020 hatte der Nachlass Trumps Nutzung des Songs beim Republican National Convention abgelehnt.
Ein Musikmagazin stellt die zehn besten Prince-Songs nach 1999 vor, darunter „Cinnamon Girl", „Breakdown" und die letzte Lebzeit-Veröffentlichung „Free Urself" von 2015.
Lionel Richie brach das Auftaktkonzert seiner Nordamerika-Tournee mit Earth, Wind & Fire in St. Paul, Minnesota, nach rund einer Stunde wegen Schwindelgefühls ab. Ob Folgetermine der insgesamt 26 geplanten Konzerte betroffen sind, ist noch offen.
Phil Collins führte 2020 gleichzeitig zwei Rechtsstreitigkeiten: Er erwirkte Unterlassungserklärungen gegen Donald Trump wegen unerlaubter Nutzung von „In The Air Tonight" und klagte gegen Ex-Frau Orianne Cevey, die sein Haus in Miami Beach nicht verlassen wollte.
Elvis Costello entwickelte sich vom Punk-Rocker zum vielseitigen Songwriter, der Stile von Soul und Country bis zur Tin Pan Alley vereinte und durch imaginative Sprachdichte sowie Kooperationen mit McCartney, Bacharach und anderen Musikern überzeugte.
Gitarrist Ronnie Wood beschreibt sein letztes Krankenhausbesuch bei Charlie Watts, der im August 2021 starb, als müde und lebensüberdrüssig; Frontmann Mick Jagger betont, Watts habe die Band ausdrücklich ermutigt, ihre Tour fortzusetzen.
Pete Townshend erklärt in einem Interview, er habe alles versucht, um The-Who-Schlagzeuger Keith Moon vor seinem Tod 1978 zu retten – von Reha-Kliniken bis zu Voodoo-Ärzten. Zugleich läuft die Produktion eines Biopics über Moon unter dem Arbeitstitel „The Real Me".
Pete Townshend bereut, Jimi Hendrix 1966 beim ersten Treffen einen Tipp zu seiner Gitarrenausrüstung gegeben zu haben – denn Hendrix setzte ihn so gut um, dass er The Who beim gemeinsamen Auftritt im Saville Theatre in den Schatten stellte.
Genau an Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag beginnt das Wettlesen in ihrem Namen jetzt zum 50. Mal. Der Literaturbetrieb erscheint in Klagenfurt und feiert sich – dabei ist die Stimmung der Branche gar nicht so sonnig.
Die aktuelle „Manon"-Serie des Wiener Staatsballetts überzeugt technisch, leidet aber unter zahlreichen Rollendebüts und offenbar zu wenig Probenzeit, was die dramatische Rolleninterpretation vieler Solist*innen beeinträchtigt.
Das BODHI PROJECT zeigt Ann Van den Broeks Choreografie „We Solo Men" in der ARGEkultur Salzburg als präzises Tanzstück über Selbstdarstellung, Einsamkeit und Geschlechterkonstruktion, in dem sechs Performer*innen die Spannung zwischen Sichtbarkeit und echter Verbindung verkörpern.
Phoebe Bridgers kündigt mit „Lost Weekend" ihr drittes Soloalbum an, das am 14. August über Dead Oceans erscheint. Die zugehörige Tour startet am 15. September in Indianapolis.
Der israelische Pionier der kinetischen Kunst und Op-Art, Yaacov Agam, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Er prägte mit farbigen, bewegten Installationen den öffentlichen Raum weltweit und erhielt kurz vor seinem Tod den Israel-Preis.