Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Der Deutsche Kulturrat fordert von der Bundesregierung einen Fonds „Kulturmilliarde" in Höhe von einer Milliarde Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur, um den Sanierungsstau bei kommunalen Kulturbauten zu beheben.
Das kostenfreie Onlinespiel „ShoutOut", entwickelt von der Universität Duisburg-Essen, hilft Schülerinnen und Schülern, antisemitische Inhalte und Holocaust-Verzerrung in sozialen Medien zu erkennen und richtet sich an Lehrkräfte weiterführender Schulen.
Die Berliner Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" in der Alten Nationalgalerie würdigt zum 100. Todestag den Kunsthändler Paul Cassirer, der um 1900 maßgeblich den Impressionismus in Deutschland etablierte.
Das Ensemble Tsirk Dobranotch zeigt am 22. und 23. August im Zirkus Zarakali Frankfurt die Produktion „Tshemodan", die Akrobatik, Klezmermusik und jiddisches Theater zu einer Geschichte über Migration und Exil verbindet.
Bruno Mars spielt am 26., 28. und 29. Juni drei Konzerte im Berliner Olympiastadion bei bis zu 40 Grad; schattige Plätze befinden sich auf der West-Nordwestseite, Wasserflaschen bis einen Liter sind erlaubt.
Pulp spielten nach 30 Jahren erstmals wieder in Berlin und begeisterten 5.000 Fans im Tempodrom mit einem Mix aus Klassikern wie „Common People" und „Disco 2000" sowie neuem Material aus dem Comeback-Album MORE.
Die Kulturakademie KuKu der Synagogen-Gemeinde Köln bietet Russischkurse für Kita- und Grundschulkinder an, um die russische Muttersprache in jüdischen Familien mit Wurzeln in der ehemaligen Sowjetunion spielerisch zu erhalten und zu fördern.
Ein Feldbrand nahe dem Fusion Festival zwang die Veranstalter am 25. Juni, 40.000 Besucher zu evakuieren und das Festival für rund zwei Stunden zu unterbrechen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung.
Der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen e.V. sucht zum 1. November 2026 eine Referent*in für Amateurmusik, Förderung und Projekte in Vollzeit und unbefristet; Bewerbungen sind bis zum 15. August 2026 möglich.
Die Schostakowitsch Tage in Gohrisch (Sächsische Schweiz) sind eröffnet worden und widmen sich bis Sonntag jüdischen Einflüssen auf Schostakowitschs Werk. Den diesjährigen Schostakowitsch-Preis erhält Pianistin Elisabeth Leonskaja.
Pulp haben im Berliner Tempodrom ihr erstes Konzert seit 1996 gespielt und dabei mit neun Musikern auf der Bühne, theatralischer Inszenierung und Songs vom Comeback-Album „More" begeistert.
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, kritisiert die zunehmende Praxis im akademischen Milieu, Veranstaltungen in Deutschland ausschließlich auf Englisch abzuhalten, und fordert Deutsch als selbstverständliche Arbeitssprache mit Übersetzungsangeboten.
Bei der Beerdigung von Musikmanager Clive Davis, Gründer von Arista Records und J Records, werden kommenden Montag in New York City u.a. Alicia Keys, Bruce Springsteen, Jennifer Hudson, Dionne Warwick und Barry Manilow trauern.
Fonds-Darstellende-Künste-Geschäftsführer Holger Bergmann erklärt, wie der Fonds trotz Mittelkürzungen und rechten Narrativen die Freie Szene stärken will – durch Allianzen, Resilienz und eine Rückbesinnung auf künstlerische Eigenständigkeit.
Der Menschenrechtsanwalt und Autor Philippe Sands erhält 2026 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für seinen Einsatz für Gerechtigkeit und Völkerrecht; die Auszeichnung wird traditionell zur Frankfurter Buchmesse verliehen.
Veronica Ferres gehört zu den 529 Filmschaffenden, die die Academy of Motion Picture Arts and Sciences als neue Mitglieder einlädt und damit künftig bei der Oscar-Vergabe abstimmen dürfen.
Ab Oktober kostet der Besuch der Plaza der Hamburger Elbphilharmonie fünf Euro Eintritt pro Person; die Einnahmen sollen Betriebskosten decken und den Kulturetat entlasten.
Anne Will erhält den Stuttgarter Moderationspreis in der neuen Kategorie „Vorbild Moderation" und spricht über journalistisches Handwerk, die Gefahren der Reichweitenfixierung bei Moderationscastings sowie Unterschiede zwischen Fernseh- und Podcast-Moderation.
Der Graffiti-Sprayer OZ (bürgerlich Walter Fischer) besprühte über zwei Jahrzehnte nächtlich Hamburgs Stadtbild, wurde wiederholt verurteilt und verprügelt, und starb 2014 im Alter von 64 Jahren, als ihn eine S-Bahn erfasste.
Der Podcast hr INFO Kultur behandelt aktuelle Kulturthemen, darunter die Geschichte der Disco-Musik, eine Ausstellung zu klimagerechtem Städtebau im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt sowie eine KI-Ausstellung in der Kunsthalle Schirn.
ARD-Kultur-Redakteurin Ineke Hagedorn vermittelte Studierenden der TU Chemnitz in einem Workshop anhand der Doku-Serie „Beyond Fashion" die Phasen audiovisueller Formatentwicklung – von der Idee bis zur Distribution im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
ARD Kultur unterzeichnet den vom MDR initiierten „Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien" und bekennt sich damit zur Medienfreiheit als Grundlage demokratischer Gesellschaften.
Mona Ameziane und Christine Westermann diskutieren im Literaturpodcast „Zwei Seiten" alle zwei Wochen Alltagsthemen wie Langeweile, Hingabe oder Kraft und empfehlen dabei passende Bücher.
Der sechsteilige ARD-Kultur-Podcast von Lisa-Sophie Scheurell und Dongin Kim beleuchtet den Aufstieg der K-Pop-Band BTS vom kleinen koreanischen Label zum globalen Musikphänomen, einschließlich ihres Comebacks nach dem Militärdienst.