Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Die Ausstellung „Neue Rituale (für das Ende der Welt)" im Basler Haus der Elektronischen Künste vereint Werke von Skawennati, Christiane Peschek und Etsuko Ichihara, die Widerstandsstrategien gegen Apokalypse, Überwachung und gesellschaftlichen Leistungsdruck erkunden.
Nach Englands 4:2-Sieg gegen Kroatien bei der WM wurde „Wonderwall" von Oasis zum inoffiziellen WM-Song der Mannschaft: Fans und Spieler sangen gemeinsam im Stadion, Liam Gallagher zeigte sich begeistert.
Die Französin Neige Sinno schreibt über Themen, zu denen es scheinbar keine zwei Meinungen gibt – und denkt dann so lange nach, bis keine Gewissheit mehr übrig ist. In ihrem neuen Roman „La Realidad“ ist der Kolonialismus dran.
Tom Cruise zeigt sich im Teaser zu seinem neuen Film „Digger" von Regisseur Alejandro González Iñárritu mit Bauch und Halbglatze in einer ungewöhnlichen Hauptrolle; der Film startet am 1. Oktober in deutschen Kinos.
Der Louvre widmet Martin Schongauer, dem elsässischen Maler und Kupferstecher des 15. Jahrhunderts, eine umfassende Retrospektive, die seinen Einfluss auf Zeitgenossen und nachfolgende Generationen bis ins 17. Jahrhundert nachzeichnet.
PJ Harvey veröffentlicht die Single „Voyager" über Partisan Records – ein Orchesterstück, das aus der Perspektive der NASA-Raumsonde Voyager 2 erzählt und in Zusammenarbeit mit Physiker Brian Cox und Filmkomponist Dario Marianelli entstand.
PJ Harvey veröffentlicht nach drei Jahren die neue Single „Voyager" über Partisan Records – ein Orchesterstück, das aus der Perspektive der NASA-Raumsonde Voyager 2 erzählt und in Zusammenarbeit mit Physiker Brian Cox und Komponist Dario Marianelli entstand.
Die britische Psychedelic-Rockband Temples beschreibt im Interview, wie Einflüsse von Enigma und Trance-Musik in ihr neues Album „Bliss" eingeflossen sind – ihr bisher mutigstes und elektronisch geprägtes Werk.
Noel Stookey, letztes lebendes Mitglied von Peter, Paul and Mary, blickt im Interview auf die Sechzigerjahre zurück: seine Förderung Bob Dylans im Gaslight, den Auftritt beim Marsch auf Washington 1963 und den Aufstieg des Folk-Trios.
Blues-Gitarrist Buddy Guy feiert seinen 90. Geburtstag am 1. Oktober mit einem Konzert in der New Yorker Radio City Music Hall, bei dem Stars wie Eric Clapton, John Mayer, Gary Clark Jr. und viele weitere auftreten.
Netflix veröffentlicht am 30. Juni „Unhinged", ein interaktives Horrorspiel mit Sadie Sink und Zoë Kravitz, das ohne Controller auskommt: Das Smartphone dient als Taschenlampe und Telefon, während die Geschichte auf dem Fernseher läuft.
The-Killers-Frontmann Brandon Flowers veröffentlicht am 21. August sein Soloalbum „Thrasher", das in Nashville aufgenommen wurde und einen Country-Schwenk markiert – mit Beiträgen von Charlie McCoy und Geschichten aus Flowers' amerikanischer Jugend.
Lizzos fünftes Studioalbum „Bitch" verkaufte sich in der ersten Woche nur 2.650 Mal und schaffte es nicht in die Charts. Branchenkenner machen fehlende Kernfangemeinde, mangelnde Label-Unterstützung und den Vertrauensverlust durch einen laufenden Belästigungsrechtsstreit verantwortlich.
Lionsgate bringt am 24. September 2027 einen Reboot von „The Blair Witch Project" ins Kino, bei dem Dylan Clark Regie führt und Chris Thomas Devlin das Drehbuch schreibt; die Originalmacher sind als Executive Producer beteiligt.
Bob Dylan plant für Herbst eine Europa-Tour mit bestätigten Konzerten in Oslo, Göteborg und Horsens. Bei seiner aktuellen US-Tour spielt Jazzgitarrist Julian Lage als neuer Gitarrist in der Band.
Olivia Rodrigo deutet eine gemeinsame Performance von „Landslide" mit Stevie Nicks bei ihrem Festival Daisy Chain Fields an, das am 29. August in Irvine, Kalifornien, mit rein weiblichem Lineup stattfindet.
Neil Young hat auf den Neil Young Archives den kostenlosen, einstündigen Konzertfilm „Corduroy Plants" veröffentlicht – ohne Pressekampagne oder Social-Media-Ankündigung. Der von Daryl Hannah inszenierte Film dokumentiert Youngs Sommertour 2025 mit den Chrome Hearts.
Fred Schneider von den B-52's spricht im Interview über die Las-Vegas-Residency der Band, queere Politik und seinen einzigen Song, den er aus Lampenfieber meidet: „Quiche Lorraine".
AC/DC eröffnet zu jeder Station ihrer „Power Up"-Tour einen eigenen Pop-up-Shop mit exklusivem Merch, thematischen Speisen und Gewinnspielen, darunter eine von Angus Young signierte Gitarre.
Russischer Beschuss hat am Kiewer Höhlenkloster, einem Unesco-Welterbe, Schäden von 40 Millionen Euro verursacht; bei ausreichender Finanzierung sollen die Reparaturen bis 2027 abgeschlossen sein.
Das 50-Millionen-Dollar-Springsteen Center for American Music an der Monmouth University kombiniert Springsteens persönliches Archiv mit einer breiteren Geschichte amerikanischer Musik – weniger Celebrity-Museum, mehr Bildungseinrichtung für künftige Generationen.
Larry David kritisiert Donald Trumps UFC-Kampf im Weißen Haus als „Schande" und erklärt, er habe sich dabei als Amerikaner geschämt. Zugleich bewirbt er seine neue HBO-Sketch-Comedy-Serie „Life, Larry and the Pursuit of Unhappiness", in der auch Barack Obama mitspielt.
Van Halens 1995er Album „Balance" gilt als enttäuschender Nachfolger von „For Unlawful Carnal Knowledge" – mit kitschigen Liebesliedern, Mönchsgesängen und dem Gras-Hommage-Song „Amsterdam" als Belege für Eddie Van Halens kreative Erschöpfung.
Randy Newman gilt als meistunterschätzter Songwriter seiner Generation: Seine frühen Alben wie „12 Songs" und „Sail Away" floppten kommerziell, inspirierten aber Künstler von Ray Charles bis Harry Nilsson und etablierten ihn als Meister satirischer Ironie.