Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
2966 Artikel gefunden · Seite 73 von 124
Angela Merkel und Komponist Jörg Widmann erhalten den Internationalen Mendelssohn-Preis – Merkel für europäische Verdienste, Widmann für künstlerische Leistungen. Die Verleihung findet am 1. November beim Eröffnungskonzert der Mendelssohn-Festtage im Leipziger Gewandhaus statt.
Die Juli/August-Ausgabe 2026 von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, erscheint ab 1. Juli und widmet ihren Schwerpunkt dem Thema Live-Konzerte, Festivals und Shows.
Mirna Funk sollte im Comedia Theater Köln über Macht und Schönheit diskutieren, die Veranstaltung wurde jedoch kurzfristig abgesagt.
Im Horrorfilm „Obsession" (USA 2025) benutzt der verklemmte Bear einen magischen Wunschzweig, um die Liebe seiner Freundin Nikki zu erzwingen – mit verstörenden Folgen. Regisseur Curry Barker liefert unruhiges, tonlich inkonsistentes Horrorkino, das von seinen beiden Hauptdarstellern getragen wird.
Die tägliche Bücherschau bespricht Neuerscheinungen u.a. von Mercedes Spannagel über Machtkämpfe in der Automobilindustrie, Ronald Rengs Rückblick auf die Fußball-WM 2006 sowie Alexander Pechmanns Reise durch die Geisterliteratur der Weltgeschichte.
Bi Gans „Resurrection", mit dem Prix Spécial in Cannes ausgezeichnet, erzählt in vier traumartigen Episoden von einem „Deliranten", der durch ein Jahrhundert chinesischer Geschichte reist und dabei die sechs buddhistischen Sinnesgrundlagen erkundet.
Baukultur NRW veröffentlicht einen Leitfaden zur Umnutzung von Kirchengebäuden, da rund 3.000 der etwa 6.000 Kirchen in NRW künftig nicht mehr für kirchliche Zwecke benötigt werden.
Sachsen-Anhalts Staatsminister Rainer Robra räumte vor dem Bundesverfassungsgericht offen ein, dass die Länder die KEF-Empfehlung zur Rundfunkbeitragserhöhung aus Angst vor Wahlerfolgen der AfD nicht umsetzen werden.
Die deutsche Netflix-Saison 2025/26 zeigt eine gemischte Serienperformance – „Unfamiliar" erzielte international starke Zahlen, dominierte aber nicht im Heimatmarkt – während deutsche Filme wie „Brick" und die Haftbefehl-Doku große Erfolge verzeichneten.
Seriesly Berlin findet vom 14. bis 17. September 2026 zum dritten Mal statt und ergänzt sein Programm aus Conference, Premieres und Pitches um drei neue Initiativen zu kreativer Freiheit, europäischen Koproduktionen und Creator-IP.
HBO Max zeigt ab 13. August Russell T Davies' fünfteilige Miniserie „Tip Toe" im deutschsprachigen Raum. Der psychologische Thriller mit Alan Cumming und David Morrissey handelt von zwei Nachbarn in Manchester, die zu tödlichen Feinden werden.
Der Deutsche Tanzpreis 2027 geht an Choreografin Rafaële Giovanola mit CocoonDance (Hauptpreis), Choreograf Martin Schläpfer (Lebenswerk) und Tänzerin Joy Alpuerto Ritter (herausragende Interpretin).
Nach 13 Jahren endet die Intendanz von Shermin Langhoff am Maxim Gorki Theater Berlin; ein Podcast-Gespräch mit Selen Kara und Hakan Savaş Mican zieht Bilanz über zwei Jahrzehnte postmigrantisches Theater.
Die Ausstellung „Erinnerns_Wert. Jüdische Spuren in Zwickau" dokumentiert ab Freitag in den Zwickauer Priesterhäusern anhand von Dokumenten, Fotos und persönlichen Objekten jüdische Lebensgeschichten, die durch Ausgrenzung, Flucht und Ermordung in der NS-Zeit zerstört wurden.
In Berlin wurde ein fünf Meter hohes Mahnmal aus Bronze für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas eingeweiht, das am historisch bedeutsamen Goldfischteich im Tiergarten steht.
Der Mensch planscht, schwimmt – und ertrinkt manchmal: Die Kulturgeschichte des Badens erklärt Bernd Brunner im Buch „Abtauchen und treiben lassen“ und beim Treff im Berliner „Kombibad Seestraße“.
„Nkoli: A Fierce & Fabulous Life" aus Johannesburg feiert beim Festival Theater der Welt in Chemnitz das Leben des südafrikanischen queeren Aktivisten Simon Nkoli als energiegeladenes Totaltheater zwischen Oper, Revue und politischer Erinnerung.
Die Ausgabe 7-8/26 von Politik & Kultur widmet ihren Schwerpunkt dem Thema Live-Veranstaltungen und behandelt zudem Kunstfreiheit, das Berliner-Mauer-Weltkulturerbe, Sachsen-Anhalts Kulturfördergesetz sowie die RTL-Übernahme von Sky.
Der Fall der palästinensischen Filmemacherin Basma al-Sharif, die von der Kunstakademie Düsseldorf und dem Goethe-Institut eingeladen wurde, wirft verfassungsrechtliche Fragen zur Reichweite der Kunstfreiheit gegenüber staatlichen Antisemitismusklauseln in der Kulturförderung auf.
Der Autor kritisiert die zunehmende Praxis im akademischen Milieu, Englisch als alleinige Arbeitssprache in Deutschland durchzusetzen, und plädiert dafür, Deutsch als Arbeitssprache beizubehalten sowie Übersetzungsangebote für Nicht-Muttersprachler bereitzustellen.
Der Deutsche Kulturrat und der BUND fordern, die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze als gemischte UNESCO-Welterbestätte anzumelden, und appellieren an Berlin, sich aktiv in den laufenden Nominierungsprozess einzubringen.
Sachsens Kabinett steht einem Verbindungsbüro in Israel positiv gegenüber, das jährlich rund 200.000 Euro kosten würde und vor allem die Wissenschaftskooperation stärken soll. Beauftragte Thomas Feist stellte zudem seinen Jahresbericht vor, der steigende antisemitische Straftaten dokumentiert.
Eine Veranstaltungsübersicht bündelt Termine zu jüdischer Kultur und Geschichte in Berlin, Chemnitz, Görlitz und weiteren Städten, darunter Gedenkabende, Theateraufführungen, ein Rabbiner-Gespräch sowie TV- und Radiosendungen Ende Juni/Anfang Juli.
Beim Open-Air-Konzert von Nina Chuba am Fühlinger See bei bis zu 37 Grad ist unklar, ob eigenes Wasser mitgebracht werden darf; das Konzert findet zudem in einem vom Badebetrieb getrennten Bereich statt.