Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Die Redaktion des Rolling Stone wählt zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit je einen repräsentativen Song für alle 50 US-Bundesstaaten aus – von Klassikern wie Tupacs „California Love" bis zu Outkasts „ATLiens".
Das Rolling-Stone-Magazin zählt das 1967er Album „Their Satanic Majesties Request" der Rolling Stones zu den enttäuschendsten Alben der Musikgeschichte – selbst Mick Jagger bezeichnete es als misslungenes Klangerlebnis mit nur zwei gelungenen Songs.
Roland Kaiser blickt im Interview auf 50 Jahre Bühnenkarriere zurück, spricht über Hits wie „Santa Maria" und „Warum hast du nicht nein gesagt?" sowie sein neues Album „Marathon" und erklärt, warum er trotz möglicher Kritik seine politische Haltung gegen Rechtsextremismus nicht aufgibt.
Der Animationsfilm „Wenn der Wind weht" (1986) schildert das hilflose Sterben eines älteren Ehepaars nach einem Atomangriff und kritisiert die britischen Zivilschutzanweisungen „Protect and Survive" als wirkungslos; der Film spiegelt die Nuklearangst des Kalten Kriegs wider, die auch die Popmusik jener Ära prägte.
25 Autorinnen und Autoren erkunden in dem Lesebuch „Berge" der edition lichtung in Gedichten, Kurzgeschichten und Prosatexten verschiedene Aspekte des Berglebens – von den Höhenzügen des Bayerischen Waldes bis zu den Dolomiten.
Rothenburg ob der Tauber sucht einen Nachfolger für Hans Georg Baumgartner, der die Rolle des Original-Nachtwächters seit den 1990ern prägt und mit 72 Jahren in Rente gehen will. Bewerbungen sind bis Ende August möglich.
Das Freilandmuseum Lehde bietet Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien zwei Kreativworkshops: am 5. August Nassfilzen mit Schafwolle und am 8. August Papierherstellung aus Altpapier.
Die WABE Berlin bespielt im September 2026 wegen Schließung ihres Stammhauses eine Interimsspielstätte in der Schönfließer Straße 7 und bietet u. a. ein Sommerfest, Open-Mic-Abende, Chanson-Konzerte und DEFA-Liederabende.
Hessen Kassel Heritage bietet in der Woche vom 24. bis 30. August 2026 mehrere Führungen und Spaziergänge in Bergpark Wilhelmshöhe und Neuer Galerie an, darunter Touren auf Spanisch und Englisch sowie ein Abendprogramm.
Das Freilandmuseum Lehde zeigt im August 2025 an vier Abenden Filmklassiker der 1980er- und 1990er-Jahre unter freiem Himmel, darunter „Dirty Dancing", „Good Bye, Lenin!" und „Manta, Manta". Einlass ist jeweils ab 20 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro.
Der Objektmöbel-Spezialist Casala eröffnet in der Design Werkschau München einen neuen Showroom, der Architekten, Fachhändlern und Objekteinrichtern die gesamte Kollektion erlebbar macht und Beratung vor Ort bietet.
Pater Waldemar Brysch (OMI), ehemaliger Seelsorger im Frankenwald, kehrte zum Jubiläumskonzert von Spirit Voices in Kronach an seine frühere Wirkungsstätte zurück und verbringt dort derzeit einige Urlaubstage.
Das Rösler Open Air auf Schloss Eyrichshof endete nach sechs Veranstaltungstagen mit einem positiven Fazit der Veranstalter, trotz ausbleibendem Besucherrekord. Eine Neuauflage im nächsten Jahr ist bereits bestätigt.
Für den Deutschen Radiopreis 2026 sind 15 Newcomer nominiert; die Verleihung findet am 10. September in Hamburg statt. Als Sommerhit des Jahres gilt „Dai Dai" von Shakira und Burna Boy, der fünf Wochen die deutschen Single-Charts anführt.
Eine SWR-Dokumentation begleitet die Entstehung der Uraufführung der Oper „Wer zum Teufel ist Dora?" an der Staatsoper Stuttgart, mit Libretto von Frank Witzel und Musik des Avantgarde-Komponisten Bernhard Lang.
Vor 100 Jahren veröffentlichte Thomas Mann mit „Der Zauberberg" einen Roman über einen jungen Mann, der sieben Jahre in einem Schweizer Sanatorium verbringt und dort philosophische, politische und existenzielle Debatten erlebt – ein Werk, das Literaturwissenschaftler heute als erschreckend aktuell einordnen.
BR Klassik veröffentlicht eine zehnteilige Hörbiografie über die Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn, gesprochen von Martina Gedeck, Sabin Tambrea und Udo Wachtveitl, die ihr Leben und Werk im frühen 19. Jahrhundert beleuchtet.
Vier Teenager verfolgen an der Mainzer Schauspielschule „Kolibri Entertainment" ihren Traum vom Schauspiel – mit Erfolgen wie einer Musical-Rolle am Staatstheater oder einem ZDF-Auftritt als junger Peter Maffay.
Beim Drum Weekend in Ingelheim treffen sich rund 40 Schlagzeuger für drei Tage, um in Kleingruppen-Workshops von professionellen Dozenten wie Jost Nickel zu lernen und die gemeinsame Leidenschaft fürs Instrument zu feiern.
Zieglerfilm hat für BR und ORF den Politthriller „Duell" gedreht, in dem Ursina Lardi eine Gesundheitsministerin spielt, die ihr KI-Überwachungsprojekt in einer eskalierenden Livesendung gegen Journalist Godehard Giese verteidigt. Die Ausstrahlung ist für 2026 im Ersten geplant.
Prime Video und RTL starten mit „Gladiators – Die Show der Giganten" eine deutsche Neuauflage des 90er-Jahre-Formats „American Gladiators", die stark auf Nostalgie setzt, aber durch aufgesetztes Schauspiel und einen schwachen Herausforderer-Cast hinter „Ninja Warrior Germany" zurückbleibt.
Die österreichische Performance-Künstlerin Holzinger zeigt auf der Biennale eine Installation, bei der Besucher Urin spenden, der aufbereitet in einen Glaskubus geleitet wird, in dem Stuntfrauen stundenlang verweilen.
Die Tanzwerkstatt Europa (TWE) in München eröffnet mit zwei Gastspielen: Anne Teresa de Keersmaekers Klassiker „Rosas danst Rosas" und Jan Rozmans experimentellem Solo „Wetware", wobei fünf weitere Performances bis zum 14. August folgen.
Die argentinische Choreografin Ayelen Parolin eröffnete das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel mit der Deutschland-Premiere von „Irresistible Revolution", in der zwölf Tänzer*innen knapp eine Stunde lang zu lateinamerikanischen Rhythmen schütteln und zappeln – ein harmloser, karnevalesker Auftakt ohne revolutionären Anspruch.