Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Phoebe Bridgers kündigt mit „Lost Weekend" ihr drittes Soloalbum an, das am 14. August über Dead Oceans erscheint. Die zugehörige Tour startet am 15. September in Indianapolis.
Der israelische Pionier der kinetischen Kunst und Op-Art, Yaacov Agam, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Er prägte mit farbigen, bewegten Installationen den öffentlichen Raum weltweit und erhielt kurz vor seinem Tod den Israel-Preis.
Die Ausstellung „Neue Rituale (für das Ende der Welt)" im Basler Haus der Elektronischen Künste vereint Werke von Skawennati, Christiane Peschek und Etsuko Ichihara, die Widerstandsstrategien gegen Apokalypse, Überwachung und gesellschaftlichen Leistungsdruck erkunden.
Die Ausgabe 7-8/26 von Politik & Kultur widmet ihren Schwerpunkt dem Thema Live-Veranstaltungen und behandelt zudem Kunstfreiheit, das Berliner-Mauer-Weltkulturerbe, Sachsen-Anhalts Kulturfördergesetz sowie die RTL-Übernahme von Sky.
Stephanie Wissmann zeigt bis 30. Juni 2026 im Concept Store akjumii im Münchner Gärtnerplatzviertel die „Bibliothek der Gefühle": Bücher sind farbig eingeschlagen und nicht nach Autor oder Genre, sondern nach Gefühlen sortiert.
Die Allianz gegen Rechtsextremismus verurteilt die versuchte Brandstiftung an der KZ-Gedenkstätte Hersbruck. Als Tatverdächtiger gilt ein 27-jähriger Deutscher, der laut Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand handelte und sich freiwillig in einer Fachklinik befindet.
Der Fall der palästinensischen Filmemacherin Basma al-Sharif, die von der Kunstakademie Düsseldorf und dem Goethe-Institut eingeladen wurde, wirft verfassungsrechtliche Fragen zur Reichweite der Kunstfreiheit gegenüber staatlichen Antisemitismusklauseln in der Kulturförderung auf.
Der Autor kritisiert die zunehmende Praxis im akademischen Milieu, Englisch als alleinige Arbeitssprache in Deutschland durchzusetzen, und plädiert dafür, Deutsch als Arbeitssprache beizubehalten sowie Übersetzungsangebote für Nicht-Muttersprachler bereitzustellen.
Der Deutsche Kulturrat und der BUND fordern, die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze als gemischte UNESCO-Welterbestätte anzumelden, und appellieren an Berlin, sich aktiv in den laufenden Nominierungsprozess einzubringen.
Sachsens Kabinett steht einem Verbindungsbüro in Israel positiv gegenüber, das jährlich rund 200.000 Euro kosten würde und vor allem die Wissenschaftskooperation stärken soll. Beauftragte Thomas Feist stellte zudem seinen Jahresbericht vor, der steigende antisemitische Straftaten dokumentiert.
Eine Veranstaltungsübersicht bündelt Termine zu jüdischer Kultur und Geschichte in Berlin, Chemnitz, Görlitz und weiteren Städten, darunter Gedenkabende, Theateraufführungen, ein Rabbiner-Gespräch sowie TV- und Radiosendungen Ende Juni/Anfang Juli.
Wissenschaftsminister Blume fordert die Entwicklung und Anwendung von KI. Der Hochschulverband erwartet einen „strukturellen und personellen Kraftakt“.
Nach Englands 4:2-Sieg gegen Kroatien bei der WM wurde „Wonderwall" von Oasis zum inoffiziellen WM-Song der Mannschaft: Fans und Spieler sangen gemeinsam im Stadion, Liam Gallagher zeigte sich begeistert.
Curry Barkers Low-Budget-Horrorfilm „Obsession" hat weltweit über 334 Millionen Dollar eingespielt und thematisiert anhand einer magisch erzwungenen Beziehung toxische Dynamiken, Konsens und männliche Verunsicherung beim Dating.
Die Französin Neige Sinno schreibt über Themen, zu denen es scheinbar keine zwei Meinungen gibt – und denkt dann so lange nach, bis keine Gewissheit mehr übrig ist. In ihrem neuen Roman „La Realidad“ ist der Kolonialismus dran.
Beim Open-Air-Konzert von Nina Chuba am Fühlinger See bei bis zu 37 Grad ist unklar, ob eigenes Wasser mitgebracht werden darf; das Konzert findet zudem in einem vom Badebetrieb getrennten Bereich statt.
Die europäische Biennale Manifesta macht dieses Jahr im Ruhrgebiet halt. Sie bespielt zwölf mehr oder weniger verwaiste Kirchen. Wird ihr gelingen, was die Religion nicht mehr vermag: die Menschen zusammenzubringen?
Oberpfalz TV erhält den mit 3.000 Euro dotierten Spezialpreis „Kultur, Medien und Kirchen" der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien für den Beitrag „Ein Gipfelkreuz für den Monte Kaolino" über die Errichtung eines Kreuzes auf der Quarzsand-Halde in Hirschau.
In Bayern krönt der Guide Michelin ein neues Restaurant sogar gleich mit zwei Sternen. Andere Häuser verlieren dagegen ihre Auszeichnung.
Tom Kaulitz von Tokio Hotel äußert sich besorgt über AfD-Umfragewerte von rund 40 Prozent in seiner Heimat Sachsen-Anhalt und berichtet von eigenen Erfahrungen mit Rechtsextremismus. Zudem bestätigt er die einmalige Moderation von „Wetten, dass..?" am 5. Dezember mit Bruder Bill.
Tom Cruise zeigt sich im Teaser zu seinem neuen Film „Digger" von Regisseur Alejandro González Iñárritu mit Bauch und Halbglatze in einer ungewöhnlichen Hauptrolle; der Film startet am 1. Oktober in deutschen Kinos.
Der Louvre widmet Martin Schongauer, dem elsässischen Maler und Kupferstecher des 15. Jahrhunderts, eine umfassende Retrospektive, die seinen Einfluss auf Zeitgenossen und nachfolgende Generationen bis ins 17. Jahrhundert nachzeichnet.
Das Fusion-Festival startet ab 24. Juni bei bis zu 39 Grad und gibt Tipps für Besucher: ausreichend Wasser trinken, Schatten suchen, nahe Badestellen nutzen und den Alkoholkonsum bei Hitze reduzieren.
Zum Limp-Bizkit-Konzert am 24. Juni in der Berliner Parkbühne Wuhlheide werden bis zu 33 Grad erwartet; der Veranstalter empfiehlt Sonnenschutz, atmungsaktive Kleidung und die Mitnahme von Getränken in Tetra-Pak oder PET bis 0,5 Liter.