Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Der sächsische Beauftragte für jüdisches Leben, Thomas Feist, stellt in seinem Bericht stabile Gemeindestrukturen, aber demografischen Rückgang sowie Antisemitismus als Hauptprobleme fest – 2025 wurden in Sachsen über 200 antisemitische Straftaten erfasst.
Der Bundesrat hat eine Gesetzesinitiative zum Verbot des Handels mit Gegenständen von NS-Opfern beschlossen, ausgelöst durch die Empörung über das Auktionshaus Felzmann, das KZ-Häftlingsbriefe und einen „Judenstern" versteigern wollte.
Beim 5. Kosher Street Food Festival der Jüdischen Gemeinde Berlin feierten Besucher internationale koschere Küche – doch der Artikel beleuchtet auch, dass jüdische und israelische Gastronomen wegen Drohungen Läden schließen oder umstrukturieren mussten.
VIP-Soundcheck-Tickets für 200 bis 300 Euro versprechen exklusive Nähe zur Band, bieten aber in der Regel kein echtes Soundcheck-Erlebnis, sondern ein Mini-Konzert mit wenigen Songs sowie früheren Einlass und bessere Plätze.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde am 21. Juni im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, weitere Auszeichnungen gingen an Peaches, Tristan Brusch und Nina Chuba.
In der Villa Buth in Jülich wurden Juden interniert – nun will der Eigentümer das ungenutzte Gebäude abreißen lassen. Engagierte Bürger fordern, es unbedingt als Ort der Erinnerung an die Nazi-Verbrechen zu erhalten.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde zum neunten Mal im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, Peaches wurde als Lieblingskünstlerin ausgezeichnet, Tristan Brusch gewann für sein Album „Am Anfang".
Das 5. Koschere Streetfood Festival der Jüdischen Gemeinde zu Berlin zog rund 10.000 Besucher ins Centrum Judaicum, wo 52 Anbieter internationale koschere Speisen anboten und Rabbiner Besucherfragen beantworteten.
Auf der Kulturkonferenz des Bundesverbandes der Musikindustrie diskutieren Branchenvertreter, Politiker und Juristen über Chancen und Risiken von KI für die Musikbranche, darunter Urheberrechtsschutz, Lizenzmodelle und faire Vergütung für unabhängige Künstler.
Gerade war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas, jetzt gastiert dort das Festival „Theater der Welt“. Schön international, schön glänzend. Völlig unklar ist, wie es mit dem maroden Schauspielhaus weitergeht.
Laura Kaminskys Kammeroper „As One" über die Transidentität einer Frau namens Hannah feiert im Semper Zwei Dresden eine poetisch-runde Produktion mit Bariton Gabriel Rollinson und Mezzosopranistin Dominika Škrabalová in den beiden Titelrollen.
Das Bachfest Leipzig wird von einem Skandal um Dirigent John Eliot Gardiner überschattet. Dabei war es bis dahin eine sehr erfolgreiche Veranstaltung, auch mit dem Auftritt des koreanischen Piano-Jungstars Yunchan Lim. Welcher Eindruck bleibt?
Bei Bruno Mars' drei Konzerten Ende Juni im Berliner Olympiastadion werden bis zu 37 Grad erwartet; Besucher dürfen alkoholfreie Getränke in Tetra Paks bis 0,5 Liter mitbringen.
Die Alterssicherungskommission empfiehlt, künftige Selbstständige generell in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, was im Kultur- und Medienbereich vor allem jene trifft, die weder über die Künstlersozialversicherung noch über Versorgungswerke abgesichert sind.
Der Landesmusikrat Thüringen und der Bundesverband Musikunterricht veröffentlichen eine interaktive Web-Publikation mit einem Positionspapier zum KI-Einsatz im schulischen Musikunterricht, das Lehrkräften einen didaktischen Orientierungsrahmen bietet.
Stephan Schmidt übernimmt zum 1. September 2026 die Geschäftsführung der Musikkultur Rheinsberg gGmbH und folgt auf Dirk H. Beenken. Schmidt bringt über zwanzig Jahre Erfahrung an Institutionen wie der Staatsoper Unter den Linden mit.
Die Berliner Produzenten Fizzle und Fiji Kris von KitschKrieg sprechen im Interview über ihr zweites Soloalbum KITSCHKRIEG 2, das nach sechs Jahren Pause neue Künstler und Sounds einer jungen Generation vereint.
Der Ex-Turnstile-Gitarrist Brady Ebert steht am 5. Oktober 2026 wegen versuchten Mordes ersten Grades vor Gericht, nachdem er den Vater von Sänger Brendan Yates mit einem Auto angefahren und schwer verletzt haben soll.
Das Musikfest „Unerhörtes Mitteldeutschland" präsentiert in seiner 15. Auflage vom 26. Juni bis 5. Juli 2026 sechs Konzerte an historischen Spielorten in Sachsen-Anhalt und Sachsen, mit Werken von zehn Jubilaren wie Johann Bernhard Bach und Carl Maria von Weber.
Limp Bizkit spielen Open-Air-Konzerte am 23. Juni in Mönchengladbach und am 24. Juni in Berlin; Tickets sind noch verfügbar, der Einlass beginnt jeweils am späten Nachmittag.
Die AfD inszeniert sich zur Fußball-WM 2026 als Unterstützerin der diversen Nationalmannschaft, während Autor Janis El-Bira darin eine strategische Selbstmäßigung erkennt und Theater auffordert, dem nicht durch vorauseilende Selbstentschärfung zu folgen.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt erneut den Streit um den Rundfunkbeitrag, mit dem ARD, ZDF und Deutschlandfunk jährlich rund 8,5 Milliarden Euro einnehmen – für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk steht dabei grundsätzlich mehr auf dem Spiel als eine Detailfrage.
Die tägliche Buchkritik-Übersicht bündelt Rezensionen aus mehreren Medien, darunter Besprechungen zu Monika Marons Tagebüchern, drei Ingeborg-Bachmann-Büchern, Tanja Sljivars Serbien-Roman sowie Ewald Arenz' neuem Roman.
Die tägliche Buchkritik-Übersicht bespricht unter anderem Mikhail Zygars Werk über den Sowjetunion-Zerfall, Daniela Dröschers Jugendroman über zwei Freundinnen sowie Elsemarie Maletzkes Roman über eine Gärtnerin mit Gefängnisvergangenheit.