Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Die Bregenzer Festspiele verzeichnen zur Halbzeit der Saison 2026 rund 133.000 Besucher und einen Tagesrekord von 15.000 Gästen am 1. August. „La traviata" auf der Seebühne ist mit 100 Prozent Auslastung ausverkauft.
Die Stiftung Internationale Bachakademie Stuttgart sucht zum 1. November 2026 eine Leitung Marketing und Kommunikation in Vollzeit mit Erfahrung in klassischer Musik, Online-Marketing und Führung.
Kunststudentin Marlene Wieder hat an der UdK Berlin eine Bildserie über Kühe entwickelt, inspiriert durch Aufenthalte auf einem dänischen Bauernhof, und setzt dabei Siebdruck ein, um den ihrer Meinung nach in der Kunst vernachlässigten Tieren Sichtbarkeit zu verschaffen.
Prof. Dr. Christine Siegert, Leiterin der Forschungsstelle Beethoven-Archiv im Beethoven-Haus Bonn, ist am 3. August 2026 im Alter von 55 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.
Der Deutsche Kulturrat zeichnet Schauspielerin Iris Berben mit dem Deutschen Kulturpolitikpreis 2026 aus und würdigt damit ihren jahrzehntelangen Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Die Verleihung findet am 24. September in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.
Das Gäubodenvolksfest in Straubing startet mit einem Trachtenumzug und erwartet rund 1,3 Millionen Besucher über elf Tage. Im Vergleich zum Oktoberfest gilt es als regionaler und familienfreundlicher, verzeichnet jedoch leicht rückläufige Besucherzahlen.
Die Leica Welt Wetzlar bietet im August und September 2026 vier Veranstaltungen zur Fotografie an: zwei Vorträge von Udo Zell und Robin Dißelkamp sowie begleitende Workshops zu Weitwinkelobjektiven und kreativer Porträtfotografie.
Bright Lights (Heather Bright) hat bestätigt, dass ein unveröffentlichter Song existiert, an dem sie gemeinsam mit Avicii und David Guetta gearbeitet hat, und erwägt, das Stück zu veröffentlichen.
Eine Führung im Jüdischen Museum Franken beleuchtet das Verhältnis von Judentum und Queerness: Referentin Michaela Regus zeigt, wie traditionelle Texte neu interpretiert werden, welche historischen Vorbilder existieren und warum die Öffnung jüdischer Gemeinden bis heute umstritten ist.
Der Deutsche Kulturrat zeichnet Schauspielerin Iris Berben mit dem Deutschen Kulturpolitikpreis 2026 aus, für ihr jahrzehntelanges Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus sowie für Erinnerungskultur und demokratische Bildung. Die Preisverleihung findet am 24. September 2026 in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.
Michael Cromer gründete in München die Luxusmarke MCM, die in den 1980er-Jahren Weltstars begleitete, verlor jedoch sein Vermögen und starb verarmt – heute feiern Rapper die cognacfarbenen Monogramm-Taschen weltweit.
Thomas Perles Stück „WEGENER vergangen vergessen vorüber" thematisiert die verdrängte NS-Vergangenheit eines fiktiven Gasthauses in der steirischen Provinz; Martin Kreidt inszenierte die Uraufführung im Griessner Stadl in Stadl an der Mur mit grotesk überzeichnetem Spiel.
ARTE überträgt Bizets „Carmen" in einer Neuinszenierung von Gabriela Carrizo live aus den Salzburger Festspielen, mit Asmik Grigorian in der Titelrolle und Teodor Currentzis am Pult, am 8. August um 21:45 Uhr.
Morten Harket von A-ha hält in „Summer Moved On" eine Note für 20,2 Sekunden, was ihn zu einem inoffiziellen Rekordhalter im Pop macht, obwohl Axl Rose mit etwa 24 Sekunden eine längere, jedoch instabilere Note in „Don't Cry" sang.
Der Rolling Stone listet die 25 besten Anti-Trump-Protestsongs aus Genres wie Hip-Hop, Punk und Folk, von Künstlern wie Eminem, Dropkick Murphys und Billy Bragg, die Trumps Politik seit 2016 musikalisch kritisieren.
Der Beatles-Debütsingle „Love Me Do" (1962) ist laut Kritiker Rob Sheffield die nervöse Unerfahrenheit der Band anzuhören, da Paul McCartney den Hook erstmals sang, nachdem George Martin John Lennon zur Mundharmonika wechseln ließ.
Die vermeintliche Rivalität zwischen Madonna und Cyndi Lauper in den 1980er-Jahren war laut beiden Künstlerinnen vor allem ein Medienkonstrukt, das auf ihrem gleichzeitigen Aufstieg basierte, während Madonna langfristig zur dominanten Popikone aufstieg.
Bob Dylans 1970 erschienenes Album „Self Portrait" gilt als eine der größten Enttäuschungen der Rockgeschichte – Kritiker Greil Marcus verriss es mit dem Satz „Was ist das für ein Scheiß?", obwohl Dylan das Scheitern laut eigener Aussage bewusst provoziert hatte.
Das Making-of von „Let It Bleed" der Rolling Stones entstand 1968/69 in einer turbulenten Phase: Brian Jones schied aus, Mick Taylor kam neu hinzu, und das Album wurde einen Tag vor dem Altamont-Konzert in den USA veröffentlicht.
Die Universität Bayreuth gründet das AI Responsibility Centre (ARC) unter Leitung von Professor Niklas Kühl, um KI-Systeme im Hinblick auf Recht, Ethik und gesellschaftliche Verantwortung zu erforschen und menschenzentriert zu gestalten.
Vor 25 Jahren berichtete der Kurier über einen Auftritt von Herbert Feuerstein vor dem Festspielhaus Bayreuth sowie über den Start des Festivals junger Künstler und kritische Schlagzeilen rund um die Bayreuther Festspiele.
Das Klangtherapie-Festival beginnt am Donnerstag in Scherleithen bei Plankenfels, der Biergarten am Schlossberg in Pegnitz gewinnt den Titel „Schönster Biergarten in Bayern", und Nina Breunig leitet seit Februar das Forstrevierat Waischenfeld.
Das Klangtherapie-Festival findet erneut auf einem Hochplateau oberhalb von Plankenfels in der Fränkischen Schweiz statt und startet am Donnerstagabend um 18 Uhr; 2026 gibt es dabei auch Neuerungen.
Geiger Juraj Čižmarović spielt seit fast 30 Jahren im Orchester der Bayreuther Festspiele und spricht im Interview über seine Verbundenheit mit Wagner sowie die Bedeutung des 150. Festspiel-Jubiläums.