Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Eine im Zweiten Weltkrieg verschollene Zeichnung von Otto Greiner aus dem Dresdner Kupferstichkabinett wurde im Getty Research Institute in Los Angeles identifiziert und soll im Herbst nach Dresden zurückkehren.
Die S. Fischer Verlage verlegen ihren Hauptsitz im Sommer 2025 von Frankfurt am Main nach Berlin, wo das 1886 gegründete Unternehmen seinen Ursprung hat. Frankfurt bleibt als Lektoratsstandort erhalten.
MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen begründet im Interview die Sparmaßnahmen des Senders – darunter die dreijährige Pause bei „Tatort" und „Polizeiruf 110" sowie die Abgabe des „Mittagsmagazins" – mit sinkenden Rundfunkbeitragseinnahmen und demografischem Rückgang im Sendegebiet.
Johannes Hegemann gewinnt beim Festival de Television in Monte Carlo die Goldene Nymphe als bester Schauspieler für seine Hauptrolle als Dragqueen Olivia Jones im ZDF-Biopic „Olivia".
Die Gewerkschaften DJV, ver.di und Unisono rufen für Mittwoch und Donnerstag zum Warnstreik beim WDR auf, nachdem der Sender einen Tarifabschluss nur mit der VRFF erzielt hat und freie Mitarbeitende sowie Musiker ausgenommen bleiben.
Das ZDF zeigt ab 27. Juli die sechsteilige internationale Koproduktion „Kabul - Flucht aus der Hölle" an drei aufeinanderfolgenden Abenden, die die Ereignisse rund um die Taliban-Machtübernahme 2021 und die Evakuierung am Flughafen Kabul dramatisiert.
Apple erhält als erstes Unternehmen die neue GMPF-Maximalförderung von 20 Millionen Euro für die Serie „Wild Things" über Siegfried und Roy; Netflix bekommt 15,6 Millionen für „The Boys from Brazil".
Prime Video erreicht mit deutschen Originals ein gespaltenes Ergebnis: Serien wie „Maxton Hall" und das Format „LOL" erzielen Spitzenreichweiten, während andere Produktionen wie die „Yes or No Games" in AGF-Rankings völlig unsichtbar bleiben.
Christian Ulmen klagt vor dem Arbeitsgericht Berlin gegen die fristlose Kündigung von vier Verträgen durch Pyjama Pictures im Zusammenhang mit der geplanten Joyn-Serie „The Au Pair", für die er als Autor, Regisseur und Editor tätig war.
Der MDR und die Gewerkschaften DJV, ver.di und Unisono haben sich auf einen Tarifabschluss ohne Gehaltserhöhungen geeinigt; stattdessen erhalten Mitarbeitende, die von Sparmaßnahmen wie dem Aus von „MDR um 2" besonders betroffen sind, gestaffelte Ausgleichszahlungen.
Am Donnerstagabend verleiht die Produktionsallianz zum 5. Mal den Deutschen Entertainment Award. Warum der mehr sein will als eine Preisverleihung und was diesmal neu ist. Ein Gespräch mit Bob Heinemann (btf) & Rolf Hellgardt (Prime Productions) aus dem DEA-Team.
Autor Lukas Rietzschel erklärt im Interview, warum Theater keine politische Gegenparole zum Rechtsruck sein sollte: Gute Kunst müsse ambivalent und komplex bleiben, statt didaktisch zu werden oder Propaganda zu betreiben.
Die Musikschule Wildberg (Landkreis Calw) sucht zum 01.09.2026 eine Violoncello-Lehrkraft für etwa 6 Wochenstunden, unbefristet nach TVöD EG 9b, mit Option auf Erweiterung bis 25 Prozent.
Die Hamburger Band Schluma, musikalisch zwischen Lo-Fi-Pop und Indie-Rock mit 90er-Jahre-Einflüssen, geht ab 18. Juni auf Deutschland- und Österreich-Tour.
Ricky Martin gibt am 27. Juni 2026 sein einziges Deutschlandkonzert in der Rudolf Weber-Arena in Oberhausen und kündigt dabei ein neues Album für Herbst 2026 an, das Pop mit lateinamerikanischen Klängen verbinden soll.
Der nordrhein-westfälische Landtag hat die Sieger des Schülerwettbewerbs „Shalom – Jüdisches Leben heute!" geehrt, bei dem 2.200 Teilnehmer Beiträge zum Thema jüdische Feste einreichten. Den Hauptpreis gewann das Ratsgymnasium Gladbeck mit dem Brettspiel „Schalompoly".
Das Koschere Streetfood-Festival findet zum fünften Mal im Hof der Neuen Synagoge in Berlin statt und bietet mit 52 Ständen, internationalen Speisen, Kleinkunst und Unterhaltungsprogramm mehr Angebote als je zuvor.
Die Konzertpianistin Margarita Volkova-Mendzelevskaya gründete nach ihrer Einwanderung aus Moskau nach Stuttgart eine eigene Musikschule und initiierte den heute internationalen Karl-Adler-Jugendmusikwettbewerb, bei dem alle Teilnehmer ein Werk eines jüdischen Komponisten interpretieren müssen.
TuS Makkabi Frankfurt eröffnet nach über einem Jahrzehnt Planung einen 21 Millionen Euro teuren Campus im Frankfurter Norden mit mehreren Sportflächen und einem Mehrzweckgebäude – je zur Hälfte von der Stadt Frankfurt und durch Spenden finanziert.
Kane Parsons adaptiert sein virales YouTube-Phänomen „Backrooms" als Kinofilm mit Chiwetel Ejiofor und Renate Reinsve, der Found-Footage-Horror mit psychologischem Existenzhorror verbindet und trotz kleinerer Drehbuchschwächen als beeindruckendes Debüt überzeugt.
Der Artikel listet jüdisch-kulturelle Veranstaltungen der Woche auf, darunter den Israel Day in Kassel, den Hildesheimer Vortrag in Berlin, ein Open-Air-Konzert zur Goldenen Zwanziger sowie TV-Tipps zu Spielbergs „Der weiße Hai" und „The Apprentice".
Sean Penn plant einen Spielfilm über den Kapitolsturm vom 6. Januar 2021, bei dem Bradley Cooper die Hauptrolle übernehmen soll. Der Film basiert auf den Erlebnissen eines echten Polizisten; Drehbeginn ist für Mitte 2027 geplant.
Dem Festspielhaus Hellerau drohen 2025 erhebliche Finanzierungslücken, da die Bundesförderung für das Bündnis internationaler Produktionshäuser ausläuft und rund 523.000 Euro fehlen. Trotzdem plant Intendantin Carena Schlewitt ein umfangreiches Programm mit internationalen Tanzensembles und Musikveranstaltungen.
Die jüdische Autorin Mirna Funk wurde kurzfristig vom Comedia Theater Köln ausgeladen, wo sie über Macht und Schönheit diskutieren sollte. Im Interview schildert sie, wie sie von der Absage erfuhr und bewertet den Vorfall als Cancel Culture im Kulturbetrieb.