Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat bei einem Besuch in Weimar ein neues Finanzierungsabkommen unterzeichnet: Die Klassik Stiftung Weimar erhält von 2027 bis 2031 jährlich 32,43 Millionen Euro von Bund, Land und Stadt.
Beim Southside Festival 2026 (18.–21. Juni, Neuhausen ob Eck) werden bis zu 31 Grad erwartet; Besucher sollten Sonnencreme und ein Regencape einpacken, da vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen sind.
Beim Hurricane Festival in Scheeßel erwartet 78.000 Besucher ab dem 18. Juni ein Wetterextrem: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern, Starkregen und Sturmböen, während die Temperaturen am Freitagnachmittag auf bis zu 33 Grad steigen können.
Helene Fischer feierte auf ihrer „360° Stadion Tour" in der MHP-Arena Stuttgart ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum mit 35 Songs, Pyrotechnik und einem elliptischen Laufsteg im Stadionzentrum.
Bei der WM 2026 darf jede Nation einen Torjubel-Song einreichen: Deutschland schickt Peter Schillings „Major Tom" ins Rennen, während die USA auf Lynyrd Skynyrds „Free Bird" und Südkorea auf Blackpinks „Jump" setzen.
Der Horrorfilm "Backrooms" von Regisseur Kane Parsons (20) startet in deutschen Kinos und wurde mit nur zehn Millionen Dollar Budget zum erfolgreichsten A24-Film mit 250 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit.
DLM-Chef Thorsten Schmiege hält die von Kulturstaatsminister Weimer geplante Digitalabgabe für Internetkonzerne zwar für nachvollziehbar, warnt aber vor Risiken wie transatlantischen Gegenschlägen und staatlicher Einflussnahme bei der Mittelverteilung.
Die Manifesta 16 Ruhr, eine nomadische Kunstbiennale, bespielt von Juni bis Oktober 2025 zwölf leerstehende Kirchen in Essen, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen und thematisiert den postindustriellen Wandel sowie den Niedergang der Kirche im Ruhrgebiet.
Fatoni spricht im Interview über sein neues Album „Drama endet nie", das über drei Jahre entstand und neben stilistischer Vielfalt persönlichen Trennungsschmerz sowie Kritik an KI, aufkommendem Faschismus und Kapitalismus verarbeitet.
Das Rheingau Musik Festival startet mit zwei Eröffnungskonzerten in Kloster Eberbach und dem Wiesbadener Kurhaus in seine 39. Saison mit rund 150 Veranstaltungen, über 3.000 Künstlern und fast 100.000 bereits verkauften Tickets.
Hessen Kassel Heritage bietet in der Woche vom 29. Juni bis 5. Juli 2026 mehrere Veranstaltungen an, darunter Workshops für Kinder und Erwachsene sowie eine Architekturführung durch die Löwenburg in Kassel.
Das Kultur Büro Elisabeth und die WAVE AKADEMIE präsentieren am 21. Juni zur Fête de la Musique vier Berliner Nachwuchskünstler – NADA, AZZURRA, Maxi Zee und ele & aal – mit Live-Musik aus Soul, Jazz, Hip-Hop und Electronica im Kirchpark St. Elisabeth.
Sebastian Guggolz ist mit 43 Jahren der jüngste Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er betreibt parallel einen Ein-Mann-Verlag, arbeitet als Lektor bei S. Fischer und setzt sich für den Erhalt der Lesekultur ein.
Daniel Ernesto Müllers Kinderstück „Alles anders" am FFT Düsseldorf nähert sich dem Thema Tod mit absurdem Humor und tänzerischer Leichtigkeit, ohne pädagogischen Kitsch, und bricht bewusst mit der Erwartung, Endlichkeit nur ernst begegnen zu dürfen.
Die Komische Oper Berlin zeigt „Mokka-Hits und Milchbarträume", eine Revue mit DDR-Songs, inszeniert von Axel Ranisch und Adam Benzwi, die Lebenshunger und Alltagstristesse der DDR-Geschichte zwischen Optimismus und kritischen Brüchen beleuchtet.
Die Ausstellung „Phänomen Bachfest" im Bachhaus Eisenach zeigt die Geschichte der Bachfeste von ihren Anfängen bis zur weltweiten Verbreitung und ist bis 1. November zu sehen.
Das Landestheater Detmold zeigt Händels „Alcina" in einer Inszenierung von Felix Schrödinger, die musikalisch durch die Sopranistin Emily Dorn und die Altistin Lotte Kortenhaus überzeugt, szenisch jedoch einige Fragen offenlässt.
Die Eels kündigen ihr 16. Studioalbum „Cookie Happened" für den 16. Oktober an und veröffentlichen gleichzeitig die erste Single „Cap In Hand", die von Reue und Neuanfang handelt.
Bad Bunny bringt seine „DeBÍ TiRAR MáS FOToS World Tour" mit dem symbolträchtigen Bühnenbild „La Casita" am 20. und 21. Juni nach Düsseldorf; die exklusive Auswahl von Influencerinnen für das rosafarbene Haus löst Debatten über Inklusion und Widersprüche zur antikolonialen Botschaft aus.
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf hat mit RESCHET ein Mentoring-Programm gestartet, das jüdische Studierende und erfahrene Berufstätige in Tandems zusammenbringt. Aufgrund hoher Nachfrage ist eine Ausweitung auf den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein geplant.
Das Jugendnetzwerk JuJuBa (Jüdische Jugend Baden) hat im Mai die Jewrovision mit 55 Kindern und Jugendlichen aus zehn Gemeinden Baden gewonnen und setzt dabei auf gewachsenen Zusammenhalt sowie die Unterstützung der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden.
Die „Berliner Studien zum Jüdischen Recht" an der Humboldt-Universität Berlin feierten ihr 30-jähriges Bestehen; die 1996 von Ignatz Bubis, Roman Skoblo und Bernhard Schlink gegründete Einrichtung vermittelt jüdische Rechtstraditionen als lebendige Rechtskultur in Forschung und Lehre.
Im Schloss Bellevue zeigen mehr als 20 Mitglieder der Akademie der Künste unter dem Titel „Freiraum Kunst" zeitgenössische Werke, bevor das Gebäude Anfang Juli für mehrjährige Sanierungsarbeiten schließt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Zeitfensterreservierung erforderlich.
Zum Fête de la Musique am 21. Juni bietet Berlin kostenlose Live-Konzerte, Jam-Sessions und DJ-Sets an zahlreichen Orten, darunter das Funkhaus, den Holzmarkt und Clärchens Ballhaus.