Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Beim Hurricane Festival 2026 prägte sonnig-heißes Wetter den Samstag mit Auftritten von Twenty One Pilots, Papa Roach, Florence + The Machine und einem überraschenden Secret-Act-Auftritt der Leoniden auf der Wild Coast Stage.
Rod Stewart (81) musste bei einem Konzert in Utah auf der Bühne Sauerstoff erhalten, nachdem ihm schwindelig wurde und er fast ohnmächtig war. Den Auftritt beendete er auf einem Stuhl sitzend.
Bobby Prince, Komponist der Soundtracks zu „Doom" und „Wolfenstein 3D", ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Seine Musik wurde zuletzt vom National Recording Registry der Library of Congress als kulturell bedeutsam eingestuft.
Bad Bunny absolvierte im Rahmen seiner „Debí Tirar Más Fotos"-Tour zwei ausverkaufte Konzerte in Düsseldorf, bei denen er mit karibischen Arrangements, direktem Fankontakt und politischen Ansprachen über Kolonialismus das internationale Publikum begeisterte.
Questloves Dokumentation über Earth, Wind & Fire deckt verblüffende Parallelen zur Band Chicago auf: beide stammen aus Chicago, durchliefen ähnliche Disco-Phasen und Krisen durch Produzent David Foster, und touren seit 2004 erfolgreich gemeinsam.
Justin Cary, Bassist der Band Sixpence None the Richer und seit 1997 Mitglied der Gruppe, ist im Alter von 50 Jahren nach einem Schlaganfall gestorben.
Die Oper in Genf bringt Frank Zappas irres Musikfresko „200 Motels“ auf die Bühne – und reduziert es auf einen queeren Kindergeburtstag mit drolliger Trump-Schelte.
James Burrows, Mitschöpfer der Kultsitcom „Cheers" und Regisseur von über 1.000 TV-Episoden für Serien wie „Friends", „Frasier" und „The Big Bang Theory", ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern stellt sich hinter Theologieprofessor Ralf Frisch und kritisiert die Evangelische Hochschule Nürnberg, die sich von ihm distanziert hatte und damit den innerkirchlichen Diskurs beschneide.
Regisseurin Verena Stoiber inszeniert Verdis „Falstaff" am Staatstheater Mainz als Abrechnung mit mächtigen Konzernchefs, die Falstaff-Figur als Trump-ähnlichen Unternehmenstypen. GMD Gabriel Venzago leitet das Philharmonische Staatsorchester, die Premiere erhielt Applaus und Jubel.
Das Deutsche Theater Berlin präsentierte in seiner Langen Nacht der Autor*innen Werkstattinszenierungen von Simone Saftig, Gesa Geue und Marcus Peter Tesch, wobei Teschs Sprechoper „Böse Bäume" als herausragender Abend bewertet wird.
Woody Guthrie gilt als einflussreichster amerikanischer Folksänger, der gesellschaftskritische Songs aus Country, Gospel und Blues schöpfte. Als Mieter in einem Haus von Fred Trump prangerte er dessen rassistische Mietpolitik in Gedichten an.
Die Münchner Jesuitenkirche St. Michael gehört zu den offiziellen „Kühlen Orten" der Stadt und bietet Besuchern im Sommer Abkühlung auf unter 20 Grad. Kirchenrektor Martin Stark lädt Hitzesuchende zum Verweilen und zur täglichen „Atempause" um 12.30 Uhr ein.
Zwanzig Jahre nach dem Abschuss von Braunbär Bruno steht das ausgestopfte Tier im Münchner Museum Mensch und Natur und steht für die anhaltende Debatte über das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren in Europa.
Im Gasthaus Zur Tanne in Harsdorf findet ein Wirtshaussingen als Benefizveranstaltung statt, das Musiker Klaus Albrecht zugunsten des Kindergartens initiiert hat, der eine teure Sanierung benötigt.
Bernadette Leopold gibt an der Luisenburg-Felsenbühne ihr Debüt in der Hauptrolle der Sophie Neveu in „Sakrileg – Der Da Vinci Code", unmittelbar nach ihrem Studienabschluss in Wien.
Petra Werner ist seit 37 Jahren Hauptkuratorin des Porzellanikons Selb und Hohenberg a.d.Eger und gilt als gefragte Expertin für Porzellan in ganz Deutschland.
Die Bayreuther Festspiele sagten eine Veranstaltung mit Michel Friedman zunächst ab und nahmen sie dann wieder ins Programm, was eine Debatte über blinde Flecken im gesellschaftlichen Bewusstsein auslöst.
Die Rosenberg Festspiele in Kronach zeigen ab 24. Juni Oscar Wildes Komödie „Ernst sein ist alles" in der Regie von Bernd Berleb, in der zwei Freunde mit erfundenen Identitäten ihre gesellschaftlichen Pflichten umgehen.
Kronach hat sich beim geplanten Neubau des Freizeitbades Crana Mare massiv verkalkuliert: Der zunächst auf 25 Millionen Euro veranschlagte Prachtbau mit Hallenbad, Riesenrutsche und Saunalandschaft erwies sich als unrealistisch.
The BossHoss begeisterten beim Huk-Sommer-Open-Air in der Kulturfabrik Cortendorf mit einer energiegeladenen Show bei über 30 Grad; das Publikum feierte und tanzte mit.
Ordensfrau Schwester Rebekka arbeitet als Klinikclown unter dem Namen Frida Fridolina für die Kölner Klinik-Clowns und besucht kranke Kinder sowie Menschen mit Demenz, um sie zum Lachen zu bringen.
In Dessau erinnern neue Ampeln mit Breakdance-Motiven an die Hip-Hop-Kultur der DDR-Zeit, die in den 1980er-Jahren parallel zur westdeutschen Szene entstand und später sogar staatlich gefördert wurde.
Amazon hat den fast fertiggestellten Film „Artificial" von Regisseur Luca Guadagnino über OpenAI-Gründer Sam Altman zurückgezogen, weil der Film Altman laut „Variety" negativ darstellt – kurz nach einer milliardenschweren Partnerschaft mit OpenAI.