Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Peter Gabriel veröffentlicht zum Blue Moon am 31. Mai mit „A Hard Lesson" eine neue Single aus seinem Projekt „o/i", dessen Songs monatlich mit jedem Vollmond erscheinen. Der Track entstand Ende der 1980er oder Anfang der 1990er Jahre und ist von senegalesischer Musik und Polyrhythmen geprägt.
Milo Raus dreitägiges „Glaubenstribunal" bei den Wiener Festwochen debattierte Blasphemie, Kunstfreiheit und religiöse Repression, wurde jedoch von der öffentlichen Kontroverse um die Ein- und Ausladung des Tech-Milliardärs Peter Thiel überschattet.
Ronald LaPread, Mitgründer und Bassist der Commodores, ist im Alter von 75 Jahren in Auckland gestorben. Er wirkte auf elf Alben der Band mit und war auf Hits wie „Brick House" und „Three Times a Lady" zu hören.
Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe am 1. Juni beleuchtet ein Artikel das Leben der Norma Jeane Baker und fragt, warum die Ikone bis heute fasziniert. In der Galerie Andreas Baumgartl in München sind aktuell Porträts von ihr zu sehen.
Der Sufi-Dichter Rumi gilt als meistgelesener Mystiker weltweit; seine auf göttlicher Liebe basierende Poesie verbindet islamische Mystik mit westlicher Spiritualität und erlebte durch Coleman Barks' englische Übertragungen ab 1976 eine Renaissance.
Nachdem zahlreiche Künstler – darunter Martina McBride, Morris Day und Young MC – das Freedom-250-Konzert in Washington wegen Trumps Beteiligung absagten, forderte Trump, die Veranstaltung zu kippen und durch eine MAGA-Rally zu ersetzen.
Smokey Robinson würdigt Marvin Gaye als Motown-Schlüsselfigur, außergewöhnlichen Sänger und visionären Plattenmacher, dessen Album „What's Going On" er als bedeutendstes musikalisches Statement bezeichnet.
Gitarrist Randy Rhoads, bekannt durch seine Arbeit mit Ozzy Osbourne, starb am 19. März 1982 im Alter von 25 Jahren, als ein Kleinflugzeug in Leesburg, Florida, abstürzte und in eine Garage krachte.
Das Restaurant „Mutra" des israelischen Kochs Raz Shabtai in Miami erhält als erstes koscheres Restaurant weltweit einen Michelin-Stern. Shabtai sieht die Auszeichnung als Anerkennung für die gesamte jüdische Gemeinschaft und widmet sie seiner Großmutter, nach der das Restaurant benannt ist.
Kurt Vile spricht über sein neues Album „Philadelphia's Been Good to Me", das Familie, Heimat und Lebenszufriedenheit in der Lebensmitte thematisiert und seinen Stil zwischen Indie-Rock und Neil-Young-Referenzen verortet.
Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass der Vorstand des Kennedy Center gesetzeswidrig handelte, als er Trumps Namen an der Konzerthalle anbrachte, und ordnete die Entfernung aller entsprechenden Beschilderungen binnen zwei Wochen an.
Serienschöpfer Jacob Tierney bestätigt, dass er mit Hochdruck an Staffel zwei von „Heated Rivalry" schreibt; Drehstart ist für August geplant, die neue Staffel basiert auf Rachel Reids Buch „The Long Game".
Mehrere Künstler sagten ihre Auftritte beim US-Jubiläumskonzert Freedom 250 in Washington ab, weil sie sich über den politischen Charakter der Veranstaltung getäuscht fühlten. Trump bot daraufhin an, selbst einzuspringen und die Feier in eine „AMERICA IS BACK"-Kundgebung umzuwandeln.
Vanilla Ice verteidigt seinen geplanten Auftritt beim Trump-nahen Freedom-250-Konzert auf der National Mall und erklärt, Musik sei unpolitisch – er würde ebenso für Putin oder Biden spielen. Fünf andere Acts haben ihre Teilnahme bereits abgesagt.
Die amerikanische Schauspielerin Kelly Curtis, Schwester von Jamie Lee Curtis und Tochter von Tony Curtis und Janet Leigh, ist am 30. Mai im Alter von 69 Jahren gestorben. Jamie Lee Curtis bestätigte den Tod auf Instagram.
Netflix ergänzt seine Mediathek im Juni 2026 unter anderem mit dem Goldene-Palme-Gewinner „Anatomie eines Falls" und dem Anime-Film „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim".
Metallica verzichten seit dem Start ihrer M72 World Tour 2023 vollständig auf Zugaben. Das Konzept des „No Repeat Weekend" mit zwei unterschiedlichen Setlists pro Stadt macht die klassische Encore-Dramaturgie überflüssig.
Lawrence Schillers Bildband „Marilyn & Me" dokumentiert die berühmten Poolfotos von Marilyn Monroe vom Sommer 1962, wenige Wochen vor ihrem Tod am Set von „Something's Got to Give", und verbindet historisches Bildmaterial mit Mythosentstehung.
Paul McCartney knüpft auf seinem neuen Album „The Boys of Dungeon Lane" mit dem Song „Momma Gets By" an sein lebenslanges Motiv der stillen, kämpfenden Frau an – eine Figur, die er seit „Eleanor Rigby" (1966) immer wieder beschwört.
Die Enttäuschung über das Finale von „Game of Thrones" erklärt die psychologische „Peak-end rule": Weil die Serie auf Überwältigung statt Versöhnung setzte, überschrieb das schwache Ende die positiven Erinnerungen an Höhepunkte der Serie.
Schauspieler Christian Berkel hielt in Zürich eine Laudatio auf die Dramatikerin Yasmina Reza, in der er ihre präzise Figurenzeichnung, musikalischen Dialoge und die Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und menschlichem Scheitern als Kernthemen ihres Werks herausarbeitet.
Die ARTE-Sendung „Stadt Land Kunst" porträtiert Jack Delano, der Puerto Rico als Wahlheimat wählte und den gesellschaftlichen Wandel der Karibikinsel über vier Jahrzehnte fotografisch dokumentierte.
Ein US-Richter ordnete an, dass Trumps Name vom Kennedy Center in Washington entfernt werden muss, da nur der Kongress die Umbenennung beschließen darf. Trump reagierte mit dem Rückzug aus dem Renovierungsprojekt.
Das geplante Konzert von Kanye West in Reggio Emilia wurde vom zuständigen Präfekten aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit abgesagt – eine weitere Absage in Europa nach Großbritannien, Polen und Frankreich.