Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Paul McCartney erklärt in einem Interview zur Veröffentlichung seines Albums „The Boys of Dungeon Lane", wie ihn seine Liverpooler Familie während der Beatlemania geerdet hat und wie er eine persönliche Strategie entwickelte, um mit weltweiter Berühmtheit umzugehen.
Das Budapester Vasarely-Museum ehrt den deutschen Medienkünstler und Holografie-Pionier Dieter Jung zu seinem 85. Geburtstag mit einer Werkschau über sein jahrzehntelanges Schaffen zu Licht und Wahrnehmung.
Der französische Sänger Patrick Bruel zieht sich vom Benefizkonzert der Gruppe "Enfoirés" zurück, nachdem in Frankreich und Belgien Ermittlungen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen ihn eingeleitet wurden. Bruel weist alle Vorwürfe zurück.
CNN verklagt KI-Unternehmen Perplexity wegen unrechtmäßiger Nutzung journalistischer Inhalte – ein bislang einmaliger Schritt eines US-Fernsehsenders. Zudem übernimmt Tony Shalhoub in der CBS-Adaption von „Einstein" die Rolle des Vaters der Hauptfigur.
Der Branchen-Rückblick behandelt fünf Themen: die Markenfrage beim Zusammenschluss von Paramount und Warner Bros. Discovery, das Wachstum des deutschen Werbemarkts auf 50 Milliarden Euro zulasten klassischer Medien, Deutschlands Schwäche im TV-Formatexport sowie den KI-Film „Hell Grind" aus Cannes und Spotifys kurzlebige Discokugel als App-Icon.
John Travolta gibt sein Regiedebüt mit „Nachtflug nach L.A.", einem nostalgischen Film über einen Achtjährigen auf seiner ersten Flugreise, basierend auf einem Buch, das Travolta für seinen Sohn schrieb.
Janet Jackson tritt am 19. August 2026 beim Heritage Live Festival auf dem königlichen Sandringham Estate in Norfolk auf, gemeinsam mit Lionel Richie, Eric Clapton und Ronnie Wood.
Cara Delevingne veröffentlicht über Warner Records zwei neue Songs – „I Forgot" und „Out of My Head" – und kündigt ihr Debütalbum für Spätsommer an, das unter anderem eine Zusammenarbeit mit Fiona Apple enthält.
Paul McCartney veröffentlicht mit 83 Jahren sein neues Soloalbum "The Boys of Dungeon Lane" über seine Kindheit in Liverpool und erklärt, er führe innerlich bis heute Gespräche mit dem verstorbenen John Lennon.
Die provisorische Gedenkstätte am Tatort des Nova-Massakers bei Re'im wird zum nationalen Erinnerungsort ausgebaut. Angehörige und Freiwillige sammeln dafür 1,5 Millionen Schekel über eine Spendenkampagne.
Der vollständig KI-generierte Film „Dreams of Violets" von Ash Koosha feiert am 10. Juni beim Tribeca Film Festival Premiere und schildert das Schicksal iranischer Zivilisten während der Teheraner Januarunruhen – produziert für rund 2.000 Dollar.
Joshua Ray Walker verarbeitet auf seinem sechsten Album AIN'T DEAD YET eine Krebsdiagnose in Form einer persönlichen Selbstbefragung über Erschöpfung und Kontrollverlust, bleibt dabei formal dem klassischen Americana treu.
Die Britin Skye Newman veröffentlicht ihre zweite EP „SE9 Part 2" und gilt mit ihrer souligen R'n'B-Stimme bereits als Nachfolgerin von Amy Winehouse und Adele – 2025 wurde sie für einen Brit Award nominiert und stand im Vorprogramm von Ed Sheeran.
Mit ihrem sechsten Album FOR LOVE OF GRACE & THE HEREAFTER präsentieren die dänischen Art-Punk-Band Iceage ihr bislang zugänglichstes Werk, das trotz ungewöhnlicher Strukturen und Stilmischungen aus Bluegrass, Post-Punk und Blues immer zum Mitsingen einlädt.
Vince Clarke (Depeche Mode, Erasure) und Neil Arthur (Blancmange) veröffentlichen als Doublespeak ein Album mit elf Coverversionen, das laut Rezension dem eigenen Synthpop-Erbe der 1980er-Jahre klanglich nicht gerecht wird.
Violet Grohl veröffentlicht mit BE SWEET TO ME ihr Debütalbum, das 90s-Alternative-Rock-Einflüsse von Nirvana bis zu Bands wie Breeders und L7 offen aufgreift und mit modernen Themen rund um Social Media verbindet.
Kurt Viles neuntes Soloalbum PHILADELPHIA'S BEEN GOOD TO ME ist eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt, die Americana, Country und Folkrock zu einem entspannten Stadtporträt verbindet – erschienen pünktlich zum 250. Geburtstag der USA.
Jana Bahrich veröffentlicht als Francis Of Delirium mit RUN, RUN PURE BEAUTY ihr zweites Album: Im Sommer 2024 in New York entstanden, verbindet es Gitarren-Indie-Rock im Stil des Bostonер Sounds der späten 1980er mit Pathos und Neo-Postpunk-Elementen.
Kane Parsons adaptiert das Backrooms-Internetphänomen und Liminal-Space-Ästhetik in einem Horrorfilm mit Chiwetel Ejiofor, der mit beeindruckendem Setdesign und atmosphärischem Spannungsaufbau überzeugt, trotz überschüssiger Elevated-Horror-Psychologisierung.
Boards Of Canada veröffentlichen mit INFERNO ihr erstes Album seit 2013 und liefern 19 Tracks mit ihrem typischen Mix aus Downtempo-Beats, Synthesizern und obskuren Samples, der trotz gesellschaftskritischer Töne konsequent im eigenen Kosmos bleibt.
BTS veröffentlichen einen Trailer zu ihrer Heimkehr-Show „BTS World Tour 'Arirang' in Busan: Live Viewing", die am 13. Juni im Busan Asiad Municipal Stadium stattfindet und weltweit in Kinos live übertragen wird.
Paul McCartney bezeichnet die Beatles erstmals öffentlich als größte Band aller Zeiten und äußert sich bei einem Q&A zu seinem neuen Solo-Album überrascht über deren anhaltende Popularität bis in die heutige Generation.
„The Notebooks of Sonny Rollins" versammelt persönliche Aufzeichnungen des Jazzsaxofonisten aus den Jahren 1959 bis 2010 und gewährt Einblicke in seine inneren Zweifel und Selbstzerstörungsgedanken – nach Rollins' Tod mit 95 Jahren erlebt das Buch einen Nachfrageschub.
Roger Daltrey plant eine umfangreichere Solotur als zuletzt mit den Who und erklärt, seine Stimme sei aktuell in Bestform, während Who-Abschiedstourneen außerhalb Nordamerikas für 2026 geplant sind.