Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Cathy Marston zeigt mit ihrer neuen „Romeo und Julia"-Choreografie am Ballett Zürich eine in zwei Kontrastakte geteilte Version mit zeitgenössischen Elementen: Ringkampf statt Degengefecht, geschlechtlich umgedeuteten Nebenrollen und einem Scheintod durch Hypnose statt Gift.
Armando Iannucci und Simon Blackwell, bekannt für die Politsatire „Veep", schreiben das Drehbuch zu „Paddington 4". Regisseur Dougal Wilson soll ebenfalls zurückkehren; ein Kinostart ist für 2028 geplant.
Ein neuer Bildband dokumentiert Anton Corbijns Karriere als Porträtfotograf, die er seit seiner Jugend verfolgt, und versammelt Künstlerporträts aus fünf Jahrzehnten.
Eine Dokumentation über die senegalesisch-französische Tänzerin Germaine Acogny und ihre Leidenschaft für afrikanischen Tanz startet am 28. Mai 2026 in deutschen Kinos.
Pattie Boyd, Ex-Frau von George Harrison, kritisiert Sam Mendes' geplante Beatles-Biopics: Sie wurde nie in das Projekt einbezogen und erfuhr erst aus der Presse, dass eine Darstellerin sie verkörpern soll.
Die Familie von Ozzy Osbourne plant, den verstorbenen Musiker als interaktiven KI-Avatar der Firma Hyperreal ab Spätsommer 2026 wiederzubeleben, der auf Fragen in seiner eigenen Stimme antwortet – ein Projekt, das ethische Fragen zur posthumen Zustimmung aufwirft.
Der Jazz-Saxofonist Sonny Rollins ist im Alter von 95 Jahren in Woodstock, New York, gestorben. Er galt als einer der bedeutendsten Improvisationskünstler des Jazz und spielte mit Legenden wie Charlie Parker, Thelonious Monk und John Coltrane.
Jack Osbourne verteidigt den KI-Avatar seines verstorbenen Vaters Ozzy Osbourne, der in Zusammenarbeit mit Hyperreal und Proto Hologram entwickelt wurde und noch diesen Sommer mit Fans interagieren soll.
Israels Kommunikationsminister Shlomo Karhi (Likud) treibt ein Medienreformpaket voran, das Aufsichtsstrukturen umbaut und den regierungsnahen Sender Kanal 14 gezielt bevorzugt. Kritiker und Oppositionsführer Lapid sehen darin einen Angriff auf die Pressefreiheit.
Sammy Davis Jr. war Sänger, Tänzer, Schauspieler und Ratpack-Mitglied, der trotz Rassismus und dem Verlust eines Auges über 50 Alben und 43 Kinofilme produzierte und 1960 zum Judentum konvertierte.
Der französische Künstler JR verwandelt die Pariser Pont Neuf mit „La Caverne du Pont Neuf" in eine 120 Meter lange, begehbare Höhlenlandschaft aus Stoff – sein bislang größtes Projekt, mit Sounddesign von Thomas Bangalter.
Geoff Downes blickt auf seine Karriere zurück: vom Keyboard-Intro auf „Video Killed the Radio Star", das den MTV-Start einläutete, über die Mitgründung von Asia und den Hit „Heat of the Moment" bis zu seiner Rolle als langjährigster Keyboarder bei Yes mit dem neuen Album „Aurora".
Niall Horan widmet seine neue Single „End of an Era" seinem verstorbenen One-Direction-Bandkollegen Liam Payne und verarbeitet darin Erinnerungen an die gemeinsame Zeit; der Song erscheint auf seinem Album „Dinner Party" (5. Juni).
Thom Yorke hat bei den Ivor Novello Awards den neuen Song „Space Walk" uraufgeführt, die Academy Fellowship entgegengenommen und in seiner Dankesrede die Musikindustrie für intransparente Abrechnungspraktiken und die Ausbeutung von Künstlern durch Streaming-Dienste scharf kritisiert.
Coldplay-Sänger Chris Martin bezeichnet U2 als beste Band aller Zeiten und nennt ihren einzigartigen Sound, ihre Integrität sowie Bonos gesellschaftliches Engagement als Vorbilder für Coldplay.
Bad Bunnys „Debí Tirar Más Fotos"-Welttournee zeichnet sich durch zahlreiche Gastauftritte aus, darunter Karol G, J Balvin, Becky G und Feid, sowie durch Überraschungssongs und Tribute an Künstler wie Willie Colón und Víctor Jara.
BTS dominierten die 52. American Music Awards in Las Vegas mit drei Preisen, darunter Künstler des Jahres, während Taylor Swift trotz acht Nominierungen leer ausging und Sabrina Carpenter sie als beste Pop-Künstlerin ablöste.
Die Dokumentation „Don't Forget Me" über Rock-'n'-Roll-Pionier Eddie Cochran feiert am 26. Juni beim Raindance Film Festival Premiere, mit Interviews von Keith Richards, Sting und Yungblud; Cochran wird posthum mit dem Raindance Icon Award geehrt.
Jedes Jahr zur Mittsommernacht entzünden Familien und Vereine in Südtirol die Herz-Jesu-Feuer – flammende Kreuze, Herzen und Adler auf Bergkämmen, die an das Tiroler Gelöbnis von 1796 und Andreas Hofers Erneuerung 1809 erinnern.
Für die Rolle des Joker in Todd Phillips' gleichnamigem Film verlor Joaquin Phoenix über 25 Kilo und arbeitete monatelang am charakteristischen Lachen der Figur, was laut eigener Aussage psychische Auswirkungen hatte.
Jazzlegende Sonny Rollins, als Saxophone Colossus bekannt und mit Miles Davis, Thelonious Monk sowie den Rolling Stones aufgetreten, ist im Alter von 95 Jahren in Woodstock, New York, gestorben.
Bei den American Music Awards 2026 in Las Vegas traten Fergie und die Black Eyed Peas erstmals seit über acht Jahren gemeinsam auf und gewannen den Preis für den besten Retro-Song mit „Rock That Body".
1956 findet in Lugano der erste Grand Prix Eurovision de la Chanson statt; die Schweizer Sängerin Lys Assia gewinnt mit dem Chanson „Refrain". Der Wettbewerb existiert bis heute als Eurovision Song Contest.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann erscheint die Biografie „Zwei Menschen sind in mir" von Andrea Stoll, die sich mit der inneren Zerrissenheit der österreichischen Schriftstellerin befasst.