Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Bei einem Konzertauftritt auf den Philippinen 1966 lösten die Beatles einen diplomatischen Eklat aus, weil sie eine Einladung von First Lady Imelda Marcos ablehnten und wurden daraufhin am Flughafen von einem Mob angegriffen und um ihre Konzerteinnahmen erpresst.
Quentin Tarantino bat Christoph Waltz, sein schauspielerisches Potenzial bei frühen Proben zu „Inglourious Basterds" zu verbergen und hielt ihn von gemeinsamen Proben mit Kollegen wie Brad Pitt fern, um die Mitdarsteller zu überraschen.
John Mellencamp würdigt Buddy Holly als wegweisenden Singer-Songwriter, dessen Melodien und Arrangements die Beatles wie die Rolling Stones prägten und der mit nur 22 Jahren starb.
Bono und The Edge von U2 belegen Platz 35 der besten Songwriter aller Zeiten: Bono steht für hymnische Hooks und große Visionen, The Edge für Experimentierfreude und akustische Architektur – gemeinsam prägten sie den Sound der Band seit den 1970ern.
Apache 207 gibt am 1. und 2. Oktober 2026 zwei weitere Konzerte in der Münchner Olympiahalle; Tickets sind bei Eventim zwischen 70,40 und 98,40 Euro erhältlich, Konzertbeginn ist jeweils um 19 Uhr.
Bayerns Kunstminister Markus Blume hat in Ebersberg acht bayerische Musikvereinigungen mit der Zelter- und Pro-Musica-Plakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet, darunter sechs Chöre und zwei Instrumentalensembles mit jeweils mehr als 100-jähriger Geschichte.
Die Neuproduktion von Richard Strauss' „Arabella" am Theater Gera zeigt das problematische Werk in einer Inszenierung von Kay Kuntze, die Machtverhältnisse und gesellschaftliche Abgründe der Wiener Gesellschaft zwischen Komik und Ernst beleuchtet.
Sportfreunde-Stiller-Schlagzeuger Flo Weber kritisiert die WM 2026 in den USA scharf als „Farce" wegen Trump-Regierung, FIFA-Chef Infantino und explodierender Ticketpreise, tippt aber dennoch auf Norwegen als Weltmeister.
Claudia Bauer inszeniert Werner Schwabs Stück „Die Präsidentinnen" am Residenztheater München mit Katja Jung, Myriam Schröder und Lisa Wagner als drei Frauen aus dem Prekariat, die in Schwabs Kunstsprache gesellschaftliche Tabus rund um Fäkalien und Religion verhandeln.
Katy Perry und der zehnjährige norwegische Sänger Tius Luka haben beim WM-Eröffnungsspiel 2026 im SoFi Stadium in Los Angeles gemeinsam den Song „Wonder" aus Perrys Album „143" performt.
Der Kissinger Sommer feiert sein 40-jähriges Bestehen und startet am 12. Juni 2026 in Bad Kissingen mit weltbekannten Orchestern, kostenlosen Freiluftkonzerten und einem vielfältigen Programm über viereinhalb Wochen.
Die Juni-Ausgabe von Literaturen stellt vier Bücher vor, die sich mit Macht, Geschichte und Angst befassen: darunter Werke zur Amerikanischen Revolution, zur deutschen Atombombe, zu Kapitalismuskritik und ein irischer Krimi.
Das Deutsche Historische Museum gibt ein Bronzerelief des Bildhauers Frans Huygelen von 1927 an die belgische Stadt Dinant zurück, das deutsche Soldaten 1942 aus Belgien entfernt hatten.
Das Bundeskartellamt genehmigt die Fusion von Bertelsmanns Musiktochter BMG mit dem US-Unternehmen Concord, wodurch eines der größten Musikunternehmen der Welt entsteht. Weitere Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen.
Der britische Maler und Fotograf David Hockney, einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, ist im Alter von 88 Jahren in London gestorben.
Ariana Grande fordert die Trump-Regierung auf, ihr Lied „Bye" nicht mehr für ein TikTok-Video des Weißen Hauses zur Einwanderungspolitik zu nutzen. Auch Sabrina Carpenter und die Band Alphaville wehrten sich zuvor gegen die unerlaubte Verwendung ihrer Musik durch die Trump-Administration.
Der Vorstand des Kennedy-Centers beantragt die Aussetzung eines Gerichtsurteils, das die Entfernung von Trumps Namen von der Fassade des Washingtoner Kulturzentrums anordnet, nachdem ein Bundesrichter die Umbenennung als rechtswidrig eingestuft hatte.
Taylor Swift wurde mit 36 Jahren als jüngste Frau in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen und übertrifft damit die bisherige Rekordhalterin Carole Bayer Sager, die 1987 mit 43 Jahren geehrt wurde.
Der Dokumentarfilm „Obdachlos in Bayreuth" hat nach über 1.000 Kinobesuchern und Tausenden Online-Abrufen zu mehr Spendenbereitschaft, gezielten Hilfsanrufen und fünf angebotenen Wohnungen geführt und das Thema Wohnungslosigkeit in der Stadt sichtbarer gemacht.
Die langjährige Koordinatorin der Rundfunkkommission Heike Raab kritisiert im SZ-Interview das Einstimmigkeitsprinzip der Bundesländer, das Beitragserhöhungen und ARD-Reformen blockiert habe, und bezeichnet MDR-Programmkürzungen als „großen Fehler".
Paramount wirft Netflix vor, den geplanten Zusammenschluss mit Warner Bros. durch eine Hinterkampagne zu sabotieren. Die BBC schreibt die Produktion von „Doctor Who" neu aus, nachdem Showrunner Russell T Davies und Bad Wolf das Projekt verlassen haben.
Frank Plasberg legt nach rund zwei Jahrzehnten den Jury-Vorsitz und die Moderation des Bremer Fernseh- und Digitalpreises nieder, um sich neuen Projekten zu widmen. Eine Nachfolge wird später bekanntgegeben.
Bayern gedenkt 140 Jahre nach dem Tod von König Ludwig II. mit der Enthüllung eines neuen Denkmals in München, einem Gottesdienst in Berg am Starnberger See sowie einer neuen Dauerausstellung im Museum Starnberg.
Die Serie „Queen Silvia" mit Alicia von Rittberg und Edvin Endre über die Liebesgeschichte von Silvia Sommerlath und Carl Gustaf erscheint ab Frühjahr 2027 auf Prime Video – das reale Königspaar lehnt das Projekt öffentlich ab.