Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
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Ersan Mondtag versetzt Richard Strauss’ Ariadne von der Insel Naxos auf den Mars. Da geht es wirr zu, doch gelingen tolle Bilder, die haften bleiben. Der Buhsturm nach der Aufführung war vor allem eines: erfrischend.
Das Kunstmagazin WELTKUNST stellt die schönsten Ausstellungen im August vor, darunter Schauen zu Freilichtmalerei um 1800 in Winterthur, Frida Kahlo in London, Paul Signac in Potsdam sowie Maria Lassnig und Edvard Munch in Hamburg.
Harry Styles rutschte bei einem Konzert in Mexiko-Stadt auf der regennassen Bühne aus und fiel während des Songs „Are You Listening Yet?" zu Boden, sang aber liegend einfach weiter.
Der mit KI-Projektionen gestaltete neue Bayreuther „Ring" scheitert szenisch vollständig und wird vom Spielplan verschwinden; musikalisch rettet Christian Thielemann den Abend und erntet den einhelligsten Jubel.
Der lettische Holocaust-Überlebende, Historiker und Museumsgründer Marģers Vestermanis ist im Alter von 100 Jahren in Riga gestorben. Er widmete sein Leben der Erforschung der jüdischen Geschichte Lettlands und gründete das Museum „Juden in Lettland".
Lisa Roys zweiter Roman „Alles ist Gold" folgt der 30-jährigen Jana auf einem Roadtrip nach Italien, der zur inneren Sinnsuche wird. Roy schildert im Interview die Herausforderungen des Schreibens als berufstätige Mutter.
Der Pianist Tord Gustavsen und der Saxofonist Trygve Seim rauben dem Publikum beim „Münchner Jazz Sommer“ buchstäblich den Atem.
Ein Kommentar zieht eine Parallele zwischen Christopher Nolans „Odyssee" und den Ereignissen in Ceuta: Die eigentliche Bedrohung des Westens komme nicht durch Migration von außen, sondern durch den Verrat an den eigenen Werten wie Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit.
Das 1973er Doppelalbum „Tales From Topographic Oceans" von Yes gilt als Enttäuschung, weil es nach drei wegweisenden Prog-Rock-Alben zu ausschweifend und unkonzentriert geriet – selbst Keyboarder Rick Wakeman verließ daraufhin die Band.
Die Aktiven Bürger Drosendorf veranstalten am 6. September 2026 ein Dreschfest in Drosendorf (Gemeinde Memmelsdorf) mit historischen Landmaschinen, Dreschvorführungen, Handwerkervorführungen und Programm für Kinder.
Der Rolling Stone listet Michael Jacksons Album „Invincible" (2001) unter den enttäuschendsten Alben aller Zeiten: Trotz 30 Millionen Dollar Budget und fünf Jahren Produktion fehlte dem Werk jede Originalität im Vergleich zu Jacksons früheren Meisterwerken.
17 bekannte Songs wie „Every Breath You Take", „Born In The USA" oder „Summer Of '69" werden laut ihren Urhebern vom Publikum falsch verstanden – ihre tatsächlichen Bedeutungen weichen oft erheblich von der populären Wahrnehmung ab.
Rothenburg ob der Tauber hat die geplante bayerische Landesausstellung 2028 zum Thema Kindheit im Mittelalter abgesagt. Das Haus der Bayerischen Geschichte sucht nun einen Ersatzort und will nach der Sommerpause ein neues Projekt vorstellen.
Das alljährliche „Grateful Dead Meet-Up at the Movies" zeigt am 8. und 10. August das Konzert vom 17. Juni 1991 im Giants Stadium, das als Höhepunkt der Sommertour gilt, inklusive einer Sneak Preview aus der kommenden Veröffentlichung „Merriweather 6/30/85".
Die Herkunft des Bonmots „Über Musik schreiben ist wie über Architektur tanzen" ist ungeklärt: Obwohl es Elvis Costello und Frank Zappa zugeschrieben wird, deutet vieles auf den US-Komiker Martin Mull als Urheber hin.
Massive Attack wurden nach einem Konzert in Singapur am 29. Juli 2026 festgenommen und verhört, weil sie eine Palästina-Flagge gezeigt hatten. Die Band erhielt daraufhin ein dauerhaftes Einreiseverbot, da das öffentliche Zeigen ausländischer politischer Symbole in Singapur verboten ist.
Olivia Rodrigo trat beim Lollapalooza in Chicago als Gaststar bei den Smashing Pumpkins auf und sang gemeinsam mit Billy Corgan den Song „Thirty-Three".
Das Kölnische Stadtmuseum widmet der expressionistischen Malerin Olga Oppenheimer eine Ausstellung, die an ihre Rolle als Wegbereiterin der Moderne in Köln und ihr Schicksal als jüdische Psychiatrie-Patientin erinnert, die 1941 ermordet wurde.
Rechte Influencer wie Joe Rogan und Benny Johnson verbreiten die unbelegte Verschwörungstheorie, USAID habe Rap-Musik künstlich gefördert und DOGEs Kürzungen hätten Country-Künstlerin Ella Langley zum Charterfolg verholfen. Tatsächlich erklärt eine Billboard-Regeländerung vom Oktober den Rückgang von Rap in den Charts.
Die Gründungsmitglieder von Massive Attack, Robert Del Naja und Grant Marshall, erhielten nach dem Zeigen einer palästinensischen Flagge bei einem Konzert in Singapur ein dauerhaftes Einreiseverbot und schildern Verhöre sowie Hotelzimmerdurchsuchungen nach dem Auftritt.
Yungblud feierte beim Lollapalooza in Chicago ein energiereiches Comeback und spielte Songs aus seinem Album „Idols", nachdem er zuvor einen Festival-Auftritt abgesagt hatte und öffentlich als „Industry Plant" bezeichnet worden war.
Seit dem 2. August 2026 verpflichtet der EU AI Act zur Kennzeichnung von KI-generierten Bildmanipulationen, die Betrachter über die Echtheit täuschen könnten. Fotografen tragen dabei laut EU-Kommission die Kennzeichnungspflicht selbst; der Berufsverband FREELENS hat einen Leitfaden dazu veröffentlicht.
Beim Lollapalooza in Chicago überraschte Billy Corgan das Publikum mit Olivia Rodrigo und Yungblud als Gastauftritte: Yungblud sang „Luna" von „Siamese Dream", Rodrigo performte „Thirty-Three" von „Mellon Collie and the Infinite Sadness".
Megadeth kündigen ihre Abschiedstournee 2027 an und spielen im Frühjahr vier Konzerte in Deutschland: in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München. Der Vorverkauf startet am 7. August 2026.