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Bund und Land erhöhen ihre Zuschüsse für die Bayreuther Festspiele auf je über 5,2 Millionen Euro jährlich und festigen damit ihren Einfluss als größte Anteilseigner, während die Festspiele faktisch vom Familienbetrieb zum Staatstheater werden.
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Bei den Bayreuther Festspielen stieß der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Inszenierung des „Ring des Nibelungen" auf deutliche Ablehnung im Publikum.
- Bayreuth-Publikum wird mit KI-«Ring» nicht warmansehen ↗Antenne Bayern02.08.2026
Die KI-gestützte Inszenierung des „Ring des Nibelungen" bei den Bayreuther Festspielen löste beim Publikum Buh-Rufe und Pfiffe aus, während Solisten, Chor und Dirigent Christian Thielemann gefeiert wurden.
- Bayreuther Festspiele: KI-Bühnenbilder bei «Götterdämmerung» stoßen auf Buhrufeansehen ↗DieBayern.de02.08.2026
Das KI-generierte Bühnenbild der «Götterdämmerung» bei den Bayreuther Festspielen löste beim Publikum Buhrufe und Pfiffe aus; Solisten, Chor und Dirigent Christian Thielemann wurden hingegen gefeiert.
Zum Finale in Eching lassen die Stars der Landjugend wie die Kapelle Josef Menzl oder der Oimara das Blech noch einmal mächtig scheppern. Für den Veranstalter gibt es nun kein Zurück mehr.
Im 800. Todesjahr des heiligen Franziskus erlebt Assisi einen Pilgerboom mit erwarteten Rekordzahlen über die jährlich fünf Millionen Besucher. Am 6. August besucht Papst Leo XIV. den Ort zum Abschluss des Jugendfestivals „Go!".
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert zwei Projekte im Steigerwald: die Dachsanierung der Filialkirche Heilig Kreuz in Scheinfeld-Erlabronn mit 17.000 Euro und die Restaurierung der Seuffert-Bittner-Orgel in der Pfarrkirche St. Marien in Markt Bibart mit 30.000 Euro.
Rund 250 Pilger folgten der gemeinsamen Einladung der Katholischen Landvolkbewegung Bamberg, der Behindertenseelsorge Bamberg und des Katholischen Deutschen Frauenbundes Bamberg zur inklusiven Wallfahrt nach Vierzehnheiligen unter dem Leitwort „Kleines Senfkorn".
Das Pacelli-Haus der Katholischen Hochschulgemeinde Erlangen wurde nach Jahren aufwendiger Sanierung wiedereröffnet. Der Umbau kostete rund 11,2 Millionen Euro und gilt als Beispielprojekt für nachhaltiges Bauen im Bestand.
Die Bayreuther Festspiele veranstalteten erneut ein kostenloses Chor-Open-Air im Festspielpark, bei dem Besucher Richard Wagner unter freiem Himmel erleben konnten.
Die Markgrafenkirche St. Johannes in Trebgast begeht ihr 275-jähriges Jubiläum mit Musik, Theater und Kabarett, darunter ein neu wiederentdecktes Theaterstück. Die Barockkirche ist die dritte an diesem Standort und wurde nach neunjähriger Bauzeit eingeweiht.
Die Wiederaufnahme von Jay Scheibs Parsifal-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen 2026 überzeugt musikalisch mit Orchester und Sängerensemble, während die Bühnenregie hinter früheren Deutungen zurückbleibt – es ist ihre letzte Spielzeit.
Karl Lothes ist seit 35 Jahren ehrenamtlicher Kulturbeauftragter in Pegnitz und wurde vom Stadtrat erneut in dieses Amt berufen.
Zum 80. Jubiläum der Bregenzer Festspiele singen am 1. August 2026 beim „Singalong am See" 6.800 Teilnehmende bekannte Opernchöre aus acht Jahrzehnten Festspielgeschichte gemeinsam auf der ausverkauften Seebühne am Bodensee.
Die Bayreuther Festspiele beginnen erst im Juli, aber ihr Jubiläumsjahr wird bereits vom Skandal rund um Michel Friedman überschattet.
Hessen Kassel Heritage bietet vom 17. bis 23. August 2026 Veranstaltungen in seinen Museen und Schlössern an, darunter eine Führung zu Rembrandt-Schülern in Schloss Wilhelmshöhe, ein Konzert von CATT sowie eine Kreativwerkstatt in Schloss Friedrichstein.
Am 8. August 2026 veranstalten die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz von 11 bis 16 Uhr am Zechen- und Badehaus Brieske einen kostenlosen Tag der Industriekultur mit Kräuterwanderungen, Kreativworkshop und Lesungen.
Das RTL-Format "Undercover Boss" erzielt nach anderthalb Jahrzehnten neue Quotenrekorde, weil es als Gegenerzählung zur Arbeitsmarktkrise funktioniert: Es zeigt Arbeitnehmer wertschätzend statt als Problemfälle, dient teilnehmenden Unternehmen jedoch als kaum erkennbare PR-Maßnahme.
Simone Forti, eine der einflussreichsten Tanzkünstlerinnen des 20. Jahrhunderts, ist im Alter von 91 Jahren in Los Angeles gestorben. Mit ihren „Dance Constructions" (1960–61) verband sie Tanz und bildende Kunst und prägte Generationen von Künstlerinnen und Künstlern.
Lina Gómez zeigt mit „V A S T A" im Berliner Radialsystem ein Solo-Tanzstück, in dem sie sich durchgehend rückwärts bewegt, begleitet von Live-Perkussion und einem sich steigernden Sound.
Die Gedenkstätten Ravensbrück und Sachsenhausen erinnern mit historischen Führungen am Europäischen Gedenktag für die Opfer des NS-Völkermordes an Sinti und Roma, der an die Ermordung von über 500.000 Angehörigen dieser Minderheit erinnert.
Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hat von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold erhalten – eine der höchsten Auszeichnungen der Bundeswehr, die Zivilisten nur selten erhalten.
Daniel Cohn-Bendit blickt in seinem Gesprächsband „Erinnerungen eines Vaterlandslosen" auf sein Leben zurück – von der jüdischen Exilfamilie über den Pariser Mai 1968 bis zu seiner Zeit im Europaparlament – und reflektiert seine jüdische Identität, die der 7. Oktober 2023 neu schärfte.
Der Sammelband „Umkämpfte Geschichte" analysiert, wie nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 die Empathie mit den Opfern rasch einer Anklage gegen Israel wich, und untersucht Antisemitismusstrukturen, den Genozidvorwurf sowie historische Parallelen zum Antijudaismus.