Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
10666 Artikel gefunden · Seite 151 von 445
Der österreichische Sänger Bibiza veröffentlicht am 31. Juli sein Album „RocknRollStar" und erklärt im Interview, warum er Wien wegen bürokratischer Hürden zeitweise verlassen und stattdessen in Paris leben möchte.
Wim Wenders hat sich bei Nastassja Kinski für eine Nacktszene aus dem Film „Falsche Bewegung" (1975) entschuldigt, in der sie 13-jährig zu sehen war, und die Szene auf ihren Wunsch hin aus dem Film geschnitten.
Der Würzburger Stadtrat hat den Bau einer Multifunktionsarena für bis zu 7.000 Zuschauer beschlossen und zur Mitfinanzierung erstmals seit 35 Jahren die Gewerbesteuer erhöht. Die Gesamtkosten betragen rund 85 Millionen Euro.
Ariana Grandes achtes Album PETAL bewegt sich zwischen Soulpop und Selbstreflexion, bleibt aber trotz persönlicher Themen wie öffentlicher Wahrnehmung und Beziehungsscheitern emotional zu glatt und makellos produziert, um wirklich zu berühren.
John Legend spielt Harry Belafonte im Biopic „The Road Home" über Paul Simons „Graceland"-Tour durch das Apartheid-Südafrika der 1980er-Jahre. Die Dreharbeiten laufen bereits, ein Kinostart ist für 2027 geplant.
Barack Obamas Sommerplaylist 2025 enthält einen Tribut an den kürzlich verstorbenen irischen Musiker Glen Hansard und verhilft dem unbekannten Newcomer Gvrden Boy mit unter 1.000 Spotify-Streams zu plötzlicher Bekanntheit.
Dave Eggers wurde mit dystopischen Romanen über eine digitalisierte Zukunft berühmt. In „Contrapposto“ widmet er sich ganz der analogen Kunst und der Liebe. Kann er das genauso gut?
Der Würzburger Stadtrat hat den Bau einer Multifunktionsarena für bis zu 7.000 Besucher beschlossen. Die auf rund 85 Millionen Euro geschätzte Arena soll Wirtschaft, Sport und Kultur in Würzburg und der Region Unterfranken stärken.
Die Yayoi-Kusama-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig verzeichnet mit über 450.000 Besuchern einen Rekord und übertrifft die bisherige Bestmarke von 360.000 aus dem Jahr 2005 – der Kommentar fordert die Politik auf, diesen Erfolg durch gezielte Investitionen in die Kölner Museumslandschaft zu verstetigen.
Die Combo Jazzsinating tritt am 6. August 2026 ab 20 Uhr in der Alten Druckerei Rosenheim auf und verbindet Jazz mit Soul und Pop; der Eintritt ist frei.
Produzent Simon Afram verklagt Netflix auf 105 Millionen Dollar, weil aus einem Büro des Streamingdienstes eine unverschlüsselte Master-Kopie des unveröffentlichten Nicolas-Cage-Films „Fortitude" gestohlen wurde und dadurch der Verkauf des Films gefährdet sei.
Pfarrer Thomas Zeitler von der Neustädter Kirche Erlangen veranstaltete nach dem Anschlag auf den Berliner CSD eine „Zeitungsandacht" und kritisierte das Schweigen der Landeskirche sowie die Mitverantwortung abrahamitischer Religionen für Queerfeindlichkeit.
Er filmte sie als 13-jähriges Kind in einer Nacktszene, über die er lange nicht verhandeln wollte. Nun kündigt der 80-jährige Regisseur an, die strittige Szene in „Falsche Bewegung“ von 1974 herauszuschneiden.
Marcus Lobbes' KI-Inszenierung von „Siegfried" bei den Bayreuther Festspielen überzeugt erneut nicht, während die Sängerinnen und Sänger sowie das Festspielorchester unter Christian Thielemann auf festspielwürdigem Niveau agieren.
Franz Furtner bespricht den finnischen Horrorfilm „Nightborn" von Hanne Bergholm, der ab 6. August im Kino läuft: Ein Paar zieht mit einem Neugeborenen in den finnischen Wald, wo die Mutter ahnt, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmt.
Die Österreicherin Sandra Wollner ist ein Regietalent, ihre Filme werden von Jurys bejubelt. „Everytime“, über eine trauernde Mutter, ertrinkt allerdings im eigenen Kunstanspruch.
Pier Paolo Pasolinis Skandalfilm „Salò oder die 120 Tage von Sodom" erscheint erstmals in einer 4K-UHD-Restaurierung als unzensierte Fassung, herausgegeben vom Label Wicked Vision als limitiertes 5-Disc-Set mit umfangreichem Bonusmaterial.
Redakteur Andre Foster begleitet den japanischen Fotografen Masanari Tsukamoto auf einer Reise durch die Präfektur Fukushima und porträtiert dessen Arbeitsweise: improvisiert, auf Menschen fokussiert und von japanischer Kultur sowie dem Hell-Dunkel-Prinzip „in-ei-raisan" geprägt.
Ottmar Hörl hat 320 goldene Mozart-Plastiken im Salzburger Mirabellgarten aufgestellt, davon wurden bereits 86 gestohlen. Hörl erstattet Anzeige – weniger aus moralischen Gründen als weil das Finanzamt sonst eine Veräußerung annehmen würde.
Das Landgericht München hat dem KI-Musikgenerator Suno die ungenehmigte Nutzung urheberrechtlich geschützter Lieder untersagt und das Unternehmen auf Klage der Gema zu Unterlassung, Auskunft und Schadenersatz verurteilt.
Peter Maffay und Songwriterin Karo Schrader betonen, KI-generierte Musik könne menschliche Emotionen nicht ersetzen. Das Landgericht München I stärkte zudem das Urheberrecht, indem es einer Gema-Klage gegen den KI-Musikgenerator Suno weitgehend stattgab.
In dem Lied rechtfertigt der britische Musiker das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza und spottet über Kollegen, die „Flaggen hochhalten und plappern wie Schafe“.
Seit dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurde viel gemeint und noch mehr gefordert – immer streng entlang gewohnter Storys und Gewissheiten. An der Realität gefährdeter Menschen ändert all das: nichts.
Noch nie gab es so viele Bilder aus dem Urlaub – doch etwas fehlt vielen Instagram-Aufnahmen. Helfen könnte eine schöne Ausstellung in der Wiener Albertina, die sich den Anfängen der Reisefotografie widmet.