Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Die amerikanische Schauspielerin Kelly Curtis, Schwester von Jamie Lee Curtis und Tochter von Tony Curtis und Janet Leigh, ist am 30. Mai im Alter von 69 Jahren gestorben. Jamie Lee Curtis bestätigte den Tod auf Instagram.
Die Sportfreunde Stiller haben Fußball als musikalisches Thema abgeschlossen und spielen ihren WM-Hit „54, 74, 90, 2006" kaum noch live. Ihre laufende Jubiläumstour passten sie dennoch an die WM-Spielzeiten an.
Netflix ergänzt seine Mediathek im Juni 2026 unter anderem mit dem Goldene-Palme-Gewinner „Anatomie eines Falls" und dem Anime-Film „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim".
Metallica verzichten seit dem Start ihrer M72 World Tour 2023 vollständig auf Zugaben. Das Konzept des „No Repeat Weekend" mit zwei unterschiedlichen Setlists pro Stadt macht die klassische Encore-Dramaturgie überflüssig.
Netflix ergänzt sein Angebot im Juni 2026 unter anderem um das Cannes-prämierte Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls" mit Sandra Hüller sowie den Anime-Film „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim".
Die Münchner Freilichtkinos Kino, Mond & Sterne im Westpark und Kino am Olympiasee starten in die Sommersaison 2026 mit unveränderten Eintrittspreisen, Sonderprogrammen und prominenten Gästen wie Bully Herbig und Architekt Fritz Auer.
Lawrence Schillers Bildband „Marilyn & Me" dokumentiert die berühmten Poolfotos von Marilyn Monroe vom Sommer 1962, wenige Wochen vor ihrem Tod am Set von „Something's Got to Give", und verbindet historisches Bildmaterial mit Mythosentstehung.
Gerald Huber stellt im Juni-Plattenspiegel neue Alben vor, darunter Kevin Morbys persönlichstes Werk „Little Wide Open" als Platte des Monats sowie Neuveröffentlichungen von Foo Fighters, Broken Social Scene, Paul Holland, The Milk Carton Kids, WEB WEB und Dobré.
Mathias Götz veröffentlicht als Le Millipede das Album „Radical Hope", das Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung und Zukunftsfähigkeit als musikalische Denkbewegung umsetzt und dabei Denkern wie Schumacher, Lovelock und Spinoza gewidmete Instrumentalstücke vereint.
Paul McCartney knüpft auf seinem neuen Album „The Boys of Dungeon Lane" mit dem Song „Momma Gets By" an sein lebenslanges Motiv der stillen, kämpfenden Frau an – eine Figur, die er seit „Eleanor Rigby" (1966) immer wieder beschwört.
Der Autor zieht eine Bilanz des Mai-Konzert- und Operngeschehens in Köln und Dortmund, darunter Uraufführungen von Vito Žuraj und Sarah Nemtsov sowie Aufführungen von Kurtág und George Benjamin – allesamt im Schatten des abgewickelten Kölner Acht-Brücken-Festivals.
Wissenschaftler des Netzwerks Jüdischer Hochschullehrender prägten 2026 den Begriff „Nekrosemitismus", der beschreibt, wie viele Menschen Juden nur als Tote tolerieren, lebende und wehrhafte Juden hingegen ablehnen oder zum Feindbild machen.
Die Enttäuschung über das Finale von „Game of Thrones" erklärt die psychologische „Peak-end rule": Weil die Serie auf Überwältigung statt Versöhnung setzte, überschrieb das schwache Ende die positiven Erinnerungen an Höhepunkte der Serie.
Das Dokudrama von Martin Weinhart (2024) beleuchtet Robert Lembke (1913–1989) als BR-Fernsehmanager und „Was bin ich?"-Moderator und thematisiert zugleich sein Schweigen über Verfolgungserlebnisse als Sohn eines jüdischstämmigen Vaters in der NS-Zeit.
Yad Vashem eröffnet in München sein erstes Bildungszentrum außerhalb Israels, ein zweiter Standort entsteht in Leipzig. Kritiker bemängeln fehlende Transparenz bei der Entscheidung und warnen vor politischem Einfluss der israelischen Regierung auf die Bildungsarbeit.
Das Bibel Museum Bayern in Nürnberg zeigt ab 18. Juni die Sonderausstellung „Himmlische Sphären" mit Kirchenfotografien von Monika Rösler und Rüdiger Kretschmann aus 25 Gotteshäusern in Mittelfranken, Unterfranken und der Oberpfalz.
Auf einer Bonner Fachtagung warnen Rabbiner Andreas Nachama und andere Experten vor zunehmendem Antisemitismus und Cancel-Kultur: Die jüdische Gemeinschaft werde zunehmend in die Defensive gedrängt, ein gesellschaftlicher Bruch sei eingetreten.
Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) hat bei der Eröffnung des Festivals „Prix Jeunesse International" in München die Bedeutung von Medienkompetenz bei Kindern betont und gutes Kinder- und Jugendfernsehen als wichtiges Mittel dagegen genannt.
Schauspieler Christian Berkel hielt in Zürich eine Laudatio auf die Dramatikerin Yasmina Reza, in der er ihre präzise Figurenzeichnung, musikalischen Dialoge und die Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und menschlichem Scheitern als Kernthemen ihres Werks herausarbeitet.
Das Staatstheater Cottbus zeigt „Ruf der Wildnis / Stimme des Kapitals", eine Bühnenfassung von Soeren Voima nach Jack London, inszeniert von Saskia Kaufmann und Raban Witt – eine kapitalismuskritische Bearbeitung, die vor schwach besetztem Haus wenig überzeugt.
Haindling-Mastermind Hans Jürgen Buchner sagt seine fünf Sommerkonzerte 2026, darunter den Auftritt beim Tollwood Sommerfestival am 14. Juli, aus gesundheitlichen Gründen ab. Gerhard Polt und die Well-Brüder springen als Ersatz ein.
Anlässlich des „Blue Moon" am 31. Mai beleuchtet der Artikel, wie Beethoven, Debussy und Dvořák den Mond als musikalisches Motiv nutzten – jeweils als Ausdruck innerer Unruhe, flüchtiger Atmosphäre oder stiller Sehnsucht.
Der oberpfälzische Schriftsteller Harald Grill spricht im Diwan-Radiobeitrag über sein neues Buch „Hinter drei Sonnenaufgängen", für das er drei Monate lang der Donau durch Rumänien, Bulgarien und die Ukraine folgte.
Jaromir Konecny hat im Lichtung-Verlag den autobiografischen Roman „Du wächst für den Galgen" veröffentlicht, der das Leben seiner Mutter würdigt und humorvoll seine Kindheit in der sozialistischen Tschechoslowakei schildert.