Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
5079 Artikel gefunden · Seite 164 von 212
Rock am Ring findet vom 5. bis 7. Juni 2026 am Nürburgring statt und ist mit 90.000 Wochenendtickets bereits ausverkauft. Das Line-up umfasst unter anderem Linkin Park, Iron Maiden und Limp Bizkit.
Regisseur Kirk Jones erklärt im Interview, warum er das Biopic „Verflucht normal" über John Davidson, der seit Jahrzehnten mit Tourette lebt, gedreht hat, und wie der BAFTA-Vorfall gesellschaftliche Unwissenheit über die Erkrankung verdeutlichte.
Die Kulturszene diskutiert nach einer Re:publica-Debatte über ungleiche Verlagsvorschüsse nun auch über Einkommensgefälle in der Musikbranche, wo steigende Kosten, sinkende Ticketverkäufe und Marktmacht großer Konzertveranstalter den künstlerischen Mittelstand zunehmend gefährden.
Geoff Downes blickt auf seine Karriere zurück: vom Keyboard-Intro auf „Video Killed the Radio Star", das den MTV-Start einläutete, über die Mitgründung von Asia und den Hit „Heat of the Moment" bis zu seiner Rolle als langjährigster Keyboarder bei Yes mit dem neuen Album „Aurora".
Ensemble Garage führt das Programm „No Vintage" am 26. Juni 2026 in Oldenburg und am 28. Juni 2026 in Köln auf und untersucht dabei das Verhältnis von elektronischer Klangerzeugung und Instrumentalklang mit Werken von Giesen, Muntendorf, Omelchuk, Pena und Pfeifer.
Das Volksmusikfestival „drumherum" fand zum 15. Mal in Regen statt: Über 400 Ensembles aus mehreren Ländern spielten vor rund 50.000 Besuchern auf 20 Freiluftbühnen und in zahlreichen Innenspielstätten.
Miles Davis schuf mit „Kind of Blue" durch modales Spiel, Midtempo und ein präzise gewähltes Ensemble – darunter Cannonball Adderley, John Coltrane und Bill Evans – ein Album, das auch Nicht-Jazz-Hörer anspricht.
Niall Horan widmet seine neue Single „End of an Era" seinem verstorbenen One-Direction-Bandkollegen Liam Payne und verarbeitet darin Erinnerungen an die gemeinsame Zeit; der Song erscheint auf seinem Album „Dinner Party" (5. Juni).
Thom Yorke hat bei den Ivor Novello Awards den neuen Song „Space Walk" uraufgeführt, die Academy Fellowship entgegengenommen und in seiner Dankesrede die Musikindustrie für intransparente Abrechnungspraktiken und die Ausbeutung von Künstlern durch Streaming-Dienste scharf kritisiert.
Coldplay-Sänger Chris Martin bezeichnet U2 als beste Band aller Zeiten und nennt ihren einzigartigen Sound, ihre Integrität sowie Bonos gesellschaftliches Engagement als Vorbilder für Coldplay.
Bad Bunnys „Debí Tirar Más Fotos"-Welttournee zeichnet sich durch zahlreiche Gastauftritte aus, darunter Karol G, J Balvin, Becky G und Feid, sowie durch Überraschungssongs und Tribute an Künstler wie Willie Colón und Víctor Jara.
Am 26. Juni 2026 können sich Paare im Rahmen der Aktion „einfach heiraten" an 64 Orten in Bayern kostenlos evangelisch trauen oder segnen lassen – erstmals findet die Aktion bundesweit statt.
Marco Štorman inszeniert Mozarts „Die Zauberflöte" am Theater Bremen als offene Deutungsarbeit ohne Antworten, mit Science-Fiction-Elementen und neu verhandelter Männlichkeit, und erhält dafür stehende Ovationen.
Rolling Stone erklärt, warum „Aumgn" der Krautrockband Can vom Album „Tago Mago" (1971) zu den bedeutendsten deutschen Rocksongs zählt – geprägt durch Sänger Damo Suzuki und Holger Czukays experimentelle Schnitttechnik.
BTS dominierten die 52. American Music Awards in Las Vegas mit drei Preisen, darunter Künstler des Jahres, während Taylor Swift trotz acht Nominierungen leer ausging und Sabrina Carpenter sie als beste Pop-Künstlerin ablöste.
Die Dokumentation „Don't Forget Me" über Rock-'n'-Roll-Pionier Eddie Cochran feiert am 26. Juni beim Raindance Film Festival Premiere, mit Interviews von Keith Richards, Sting und Yungblud; Cochran wird posthum mit dem Raindance Icon Award geehrt.
Jedes Jahr zur Mittsommernacht entzünden Familien und Vereine in Südtirol die Herz-Jesu-Feuer – flammende Kreuze, Herzen und Adler auf Bergkämmen, die an das Tiroler Gelöbnis von 1796 und Andreas Hofers Erneuerung 1809 erinnern.
Für die Rolle des Joker in Todd Phillips' gleichnamigem Film verlor Joaquin Phoenix über 25 Kilo und arbeitete monatelang am charakteristischen Lachen der Figur, was laut eigener Aussage psychische Auswirkungen hatte.
Jazzlegende Sonny Rollins, als Saxophone Colossus bekannt und mit Miles Davis, Thelonious Monk sowie den Rolling Stones aufgetreten, ist im Alter von 95 Jahren in Woodstock, New York, gestorben.
Bei den American Music Awards 2026 in Las Vegas traten Fergie und die Black Eyed Peas erstmals seit über acht Jahren gemeinsam auf und gewannen den Preis für den besten Retro-Song mit „Rock That Body".
Kolumnistin Esther Slevogt reflektiert ambivalent über die Aussetzung der Frauenquote beim Theatertreffen: Obwohl sie die Quote einst befürwortete, zweifelt sie nun, ob institutionalisierte Quoten als Störinstrument noch wirken oder bloß Symbolpolitik geworden sind.
Arno Mohr, Maler, Plakatkünstler und Hochschullehrer an der Kunsthochschule Weißensee, zählte zu den bedeutendsten Grafikern der DDR und war bekannt für reduzierte Darstellungen Berliner Alltagsszenen. Vor 25 Jahren ist er gestorben.
1956 findet in Lugano der erste Grand Prix Eurovision de la Chanson statt; die Schweizer Sängerin Lys Assia gewinnt mit dem Chanson „Refrain". Der Wettbewerb existiert bis heute als Eurovision Song Contest.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann erscheint die Biografie „Zwei Menschen sind in mir" von Andrea Stoll, die sich mit der inneren Zerrissenheit der österreichischen Schriftstellerin befasst.