Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Das Hotel de Rome Berlin hat eine Opernkarte entwickelt, die Werke wie „Die Zauberflöte" und „Aida" als Cocktails interpretiert und sich am Spielplan der Staatsoper Berlin orientiert.
Cellistin Katja Zakotnik radelt vom 17. bis 24. Mai knapp 300 Kilometer von Winterberg bis Duisburg und spielt dabei an ungewöhnlichen Orten wie Wiesen und Industriehallen, um klassische Musik abseits der Konzertsäle erlebbar zu machen.
Im Archiv des Morley College in London hat Archivarin Elaine Andrews ein unbekanntes Lied von Ralph Vaughan Williams entdeckt. Das Manuskript „Before the Mirror" stammt vermutlich aus dem Jahr 1899 und gilt als bedeutender musikwissenschaftlicher Fund.
Der Bezirk Mittelfranken vergibt den „POP-Preis – rot weiß" an lokale Musikerinnen und Musiker mit Mittelfranken-Bezug; Fans können ihre Favoriten bis 30. Mai nominieren, die Gewinner erhalten je 1.000 Euro Preisgeld.
Das zweite ESC-Halbfinale auf One erzielte mit 0,88 Millionen Zuschauern und 9,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen starke Quoten, wurde aber von ProSiebens „GNTM" knapp übertroffen.
Das ZDF hat einen kirchen-kritischen „Logo"-Beitrag offline genommen, nachdem Programmbeschwerden eingingen. Intendant Norbert Himmler räumte ein, dass das komplexe Thema in 90 Sekunden nicht angemessen dargestellt wurde und die Kombination mit einem positiv gehaltenen Ramadan-Beitrag ein Fehler war.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 23. Juni 2025 mündlich über die Verfassungsbeschwerde von ARD und ZDF, die eine Verletzung der Rundfunkfreiheit sehen, weil die Länder die empfohlene Beitragserhöhung auf 18,94 Euro nicht umgesetzt haben.
Kulturschaffende aus ARD-Projekten empfehlen monatlich Inhalte aus der ARD Mediathek, ARD Sounds und ardkultur.de, darunter Serien, Podcasts und Dokumentationen zu Musik, Pop- und Zeitgeschichte.
ARD Kultur veröffentlicht im Mai zwei Dokumentationen: „BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz" zum 70. Jubiläum des Magazins sowie „Sportfreunde Stiller – Mit dem Herz in der Hand" zum 30-jährigen Bandjubiläum, beide ab Ende Mai in der ARD Mediathek.
Der MDR pausiert für drei Jahre alle Neuproduktionen von „Tatort" und „Polizeiruf 110", was betroffene Produktionsfirmen wie UFA, 42film und MadeFor mit möglichen Entlassungen und Standortschäden für Mitteldeutschland warnen lässt und Branchenverbände zum Protest bewegt.
Die dreiteilige ARD-Doku-Serie „BRAVO – Headlines, Hypes und Herzschmerz" beleuchtet ab 23. Mai in der ARD Mediathek die Geschichte des Jugendmagazins zwischen 1991 und 2015, mit Zeitzeugen wie Blümchen, Angelo Kelly und Jeanette Biedermann.
ARD Kultur verzeichnet seit 2022 zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Nominierungen, darunter Grimme-Preise, den Deutschen Podcast Award und Preise bei Festivals in London, Toronto und Prag.
Der NDR-Podcast „ESC Update" begleitet den Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit aktuellen Analysen, Künstlergesprächen und Experteneinschätzungen zu Halbfinales, Finalisten und dem deutschen Beitrag „Fire" von Sarah Engels.
Nach dem CDU-Wahlsieg in Rheinland-Pfalz übernimmt Staatssekretär Torsten Welling die Koordination der Rundfunkkommission der Länder als Nachfolger von Heike Raab, während Marcus Klein als Minister die Medienpolitik des Landes verantwortet.
Sebastian Wirnitzer inszeniert Dario Fos und Franca Rames „Bezahlt wird NICHT!" am Harztheater als überdrehte Supermarktrevolte, die trotz aktuellem Potenzial über Preisanstieg und Konsumkritik kaum Gegenwartsbezug herstellt und über harmlosen Klamauk nicht hinauskommt.
Sarah Nemtsovs Oper „WE (WIR)" nach Jewgeni Samjatins dystopischem Roman feiert am Theater Dortmund eine vielschichtige Uraufführung: Regisseurin Eva-Maria Höckmayr dreht das klassische Setting um und platziert das Publikum auf der Bühne, mit stimmlich herausragendem Ensemble.
Regisseur Àlex Ollé inszeniert Wolfgang Fortners Oper „Bluthochzeit" an der Oper Frankfurt mit großer Intensität als Abrechnung mit patriarchaler Gewalt und Misogynie, setzt den dargestellten Abgründen jedoch nichts entgegen und lässt politisches Potenzial ungenutzt.
John Travolta erhielt bei den Filmfestspielen Cannes überraschend die Ehren-Palme d'Or für sein Lebenswerk und zeigte sich dabei zu Tränen gerührt. Begleitet wurde er von Tochter Ella Bleu, die in seinem Regiedebüt mitspielt.
Residenztheater-Intendant Andreas Beck würdigt den verstorbenen Günther Maria Halmer (†83) in einem Nachruf als herausragenden Darsteller des „Brandner Kaspar", den Halmer nach nur zwölf Vorstellungen krankheitsbedingt aufgeben musste.
Sarah Engels, bekannt durch ihre DSDS-Teilnahme 2011, vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien mit ihrem Song „Fire", den sie im ARD-Vorentscheid mit knapp 38 Prozent der Stimmen gewann.
Die Kulturzeit vom 15. Mai 2026 berichtet über deutsche Produktionen beim Filmfestival Cannes, den Tod der Aktionskünstlerin Valie Export, die Finanzkrise niedersächsischer Theater sowie die ZDF-Doku „AIDS in Zeiten der Liebe".
Die deutschsprachige Filmbranche ist bei den Filmfestspielen in Cannes stark vertreten, unter anderem mit Sandra Hüller in „Vaterland" sowie den Produktionen „Gentle Monster" und „The Meltdown".
Der Schauspieler Günther Maria Halmer ist im Alter von 83 Jahren an Krebs gestorben. Bekannt wurde er als Tscharlie in den „Münchner Geschichten" und später durch die ZDF-Reihe „Anwalt Abel".
Filmemacher David Dietl blickt optimistisch auf München unter dem neuen Oberbürgermeister Dominik Krause und empfiehlt, die Stadt zeitweise zu verlassen, um ihren Wert zu erkennen – anlässlich seines Kinostarts der Komödie „Ein Münchner im Himmel".