Pressespiegel
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Sarah Nemtsovs fünfte Oper „WIR" wurde im Theater Dortmund uraufgeführt, wobei Publikum auf der Bühne sitzt und die Handlung im Zuschauerraum spielt. Die Dortmunder Philharmoniker unter Michael Wendeberg interpretierten Nemtsovs vielschichtige, düster-bedrohliche Partitur.
Das Tribute-Album "We Love Udo" mit Beiträgen von 24 Künstlern wie Peter Maffay und Tokio Hotel erreicht kurz vor Udo Lindenbergs 80. Geburtstag Platz drei der deutschen Albumcharts.
JuJuBa, ein Zusammenschluss jüdischer Jugendzentren aus Baden, gewinnt die Jewrovision 2026 in Stuttgart mit einer Western-inspirierten Bühnenshow. Olam Berlin und We.Zair Westfalia belegen Platz zwei und drei; den Preis für das beste Musikvideo erhält Neschama München.
Regisseur Thom Luz zeigt am Theater Basel ein Opern-Pasticcio über Don Quijote, das Werke von Massenet, Telemann und Mendelssohn Bartholdy kombiniert und mit Dietrich Henschel und André Morsch besetzt ist – stehende Ovationen beim Premierenpublikum, trotz musikalischer Uneinheitlichkeit.
Casting-Direktorin Nina Gold, bekannt für „Game of Thrones", „Star Wars" und „The Crown", wurde von Amazon MGM Studios offiziell beauftragt, den neuen Darsteller für James Bond zu finden.
Lizzo kritisiert in einem TikTok-Video, dass nicht-chronologische Social-Media-Algorithmen effektives Albummarketing unmöglich machen – selbst Fans erfahren demnach nicht von neuer Musik ihrer Lieblingskünstler. Ihr Album „Bitch" erscheint am 5. Juni.
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg zeigt bis 6. September 2026 eine Sonderschau über Starkult im 19. Jahrhundert, darunter Fan-Gemeinschaften wie die Fannytisten und die Selbstinszenierung von Stars wie Paganini oder Franz Liszt.
München präsentiert sein vertieftes Olympia-Bewerbungskonzept mit Fokus auf kurze Wege, Nachhaltigkeit und einer „Olympischen Wiesn" – die Kosten werden auf knapp fünf Milliarden Euro geschätzt, der Stadtrat soll nächste Woche zustimmen.
Die israelische Sängerin Noa Kirel trat bei der Jewrovision in Stuttgart vor rund 1350 jüdischen Jugendlichen auf. Der vom Zentralrat der Juden organisierte Musikwettbewerb bringt 13 Teams aus ganz Deutschland zusammen.
Das Luxuslabel Chrome Hearts hat seine Urheberrechtsklage gegen Neil Young und seine gleichnamige Begleitband zurückgezogen, ob ein Vergleich erzielt wurde, blieb offen.
Matthias Lilienthal, ehemaliger Chefdramaturg und Ex-Intendant der Münchner Kammerspiele, übernimmt zur Spielzeit 2025/26 die Intendanz der Berliner Volksbühne und plant ein verjüngtes, internationales Ensemble sowie ein politisch engagiertes Programm.
Rapper Symba kündigt für Herbst sein selbst geschriebenes und eingesprochenes Hörbuch „Morgen wird es besser" an, das drei Jugendliche unterschiedlicher Herkunft in einem Berliner Sommer begleitet und autobiografische Einflüsse enthält.
Bleachers-Frontmann Jack Antonoff bezeichnet KI-nutzende Musikschaffende in einem Instagram-Brief als „gottlose Huren" und bekennt sich klar zum handwerklichen Prozess des Schreibens, Aufnehmens und Aufführens von Musik ohne KI-Einsatz.
Das Brüsseler Konzerthaus Bozar hält trotz politischer Proteste an einem geplanten Gastspiel der Münchner Philharmoniker unter Chefdirigent Lahav Shani fest; flämische Grünen-Politiker fordern eine Absage und mehrere Verwaltungsratsmitglieder traten aus Protest zurück.
Shakira veröffentlicht mit Burna Boy den offiziellen WM-Song „Dai Dai", der Fußballstars wie Messi und Ronaldo sowie Teilnehmerländer erwähnt. Zudem tritt sie bei der erstmals geplanten Halbzeitshow des WM-Endspiels am 19. Juli auf.
Karin Pointner engagiert sich beim ESC Wien 2026 gleichzeitig als Volunteer in der Delegationsbereich der Wiener Stadthalle und als Moderatorin des österreichischen ESC-Fanclubs OGAE Austria und berichtet von Begegnungen mit Acts wie Sal da Vinci.
Police-Schlagzeuger Stewart Copeland spricht im Interview über die Entstehung von „Synchronicity", die Konflikte innerhalb der Band und schließt eine weitere Reunion nach 2006 nahezu aus. Zum 41. Jubiläum erschien eine Deluxe-Edition mit 55 unveröffentlichten Songs.
Das Münchner MUCA zeigt ab 8. Mai 2026 mit „The Future Is Stupid" eine Überblicksausstellung des britischen Künstlers Antony Micallef, der über 20 Jahre seines gesellschaftskritischen Schaffens präsentiert und dabei den Blick in die Zukunft mit historischer Reflexion verbindet.
Die zurückgetretene Jury der Kunstbiennale Venedig und Aktivisten beim ESC in Wien fordern einen Israel-Boykott. Der Autor argumentiert, diese politisch motivierte Forderung nach einer „reinen" Kunst gefährde die Kunst selbst.
Drei Ausstellungen in Dresden, Bremen und Worpswede feiern Paula Modersohn-Beckers 150. Geburtstag und beleuchten ihren Einfluss auf jüngere Künstlerinnen wie Jenny Holzer, Inès Longevial und Cihan Çakmak als feministische Leitfigur.
Das ESC-Finale 2026 findet am 16. Mai in Wien statt; die Startreihenfolge aller 25 Acts steht fest, wobei Sarah Engels für Deutschland als Zweite ab etwa 21:20 Uhr auftritt.
Jürgen Franke, Gründer des Münchner Kulturclubs „Substanz", ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Er hatte den Club 1990 eröffnet und ihn über Jahrzehnte zu einer zentralen Institution der alternativen Münchner Subkultur geprägt.
Die Oper Dortmund bringt Wim Wenders' Film „Der Himmel über Berlin" zum 60-jährigen Bestehen des Hauses als Oper auf die Bühne, mit Musik von Elena Kats-Chernin und Tenor Rolando Villazón; Uraufführung ist am 14. Mai 2028 geplant.
Schauspieler Günther Maria Halmer, bekannt als „Tscharlie" aus Helmut Dietls Serie „Münchner Geschichten", ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Das Münchner Residenztheater bestätigte seinen Tod.