Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Sieben Fakten porträtieren Madonna in den 2020ern: von ihrer TikTok-Präsenz über eine Sepsis vor der CELEBRATIONS-Tour bis zu Biopic-Plänen, einem viralen „Frozen"-Remix und einer Zusammenarbeit mit Sabrina Carpenter auf CONFESSIONS II.
Ein Videomitschnitt eines The-Band-Konzerts vom Juli 1976 in Asbury Park, New Jersey, zeigt die Originalbesetzung vier Monate vor „The Last Waltz" ohne Nachbearbeitung – und gilt als authentischeres Dokument als Martin Scorseses berühmter Konzertfilm.
Der queer-jüdische Verein Keshet feiert in Berlin zum siebten Mal den Pride-Schabbat in der Neuen Synagoge, bei dem über 150 Gäste jüdische und queere Identität gemeinsam leben – unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen.
Die jahrhundertelange Geschichte jüdischer Schmuckhändler in Pforzheim ist kaum erforscht, weil viele Familien ihre Beteiligung an NS-Arisierungen verschwiegen. Einzelne Forscher wie die Historikerin Sabine Herrle decken diese Geschichte nun auf.
Eine Berliner Senatsstudie belegt, dass Antisemitismus in der queeren Community seit den Hamas-Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 zugenommen hat. Die monatelang verzögerte Veröffentlichung des Dossiers löst politische Kritik aus.
Shania Twain erfüllte sich einen Jugendtraum und trat erstmals in der legendären Horseshoe Tavern in Toronto auf, wo sie vor 500 Zuschauern Songs ihres kommenden Albums „Little Miss Twain" sowie ihre größten Hits präsentierte.
Constantin Brancusis vergoldete Bronze „Danaïde" (um 1913) aus der Sammlung des Verlegers S. I. Newhouse erzielte bei Christie's in New York einen Rekordpreis von 93 Millionen Dollar.
Henri Matisses Gemälde „La Chaise lorraine" (1919) erzielte bei einer Abendauktion von Sotheby's in New York 41,5 Millionen Dollar – weit mehr als die geschätzten 25 Millionen Dollar.
Das Wiener Dorotheum erzielte für Carla Accardis doppelseitiges Paravent-Gemälde „Fonda notte/Pieno giorno" (1986) 400.000 Euro – das Zehnfache der Taxe und ein Auktionshöchstpreis für die italienische Abstraktionskünstlerin.
Silke Fischer beleuchtet am 22. Juli 2026 im Historischen Museum Bamberg die Verwaltungsstrukturen des hochstiftischen Bamberg im 18. Jahrhundert und erklärt, warum der Domberg als zentrales Verwaltungszentrum diente.
Der CSD Berlin 2026 findet am 24. und 25. Juli unter dem Motto „Haltung ist Hot" am Brandenburger Tor statt; das Bühnenprogramm umfasst unter anderem Wilhelmine, Baran Kok, Myss Keta, Zsá Zsá und Ebow.
Unbekannte haben an den Eingangssäulen der Bayreuther Schlosskirche zwei etwa zwei Meter große umgedrehte Kreuze gesprüht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 500 Euro und sucht Zeugen.
Das Akkordeon-Duo „Glücksmoment" aus Thurnau bei Kulmbach tritt am 23. Juli um 19.30 Uhr beim Kurkonzert im Kurpark Aschau i.Chiemgau auf und präsentiert bekannte Melodien unter dem Motto „Musik zum Träumen".
Am 26. September 2026 fährt das Motorschiff „Edeltraud" zum 45. Mal mit mehreren Volksmusik- und Gesangsgruppen zur musikalisch-kulinarischen Fahrt über den Chiemsee; Karten gibt es ab 5. August 2026 im Ticketbüro Prien.
Beim Kultabend „O sole mio" im Sternenzelt auf Gut Immling begeisterten sieben Sänger aus verschiedenen Nationen das Publikum mit italienischen und spanischen Arien. Der Abend endete mit stehenden Ovationen und mehreren Zugaben.
Das Langzeitprojekt „NS-Verfolgung und Musikgeschichte" der Universitäten Hamburg und München rekonstruiert Biografien verfolgter Musikerinnen und Musiker der NS-Zeit und pflegt ein Online-Lexikon mit inzwischen 5.600 Einträgen, ergänzt durch geplante Konzerte und eine digitale Karte der Exil-Musikgeschichte.
Der Berliner Untersuchungsausschuss zur Fördermittelaffäre hat laut CDU und SPD rechtswidrige Verstöße in der Kulturverwaltung bei der Vergabe von Antisemitismus-Projektmitteln aufgedeckt; politisch verantwortlich seien die Ex-Kultursenatoren Sarah Wedl-Wilson und Joe Chialo.
Regisseur Destin Daniel Cretton erklärt im Interview, wie er für „Spider-Man: Brand New Day" ein realistisches Schwindel-Gefühl beim Schwingen erzeugte und warum Sadie Sinks Rolle bewusst geheim gehalten wird.
Der Verein Deutsche Sofortbild Kunst e. V. zeigt vom 25. Juli bis 1. August 2026 im Kunsthaus Bethanien Berlin die Ausstellung „:unmittelbar" mit analogen Sofortbildarbeiten von 50 Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Deutschland.
Nachdem das ZDF ihren gemeinsamen Auftritt in der Satiresendung „Die Anstalt" gestrichen hatte, veranstalten Danger Dan und Igor Levit am 21. Juli ihr eigenes Konzert „Die Keine Angstalt" im Berliner Columbiatheater, das kostenlos auf YouTube gestreamt wird.
Nach einer ZDF-Absage ihres gemeinsamen Auftritts in der Sendung „Die Anstalt" veranstalten Danger Dan und Igor Levit am 21. Juli im Berliner Columbiatheater „Die Keine Angstalt" und streamen das Konzert kostenlos auf YouTube.
Große deutsche Opernhäuser – darunter die Hamburgische Staatsoper und die Semperoper Dresden – haben die Gedenkplattform „Verstummte Stimmen" gestartet, die an rund 300 in der NS-Zeit verfolgte Bühnenkünstler erinnert.
Bei einem gemeinsamen Stadionkonzert von Yes und Peter Frampton am 18. Juli 1976 im Balboa Stadium in San Diego drängten 4.500 Besucher über die Kapazitätsgrenze, woraufhin Polizei in Schutzausrüstung eingriff und 90 Personen festnahm.
Birmingham richtet am 22. Juli den ersten jährlichen „Ozzy Day" aus, um Black-Sabbath-Sänger Ozzy Osbourne am ersten Jahrestag seines Todes mit Livemusik, öffentlicher Kunst und Performances zu ehren.