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Die 85-jährige Schauspielerin Senta Berger ist für den Deutschen Filmpreis nominiert und äußert sich dabei offen über die Schattenseiten ihres Berufs, darunter den Umgang mit Absagen und das Gefühl der Hilflosigkeit.
- Senta Berger: «Man fühlt sich hilflos» bei Absagenansehen ↗Antenne Bayern20.05.2026
Senta Berger spricht im „Stern" über die emotionalen Schattenseiten ihres Berufs, darunter Absagen und Verluste nahestehender Menschen wie Ehemann Michael Verhoeven und Mario Adorf. Die 85-Jährige ist aktuell für den Deutschen Filmpreis nominiert.
- Senta Berger nennt Schauspiel-Beruf demütigend – nominiert für Deutschen Filmpreisansehen ↗DieBayern.de19.05.2026
Senta Berger bezeichnet Schauspiel als demütigenden Beruf und spricht über den Schmerz bei Ablehnungen. Die 85-Jährige ist für den Deutschen Filmpreis nominiert und trauert um ihren verstorbenen Ehemann Michael Verhoeven und Freund Mario Adorf.
Ostbayerische Künstlerinnen und Künstler spenden Werke, die zum Kauf angeboten werden, um den in der Krise befindlichen lichtung verlag in Viechtach finanziell zu unterstützen.
Tete Loeper schildert in ihren Memoiren „Shut up and Hide!" aus der Perspektive eines vierjährigen Mädchens das Überleben des Tutsi-Genozids 1994 in Ruanda, ausgelöst durch die Frage ihrer Tochter nach ihrer Kindheit.
Meredith Monk, derzeit Inhaberin der Pina-Bausch-Professur, verbindet in ihren Kompositionen Stimme, Tanz und vorsprachliche Klänge zu einer ritualhaften Kunst, die laut Laudatio Verständigung jenseits von Worten ermöglicht.
Fotograf Toby Binders Buch „#053KIDS" dokumentiert das Aufwachsen migrantischer Jugendlicher im Duisburger Stadtteil Hochfeld; daneben empfiehlt der Autor Göran Gnaudschuns Fotobücher sowie eine Ausstellung mit Street Photography von Miron Zownir.
Andrea Segres Film „Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione" rekonstruiert den politischen Versuch des italienischen KPI-Vorsitzenden, in den 1970er-Jahren durch einen Kompromiss mit dem politischen Katholizismus die Demokratie zu stabilisieren und sich von der Sowjetunion zu emanzipieren.
Daniela Magnani Hüller verarbeitet in ihrem Dokumentarfilm-Debüt „Was an Empfindsamkeit bleibt" einen Messerangriff durch einen Mitschüler, den sie knapp überlebte, und befragt dabei Beteiligte über Hilflosigkeit, Schuld und das Leben nach der Tat.
Catherine Guérards 1967 erschienener Roman „Renata Wasweißich" liegt erstmals auf Deutsch vor und folgt einer Pariser Hausangestellten, die ihren Job kündigt, um ein freies Leben zu führen.
Regisseur Hagai Levi hat Etty Hillesums Holocaust-Tagebücher als sechsteilige Serie verfilmt und ins heutige Amsterdam verlegt, um die Bedrohung abstrakt-gegenwärtig zu halten. Die Serie ist in der Arte-Mediathek abrufbar.
Vincent Bolloré hat in Frankreich weite Teile des Medien- und Verlagswesens übernommen; Canal Plus droht nun Filmschaffenden, die eine Petition gegen seinen Einfluss unterzeichnet haben, mit einem Boykott.
Zur Halbzeit des Filmfestivals Cannes gilt Ryusuke Hamaguchis französischsprachiger Wettbewerbsfilm "All of a Sudden" als Kritikerliebling, während Sandra Wollners "Everytime" und Na Hong-jins "Hope" gemischte Reaktionen erhalten.
Die Bücherschau des Tages bündelt Kritiken zu Neuerscheinungen aus FAZ, FR, NZZ und Deutschlandradio, darunter Sanna Samuelssons Debütroman „Melken", Heike Geißlers „Michaela Kohlhaas" und Devika Reges Indien-Roman „Die rastlosen Jahre".
In der Filmkomödie „Glennkill" klärt eine Schafherde den Mord an ihrem Schäfer auf und entlarvt dabei die Menschenwelt als absurdes Theater. Die Adaption des gleichnamigen Bestsellers überzeugt laut Rezension durch Witz und Ironie.
Der ZDF-Zweiteiler „Mama ist die Best(i)e" mit Adele Neuhauser erzielte am Montagabend bis zu 26,1 Prozent Marktanteil, während die ARD-Dokumentation „Udo Rebell. Rockstar. Ikone" über Udo Lindenberg besonders beim jungen Publikum punktete.
ARD-Chef Florian Hager und ZDF-Intendant Norbert Himmler positionieren sich auf der re:publica als Institutionen demokratischer Öffentlichkeit und erklären, Gegnern des demokratischen Systems keine gleichwertige Plattform bieten zu müssen.
Schauspieler Alexander Held ist im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Er war bekannt aus Kino-Produktionen wie „Schindlers Liste" und „Der Untergang" sowie den ZDF-Krimireihen „München Mord" und „Stralsund".
Regisseur John Ottman dreht das Biopic „Billy & Me" über Billy Joels frühe Jahre vor dem Durchbruch mit „Piano Man" 1973, erzählt aus der Perspektive von Joels erstem Manager Irwin Mazur. Drehbeginn ist im Herbst in Winnipeg und New York.
Ein als Prince-Vault-Song gefeierter Track namens „Unbeknownst 2 U" entpuppt sich als KI-Fälschung, was Prince-Fans und die Fanseite „Housequake" beunruhigt, da KI-Technologie mittlerweile kaum von echten Prince-Aufnahmen zu unterscheiden sei.
SPD-Stadträtin Barbara Likus verteidigt auf Instagram die städtische Finanzierung der FC-Bayern-Meisterfeier, indem sie die Sicherheitskosten von 31 Euro pro Person den Theatersubventionen von 148 Euro pro Volkstheater-Ticket gegenüberstellt.
Christin Nichols veröffentlicht ein neues Indie-Pop-Album mit persönlichen Songs über Selbstzweifel und Identität und ist bis 6. Juni auf Deutschlandtour.
Regisseur Jan-Christoph Gockel reiste mit einem Team des Deutschen Theaters in die Antarktis und entwickelte dort gemeinsam mit Wissenschaftlern einer Forschungsstation das Stück „Polaris", das bei den Ruhrfestspielen Premiere feierte.
Die Ausstellung „only the lonely" in Zürich thematisiert die Unterschiede zwischen Einsamkeit und Alleinsein und verbindet künstlerisch Isolation, Freiheit, Nähe und Distanz. Sie ist bis 7. Juni 2026 zu sehen.
Der 27-jährige Promovend Willi Fischer spielt selbst erlerntes Orgel in der Himmelfahrtskirche München-Sendling und erreicht mit Pop- und Rap-Covers von Künstlern wie SXTN und The Black Eyed Peas auf Instagram über vier Millionen Likes.