Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
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SPD-Stadträtin Barbara Likus verteidigt auf Instagram die städtische Finanzierung der FC-Bayern-Meisterfeier, indem sie die Sicherheitskosten gegen die Subventionen des Münchner Volkstheaters aufrechnet – und erntet dafür Kritik am Kulturverständnis der Münchner Sozialdemokratie.
Das Cineplex Freyung zeigt aktuell fünf neue Filme, darunter „Star Wars: The Mandalorian and Grogu" und „Die Legende des Wüstenkindes" sowie „Glennkill: Ein Schafskrimi", „Ein Münchner im Himmel" und „Der Teufel trägt Prada 2".
Schauspielerin Mechthild Großmann setzt sich für mehr Bekanntheit der Anti-NS-Predigten von Kardinal Clemens August von Galen ein und wird anlässlich seines 80. Todestages eine Predigt in Dinklage vortragen.
Schauspielerin İlknur Bahadır schildert, wie eine Produktion an der Schaubühne Berlin nach monatelanger Retraumatisierung durch fehlende Schutzstrukturen abgesagt wurde. Diversitätsagentin Yuvviki Dioh erklärt, warum professionelle Begleitung sensibler Probenprozesse notwendig ist.
Eric Clapton tritt in der Münchner Olympiahalle vor 9.000 Zuschauern auf, ignoriert das Publikum dabei nahezu vollständig, überzeugt aber trotz gesundheitlicher Einschränkungen mit gefühlvollem Gitarrenspiel und erhält stehende Ovationen.
Flea beschreibt in einem Essay, wie Neil Young seine musikalische Sichtweise veränderte und ihm die Bedeutung von Einfachheit und Authentizität näherbrachte.
Pfingsten und Schawuot fallen beide 50 Tage nach Ostern und Pessach und teilen eine gemeinsame biblische Wurzel: Christen feiern die Sendung des Heiligen Geistes, Juden die Übergabe der Tora am Berg Sinai.
Musikproduzent Antonio „L.A." Reid würdigt Michael Jackson als größten Entertainer der Welt und hebt „Billie Jean" als musikalischen Höhepunkt hervor, dessen Einfluss auf Künstler wie Justin Timberlake, Usher und Britney Spears bis heute spürbar ist.
Der lichtung verlag hat eine Insolvenz abgewendet, nachdem eine Nachzahlungsforderung der Deutschen Rentenversicherung von über 40.000 Euro das Unternehmen in eine existenzielle Notlage gebracht hatte und eine Solidaritätswelle aus Spenden und Bestellungen die Rettung ermöglichte.
Ostbayerische Künstlerinnen und Künstler spenden Werke, die zum Kauf angeboten werden, um den in der Krise befindlichen lichtung verlag in Viechtach finanziell zu unterstützen.
Tete Loeper schildert in ihren Memoiren „Shut up and Hide!" aus der Perspektive eines vierjährigen Mädchens das Überleben des Tutsi-Genozids 1994 in Ruanda, ausgelöst durch die Frage ihrer Tochter nach ihrer Kindheit.
Meredith Monk, derzeit Inhaberin der Pina-Bausch-Professur, verbindet in ihren Kompositionen Stimme, Tanz und vorsprachliche Klänge zu einer ritualhaften Kunst, die laut Laudatio Verständigung jenseits von Worten ermöglicht.
Fotograf Toby Binders Buch „#053KIDS" dokumentiert das Aufwachsen migrantischer Jugendlicher im Duisburger Stadtteil Hochfeld; daneben empfiehlt der Autor Göran Gnaudschuns Fotobücher sowie eine Ausstellung mit Street Photography von Miron Zownir.
Andrea Segres Film „Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione" rekonstruiert den politischen Versuch des italienischen KPI-Vorsitzenden, in den 1970er-Jahren durch einen Kompromiss mit dem politischen Katholizismus die Demokratie zu stabilisieren und sich von der Sowjetunion zu emanzipieren.
Daniela Magnani Hüller verarbeitet in ihrem Dokumentarfilm-Debüt „Was an Empfindsamkeit bleibt" einen Messerangriff durch einen Mitschüler, den sie knapp überlebte, und befragt dabei Beteiligte über Hilflosigkeit, Schuld und das Leben nach der Tat.
Catherine Guérards 1967 erschienener Roman „Renata Wasweißich" liegt erstmals auf Deutsch vor und folgt einer Pariser Hausangestellten, die ihren Job kündigt, um ein freies Leben zu führen.
Regisseur Hagai Levi hat Etty Hillesums Holocaust-Tagebücher als sechsteilige Serie verfilmt und ins heutige Amsterdam verlegt, um die Bedrohung abstrakt-gegenwärtig zu halten. Die Serie ist in der Arte-Mediathek abrufbar.
Vincent Bolloré hat in Frankreich weite Teile des Medien- und Verlagswesens übernommen; Canal Plus droht nun Filmschaffenden, die eine Petition gegen seinen Einfluss unterzeichnet haben, mit einem Boykott.
Zur Halbzeit des Filmfestivals Cannes gilt Ryusuke Hamaguchis französischsprachiger Wettbewerbsfilm "All of a Sudden" als Kritikerliebling, während Sandra Wollners "Everytime" und Na Hong-jins "Hope" gemischte Reaktionen erhalten.
Die Bücherschau des Tages bündelt Kritiken zu Neuerscheinungen aus FAZ, FR, NZZ und Deutschlandradio, darunter Sanna Samuelssons Debütroman „Melken", Heike Geißlers „Michaela Kohlhaas" und Devika Reges Indien-Roman „Die rastlosen Jahre".
In der Filmkomödie „Glennkill" klärt eine Schafherde den Mord an ihrem Schäfer auf und entlarvt dabei die Menschenwelt als absurdes Theater. Die Adaption des gleichnamigen Bestsellers überzeugt laut Rezension durch Witz und Ironie.
Der ZDF-Zweiteiler „Mama ist die Best(i)e" mit Adele Neuhauser erzielte am Montagabend bis zu 26,1 Prozent Marktanteil, während die ARD-Dokumentation „Udo Rebell. Rockstar. Ikone" über Udo Lindenberg besonders beim jungen Publikum punktete.
ARD-Chef Florian Hager und ZDF-Intendant Norbert Himmler positionieren sich auf der re:publica als Institutionen demokratischer Öffentlichkeit und erklären, Gegnern des demokratischen Systems keine gleichwertige Plattform bieten zu müssen.
Der 27-jährige Willi Fischer spielt in der Münchner Himmelfahrtskirche selbsterlerntes Orgel-Coverversionen von Rap- und Popsongs, darunter K.I.Z. und The Black Eyed Peas, und erreicht damit Millionen Likes auf Instagram und TikTok.