Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
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Der Rolling Stone würdigt Pink Floyds „The Final Cut" als unterschätztes Album: Roger Waters ließ sich vom Falklandkrieg 1982 inspirieren, scheiterte jedoch an internen Machtkämpfen – das Werk erreichte Platz 1 in Großbritannien, blieb aber ungeliebt.
Cher feiert am 20. Mai ihren 80. Geburtstag: Der Artikel würdigt sie als Künstlerin, die sich über Jahrzehnte neu erfunden hat – von Sonny & Cher über den Oscar-Gewinn 1988 bis zum Rekord mit Nummer-eins-Hits in sieben Dekaden.
Sängerin Lea hat zum 60. Jahrestag von Udo Jürgens' ESC-Sieg eine Neuinterpretation von „Merci Chérie" veröffentlicht, die von Fans sowie Jürgens' Kindern John und Jenny gelobt wird.
Die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bieten von Mai bis September 2026 unter dem Motto „Containern und…" sechs kostenlose Kreativ-Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene am Zechen- und Badehaus Brieske an.
Der Sendesaal Bremen veröffentlicht sein Programm für die Saison 2026/2027 mit 57 Konzertabenden und meldet einen Besucheranstieg von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Jerry Lewis, Schauspieler, Regisseur und Slapstick-Ikone, wäre vor 100 Jahren geboren worden. Weltberühmt wurde er als chaotischer Komödienpartner von Dean Martin und in Rollen wie dem „Verrückten Professor".
Zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz erinnert der Artikel an den großen deutschen Erzähler, dessen bildstarke Werke einer ganzen Generation bei der Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit halfen und die Heimatregion Masuren lebendig hielten.
Iranische Kulturschaffende reagieren auf die israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Regime in Teheran weitgehend mit öffentlichem Schweigen, das laut dem Bericht möglicherweise auf einen kollektiven Schock zurückzuführen ist.
Julia Draganović, Leiterin der Villa Massimo in Rom, beschreibt, wie Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Kulturpolitik gezielt als politisches Instrument einsetzt.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht sich nach weniger als einem Jahr im Amt mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, ausgelöst durch Kontroversen rund um Berlinale, Buchhandlungspreis und Deutsche Nationalbibliothek.
Fotograf Thomas Struth dokumentiert seit über 40 Jahren Straßenzüge, Architektur und Familienporträts und untersucht dabei das Verhältnis zwischen Individuum, Gesellschaft und dem Unbewussten.
Der Autor und Filmemacher Alexander Kluge starb am 25. März 2026 im Alter von 94 Jahren in München. Anlässlich seines Todes veröffentlichte der Deutschlandfunk ein Interview, das 2017 zur Folkwang-Ausstellung in Essen entstanden war.
Der ungarisch-jüdische Autor Imre Kertész, der den Holocaust als Jugendlicher überlebte und 2002 den Nobelpreis erhielt, ist vor zehn Jahren gestorben; Auschwitz blieb die prägende Urerfahrung seines gesamten literarischen Werks.
Max Ernst entwickelte halbautomatische Techniken, um unbewusste Inhalte bildnerisch auszudrücken, und zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Surrealismus. In Frankreich und den USA prägten ihn Begegnungen mit Surrealisten und den Hopi-Indianern.
Saxofonist und Bandleader Max Greger wurde vor 100 Jahren geboren und ist vor allem durch das Titelthema des „aktuellen sportstudios" bekannt, das er prägte. Sein Leben verband Swing, Nachkriegszeit und eine erfolgreiche TV-Karriere.
Italiens Premierministerin Giorgia Meloni betreibt einen systematischen kulturpolitischen Umbau des Landes: Sie besetzt Führungspositionen in Medien, Museen und Festivals mit Gefolgsleuten und fördert ein nationalistisches „Made in Italy" auf Kosten pluralistischer Kulturinstitutionen.
Helme Heine, vor 85 Jahren geborener Kinderbuchautor und Illustrator, war zugleich als Satiriker, Regisseur, Bühnenbildner und Schauspieler tätig und orientierte sich am Ideal des Renaissance-Universalkünstlers.
Algorithmen bestimmen zunehmend, welche Musik gehört wird – ein Strukturwandel, der kleine Independent-Labels benachteiligt und in Zeiten politischer Verschiebungen zur Machtfrage wird.
J. Heinicke diskutiert, inwieweit politischer Einfluss die Kunstfreiheit einschränkt und wie das Verhältnis zwischen Kulturpolitik und künstlerischer Unabhängigkeit gestaltet sein sollte.
Rembrandts frühes Gemälde „Christus in Emmaus" (37 × 42 cm) gilt wegen seiner radikalen Bildsprache als herausragendes Frühwerk des Künstlers.
Die ungarische Autorin Kinga Tóth begrüßt den Wahlsieg Péter Magyars mit „skeptischer Freude" und erhofft sich dadurch mehr Vielfalt in der ungarischen Kulturszene, in der Frauen und die LGBTQ-Gemeinschaft bisher zu wenig Gehör fanden.
Der britische Architekt James Stirling, der vor 100 Jahren geboren wurde, löste mit spielerischer Postmoderne – darunter die 1984 eröffnete Neue Stuttgarter Staatsgalerie – Debatten aus, die das Bauen nachhaltig veränderten.
Der Palast der Republik, am 23. April 1976 in Ostberlin eröffnet, vereinte als Parlamentssitz und Freizeitstätte die Widersprüche der DDR. Nach seiner Schließung entbrannte ein Streit um seine Zukunft und den Umgang mit der DDR-Vergangenheit.
Papa Wemba, kongolesische Musik-Ikone und politisches Vorbild, prägte afrikanische Rumba und starb 2016 während eines Auftritts vor tausenden Fans auf der Bühne.