Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Über die Fantasie als unsere einzige sichere Währung – und warum das Erzählen manchmal wichtiger ist als das Erleben. Folge 13 von Heidenreichs Fundstücken.
Die Netflix-Dokumentation „Maternal Instinct" beleuchtet Fötusraub, bei dem Täterinnen schwangere Frauen töten und den Fötus entnehmen. Seit 1974 wurden dem NCMEC in den USA 24 solcher Fälle gemeldet, bei denen 22 Mütter starben.
Für Helene Fischers Konzerte am 19. und 20. Juni im Frankfurter Deutsche Bank Park warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremer Hitze bis 38 Grad sowie am Freitag vor möglichen Gewittern mit Starkregen und Sturmböen.
Die Richard-Strauss-Tage 2026 in Garmisch-Partenkirchen boten unter Dirigent Rémy Ballot mit den Stuttgarter Philharmonikern neben Werken von Strauss, Brahms und Mozart auch Hans von Bülows selten gespielte Orchesterfantasie „Nirwana" sowie die Uraufführung einer Kammerorchesterfassung der „Salome".
Jay Leno bezeichnet Joe Rogan als den neuen Johnny Carson und sieht Podcasts sowie YouTube als Nachfolger des klassischen Late-Night-Fernsehens, das er durch verändertes Nutzungsverhalten und wegfallende Regulierungen als überholt betrachtet.
Bad Bunnys „Debí Tirar Más Fotos"-Welttournee hat ohne einen einzigen US-Auftritt 360 Millionen Dollar eingespielt und macht ihn zum ersten nicht-englischsprachigen Künstler, der die Milliarden-Dollar-Marke im kumulierten Tournee-Gesamtumsatz überschreitet.
Die Sanierung des Bremer Konzerthauses „Die Glocke" kostet mit 110,5 Millionen Euro deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 80 Millionen Euro. Baubeginn ist 2028, die Wiedereröffnung für Ende 2030 oder Anfang 2031 geplant.
Die Nürnberger Sebalduskirche verzeichnet seit Einführung eines fünf-Euro-Eintritts einen Besucherrückgang von rund 50 Prozent, erzielt aber laut Pfarrer Martin Brons dennoch höhere Einnahmen als zuvor, um jährliche Erhaltungskosten von 350.000 Euro zu decken.
Die Bayreuther Festspiele nehmen die Absage einer Gedenkveranstaltung für in der NS-Zeit verfolgte jüdische Musikerinnen und Musiker zurück. Nach scharfer Kritik von Michel Friedman, Charlotte Knobloch und Kunstminister Markus Blume bestätigte Festspielleiterin Katharina Wagner, dass das Gedenkkonzert am 26. Juli stattfinden wird.
Das Martha Argerich Festival Hamburg präsentiert zehn Tage lang Weltklasse-Musik von Klassik bis Jazz in der Laeiszhalle, darunter alle zehn Beethoven-Violinsonaten mit Martha Argerich und Maxim Vengerov sowie japanisches Nō-Theater.
Beim Festival «Yiddish Summer Weimar» (1.–8. August) rückt Gastkuratorin Diana Matut unter dem Motto «Yiddish Wo:men» die historische Rolle von Frauen als Mäzeninnen, Musikerinnen und Literatinnen der jiddischen Kultur in den Mittelpunkt.
Kann man eine andere Person zwingen, sich zu verlieben? Was in „Obsession“ passiert, hat schreckliche Konsequenzen. Es ist einer der besten Horrorfilme des Jahres.
Bei der Eröffnung des Obama Presidential Center in Chicago übten Barack und Michelle Obama in ihren Reden deutliche, jedoch namentlich verhüllte Kritik an Donald Trump und seiner Regierungspolitik.
Der MDR beendet zum 12. Oktober 2026 die DAB+-Verbreitung von MDR Klassik und überträgt die Frequenz an BR Klassik; Klassikinhalte werden künftig verstärkt über digitale Plattformen wie ARD Sounds und Podcasts zugänglich gemacht.
Jahrzehntelang als verloren geltende Schwarz-Weiß-Filmaufnahmen der Beatles von BBC-Aufzeichnungen aus dem Jahr 1964 sind wiederentdeckt worden und sollen nach einer Restaurierung ins BBC-Archiv zurückgeführt werden.
Mick Jagger über die enorm konzentrierte Arbeit am neuen Album der „Rolling Stones“, eine mögliche Tour der Band, die Konkurrenz zu den „Beatles“ – und männerfressende Gottesanbeterinnen.
Der kulturpolitische Wochenreport des Deutschen Kulturrates thematisiert den vielschichtigen Heimatbegriff zwischen Sehnsucht und politischem Missbrauch und bündelt weitere Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Erinnerungskultur, Sexismusprävention und Gameskultur.
Die irische Dramatikerin Deirdre Kinahan verbindet in „Refuge" am Staatstheater Mainz die historische Flucht pfälzischer Protestanten ins irische Limerick mit der Gegenwartsgeschichte eines afghanischen Flüchtlings zu einer deutsch-irisch-afghanischen Reflexion über Fremdenhass und gescheiterte Zuflucht.
„A Day In The Life" entstand als intensive Zusammenarbeit zwischen John Lennon und Paul McCartney: Lennon lieferte das Grundgerüst, McCartney ergänzte fehlende Zeilen und brachte die Idee eines klassischen Orchesters ein, das bei einer als Party inszenierten Session aufgenommen wurde.
Nach öffentlichem Protest nehmen die Bayreuther Festspiele ihre Absage zurück: Michel Friedman wird beim Gedenkkonzert am 26. Juli zum 150. Jubiläum über Wagners Antisemitismus und die NS-Vergangenheit der Festspiele sprechen.
Rachel Talalays Verfilmung des britischen Comics „Tank Girl" (1995) mit Lori Petty zeigt eine postapokalyptische Welt im Riot-Grrrl-Stil der 1990er Jahre und weicht damit bewusst von klassischen Dystopie-Formeln ab.
Das rein schwarze Cover von Spinal Taps fiktivem Album „Smell the Glove" entstand laut dem Film „This Is Spinal Tap", weil das ursprünglich geplante Motiv als beleidigend abgelehnt wurde und inspirierte später reale schwarze Alben von Metallica, Jay-Z und anderen.
Der Rolling Stone listet „One Hot Minute" der Red Hot Chili Peppers unter den enttäuschendsten Alben aller Zeiten: Das 1994 mit Gastgitarrist Dave Navarro aufgenommene Album galt als musikalisch ambitioniert, aber unkonzentriert und blieb hinter dem Vorgänger „Blood Sugar Sex Magik" zurück.
Die Bayreuther Festspiele nehmen die zuvor abgesagte Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen" für in der NS-Zeit verfolgte jüdische Musikerinnen und Musiker nach breiter Kritik von Michel Friedman, Charlotte Knobloch und Kunstminister Markus Blume wieder ins Programm.