Pressespiegel
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Der Perlentaucher bündelt aktuelle Feuilletondebatten im kommentierten Rundblick sowie Buchempfehlungen im Bücherbrief vom 12. August 2026.
- Nö, Ihr Interesse ist nicht berechtigtansehen ↗Perlentauchererfasst am 12.08.2026
Die Debattenrundschau bündelt aktuelle Feuilleton-Diskussionen: Daniel Cohn-Bendit warnt vor einem Aufeinandertreffen von Le Pen und Mélenchon bei der französischen Präsidentschaftswahl, Sergei Gerasimow schildert den Einsatz individualisierter FPV-Drohnen gegen Zivilisten in Charkiw.
- Friedliche Monsteransehen ↗Perlentauchererfasst am 12.08.2026
Der Perlentaucher-Bücherbrief vom August 2026 stellt die Bücher des Monats vor, darunter Romane von Angelika Klüssendorf, Joanna Bator und Maria Reva sowie Sachbücher zu Bayreuth, Odysseus und libertiner Literatur.
Die Münchner Kammerspiele wurden von den Kritikerinnen und Kritikern der „Deutschen Bühne" als bundesweiter Gesamtgewinner der Saison 2025/26 gekürt. Intendantin Barbara Mundel steht jedoch nach einem öffentlichen Streit um ihre Vertragsverlängerung nach 2028 nicht mehr zur Verfügung.
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Karl Schmidt-Rottluff, Mitbegründer der Künstlergruppe „Die Brücke", schuf expressive Werke mit leuchtenden Farben und vereinfachten Formen und ermöglichte durch die Schenkung seines Werks die Gründung des Brücke-Museums in Berlin.
Vor 20 Jahren gestand Günter Grass seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS – ein spätes Bekenntnis, das angesichts seiner Rolle als moralisches Gewissen der Bundesrepublik eine heftige Debatte auslöste, die Werk und Biografie bis heute verbindet.
Monchi, Sänger von Feine Sahne Fischfilet, beschreibt in seinem neuen Buch „Jenseits der Brandmauer" das Leben in der AfD-starken Kleinstadt Jarmen und argumentiert, dass eine gesellschaftliche Brandmauer gegen rechts in der ostdeutschen Provinz realitätsfern ist.
Das Museum für Druckkunst Leipzig präsentiert für August und September 2026 ein umfangreiches Programm mit Workshops, Führungen und Künstlergesprächen sowie die neue Ausstellung „Pool and Prime" der Holzschnitt-Künstlerin Gabriela Jolowicz ab dem 12. September.
Der Künstlerverein Walkmühle in Wiesbaden zeigt vom 20. August bis 15. November 2026 die Gruppenausstellung »Urbs animalis«, die mit 24 internationalen Positionen das Verhältnis zwischen Tier und Mensch im urbanen Raum thematisiert.
Im Atelier von Bildhauer Tobias Schreiber im Dobersgrund treffen sich Teilnehmer aus ganz Deutschland zu einem Workshop, bei dem sie Steinbildhauerei erlernen und dabei zur Entschleunigung finden.
Das Country-Festival der Mountain Lions in Neustadt bei Coburg verzeichnete am ersten Wochenende (7.–9. August) trotz Hitze vollen Besuch; die zweite Runde findet vom 14. bis 16. August statt.
Zwei seit über 100 Jahren fehlende Kandelaber kehren nach Schloss Ehrenburg in Coburg zurück: Das Bayerische Nationalmuseum ersteigerte sie im Herbst und komplettiert damit das ursprüngliche Ensemble aus acht Kerzenleuchtern im Thronsaal.
Die tägliche Buchkritiken-Übersicht bespricht unter anderem Miriam Carbes Familienroman im Dresden des 19. Jahrhunderts, Petr Sestaks Fahrradkurier-Pamphlet durch Prag sowie Deon Meyers Südafrika-Krimi mit Ufos und Kampfdrohnen.
Die Design Post Köln fungiert 2026 erstmals als Doppel-Location der Kölner Interior-Woche und ist gleichzeitig in die Orgatec und die idd cologne (27.–31. Oktober) eingebunden, wo internationale Premium-Marken Wohn-, Arbeits- und Objektwelten präsentieren.
Das Deutsche Architekturmuseum hat aus 107 Einreichungen 23 Projekte für die Shortlist des DAM Preis 2027 ausgewählt; die Preisverleihung findet am 29. Januar 2027 in Frankfurt am Main statt.
Die FFA verschärft die Anforderungen für Förderanträge beim DFFF und GMPF, weil die Nachfrage ein Allzeithoch erreicht hat und die verfügbaren Mittel nicht mehr alle Projekte mit Drehbeginn 2026 abdecken können.
WDR und MDR bringen zum 65. Jahrestag des Mauerbaus die AR-App „OstWest Zeitzeugen – Mauerjahre in AR" heraus, mit der Jugendliche Zeitzeugen virtuell begegnen und ihnen Fragen stellen können.
Wajdi Mouawads Stück „Europa", inszeniert von Krzysztof Warlikowski am Nowy Teatr Warschau, verhandelt anhand einer weiblichen Hauptfigur generationales Trauma, kollektive Schuld und die Ambivalenz von Täter- und Opferschaft in einer europäischen Gewaltgeschichte.
Die Bamberger Symphoniker sind für den Gramophone-Titel „Orchestra of the Year 2026" nominiert, konkurrieren dabei mit internationalen Spitzenensembles und können bis 25. August per Publikumsvoting unterstützt werden.
Sebastian Bezzel und Lisa Maria Potthoff sprechen im Interview über den neuen Eberhofer-Film „Steckerlfischfiasko", die dreijährige Drehdpause und die Dynamik zwischen den Figuren Franz und Susi.
Ellis Kaut, Erfinderin der Figur Pumuckl, war als Münchnerin auch als Schauspielerin, Fotografin, Bildhauerin und Radiomacherin tätig – ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen wird neben der berühmten Kobold-Figur beleuchtet.
Şeyda Kurt legt mit „Zeit der Monster" ihren ersten Roman vor: Eine apokalyptisch aufgeladene Geschichte über das Kölner Viertel Kalk, dessen Bewohner gegen Stigmatisierung und politisches Vergessen kämpfen, verwoben mit Fiktion und realer Lokalgeschichte.
Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, zu der die KZ-Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück gehören, wurde Opfer eines Ransomware-Angriffs, bei dem Daten verschlüsselt und mutmaßlich abgeflossen sind und das gesamte IT-System außer Funktion gesetzt wurde.
Eine kleine Bronzefigur des Kobolds Pumuckl mit Bierkrug schmückt seit Jahren heimlich den Wittelsbacher Brunnen in der Münchner Innenstadt. Sie stammt vom ukrainisch-ungarischen Guerilla-Künstler Mihály Kolodko und wird von der Stadt geduldet.