Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Rapper Symba kündigt für Herbst sein selbst geschriebenes und eingesprochenes Hörbuch „Morgen wird es besser" an, das drei Jugendliche unterschiedlicher Herkunft in einem Berliner Sommer begleitet und autobiografische Einflüsse enthält.
Bleachers-Frontmann Jack Antonoff bezeichnet KI-nutzende Musikschaffende in einem Instagram-Brief als „gottlose Huren" und bekennt sich klar zum handwerklichen Prozess des Schreibens, Aufnehmens und Aufführens von Musik ohne KI-Einsatz.
Das Brüsseler Konzerthaus Bozar hält trotz politischer Proteste an einem geplanten Gastspiel der Münchner Philharmoniker unter Chefdirigent Lahav Shani fest; flämische Grünen-Politiker fordern eine Absage und mehrere Verwaltungsratsmitglieder traten aus Protest zurück.
Shakira veröffentlicht mit Burna Boy den offiziellen WM-Song „Dai Dai", der Fußballstars wie Messi und Ronaldo sowie Teilnehmerländer erwähnt. Zudem tritt sie bei der erstmals geplanten Halbzeitshow des WM-Endspiels am 19. Juli auf.
Karin Pointner engagiert sich beim ESC Wien 2026 gleichzeitig als Volunteer in der Delegationsbereich der Wiener Stadthalle und als Moderatorin des österreichischen ESC-Fanclubs OGAE Austria und berichtet von Begegnungen mit Acts wie Sal da Vinci.
Police-Schlagzeuger Stewart Copeland spricht im Interview über die Entstehung von „Synchronicity", die Konflikte innerhalb der Band und schließt eine weitere Reunion nach 2006 nahezu aus. Zum 41. Jubiläum erschien eine Deluxe-Edition mit 55 unveröffentlichten Songs.
Das Münchner MUCA zeigt ab 8. Mai 2026 mit „The Future Is Stupid" eine Überblicksausstellung des britischen Künstlers Antony Micallef, der über 20 Jahre seines gesellschaftskritischen Schaffens präsentiert und dabei den Blick in die Zukunft mit historischer Reflexion verbindet.
Die zurückgetretene Jury der Kunstbiennale Venedig und Aktivisten beim ESC in Wien fordern einen Israel-Boykott. Der Autor argumentiert, diese politisch motivierte Forderung nach einer „reinen" Kunst gefährde die Kunst selbst.
Drei Ausstellungen in Dresden, Bremen und Worpswede feiern Paula Modersohn-Beckers 150. Geburtstag und beleuchten ihren Einfluss auf jüngere Künstlerinnen wie Jenny Holzer, Inès Longevial und Cihan Çakmak als feministische Leitfigur.
Das ESC-Finale 2026 findet am 16. Mai in Wien statt; die Startreihenfolge aller 25 Acts steht fest, wobei Sarah Engels für Deutschland als Zweite ab etwa 21:20 Uhr auftritt.
Jürgen Franke, Gründer des Münchner Kulturclubs „Substanz", ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Er hatte den Club 1990 eröffnet und ihn über Jahrzehnte zu einer zentralen Institution der alternativen Münchner Subkultur geprägt.
Die Oper Dortmund bringt Wim Wenders' Film „Der Himmel über Berlin" zum 60-jährigen Bestehen des Hauses als Oper auf die Bühne, mit Musik von Elena Kats-Chernin und Tenor Rolando Villazón; Uraufführung ist am 14. Mai 2028 geplant.
Die Sächsische Staatskapelle Dresden startet unter Chefdirigent Daniele Gatti eine Europa-Tournee mit Konzerten in Barcelona, Wien, Paris, Hamburg und weiteren Städten, mit Verdis „Messa da Requiem" und Werken von Wagner, Debussy und Saint-Saëns.
In Stuttgart hat der jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb Jewrovision begonnen, bei dem 13 Teams jüdischer Jugendzentren aus ganz Deutschland gegeneinander antreten. Als Stargast wird die israelische Sängerin Noa Kirel erwartet.
Hannah Veiler, Präsidentin der European Union of Jewish Students, moderiert die Jewrovision und erklärt im Interview, was der jüdische Jugend-Musikwettbewerb für sie persönlich und für die jüdische Gemeinschaft bedeutet.
Dua Lipa veröffentlicht am 21. Mai einen Konzertfilm und am 22. Mai ein Livealbum unter dem Titel „Dua Lipa (Live From Mexico)", aufgenommen bei den Abschlussshows ihrer Radical Optimism Tour im Dezember 2025 in Mexiko-Stadt.
Die Jüdische Allgemeine berichtet live von der Jewrovision 2026 in Stuttgart, wo 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland beim größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb Europas auftreten. Sieger wurde das Team JuJuBa der Jugendzentren aus Baden.
Rund 1.350 jüdische Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland bereiten sich in der Stuttgart Messe auf die Jewrovision 2026 vor, den größten jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb Europas, der auch als Stärkung jüdischer Identität gilt.
Die Foo Fighters absolvierten ihren ersten NPR Tiny Desk Concert mit einem Fünf-Song-Set, darunter die neue Single „Spit Shine" sowie Klassiker wie „Everlong" und „My Hero". Dave Grohl erklärte, ein Auftritt von Trouble Funk habe ihn zur Teilnahme inspiriert.
Die Foo Fighters spielten in der „Late Show with Stephen Colbert" ein Medley aus „This Is a Call" und „Everlong" – den Songs ihres ersten (1995) und letzten Auftritts unter David Letterman – und schlossen damit symbolisch einen Kreis kurz vor Colberts Sendungsende.
Drake enthüllt auf seinem neuen Album „Iceman", dass sein Vater Dennis Graham an Krebs erkrankt ist – das Album erschien zusammen mit zwei Überraschungsalben und ist Drakes erstes Solowerk seit dem Beef mit Kendrick Lamar.
Die rumänische ESC-Teilnehmerin Alexandra Căpitănescu sorgt mit ihrem Nu-Metal-Song „Choke Me" für Debatten, da Kritiker den Text als Verharmlosung gefährlicher Sexualpraktiken sehen. Die Sängerin selbst deutet das „Würgen" als Metapher für inneren Druck und Selbstzweifel.
Drake veröffentlicht nach seiner Niederlage im Beef mit Kendrick Lamar drei Alben gleichzeitig: „Iceman", „Habibti" und „Maid Of Honour" umfassen 43 Songs und über 2,5 Stunden Spielzeit.
The-Who-Gitarrist Pete Townshend hat einen neunstelligen Deal mit Primary Wave abgeschlossen, der Name, Image, Likeness und bestimmte Musikrechte umfasst; Primary Wave will den Katalog künftig eng mit Spirit Music in Film und TV vermarkten.