Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Regine Ahrem hat Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" als 16-teiliges Fantasy-Hörspiel neu interpretiert, mit moderner Hochdeutsch-Übersetzung, prominenter Besetzung und 3D-Kunstkopfstereofonie-Produktion des rbb.
Das Münchner Rundfunkorchester spielt unter Alastair King Musik aus Downton Abbey, komponiert von John Lunn, der als Gast am Klavier mitwirkt; das Konzert wurde live auf dem Twitch-Kanal der ARD übertragen.
Eine SWR-Dokumentation zeichnet die Geschichte des Stuttgarter HipHop-Netzwerks 0711 nach, das Anfang der 1990er-Jahre die deutsche Rapszene prägte, und begleitet das Jubiläumskonzert mit Künstlern wie Afrob, Max Herre, Jan Delay und Die Beginner.
Die fünfteilige MDR-Dokuserie „Spiel um dein Leben" begleitet angehende Profimusikerinnen und -musiker bei den Aufnahmeprüfungen der Musikhochschulen Leipzig und Freiburg und zeigt den Druck, unter dem die Bewerber um begehrte Studienplätze kämpfen.
Das 0711-Kreativnetzwerk feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einem Konzert auf dem Stuttgarter Schlossplatz, bei dem Massive Töne, Max Herre, Afrob, Jan Delay, Clueso und Das Bo auftreten.
Philipp Löhle und Regisseurin Yvonne Kespohl verwandeln Mary Shelleys „Frankenstein" bei den Heidelberger Schlossfestspielen in eine spritzige Komödie, die zwischen moderner und historischer Erzählebene wechselt und vom engagierten Ensemble überzeugend getragen wird.
Die Komische Oper Berlin zeigt mit „Mokka-Hits und Milchbarträume" eine Revue über 40 Jahre DDR, inszeniert von Axel Ranisch, die populäre Schlager und kritische Lieder zwischen Aufbauoptimismus und Mauerfall kontrastiert.
Die 9. Triennale der Photographie zeigt unter dem Motto „Alliance, Infinity, Love" internationale Fotokunst in mehreren Ausstellungen in Hamburg, noch bis 22. September 2026.
Melanie Martinez hat ihrem Ex-Freund Oliver Tree auf Instagram einen persönlichen Nachruf gewidmet, nachdem der Musiker bei einem Hubschrauberabsturz über Rio de Janeiro ums Leben kam. Tree wurde 32 Jahre alt.
Maria Revas Debütroman „Königreich für eine Schnecke" verbindet eine Schneckenforscherin, zwei Feministinnen und 13 Heiratstouristen in einem abgründig-komischen Road-Movie vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine.
Die irische Indie-Folk-Sängerin behandelt auf ihrem Album „I Can See Your House From Here" Themen wie Liebe, Trauer und Krieg mit hoffnungsvollem Ton und geht im Sommer auf Tour durch Deutschland und Österreich.
Der Münchner Karikaturist und satirische Zeichner Bernhard Prinz erhält im Deutschen Theater München eine Dauerausstellung seiner Werke.
Mit einem Festabend in München haben Kirchenvertreter und Wegbegleiter an den 2023 verstorbenen Holocaust-Überlebenden und evangelischen Pfarrer Walter Joelsen erinnert, der am 15. Juni 100 Jahre alt geworden wäre. Landesbischof Christian Kopp würdigte Joelsens Einsatz für Menschenwürde und gegen Antisemitismus.
Bad Bunny tritt am 20. und 21. Juni in der Merkur Spiel-Arena Düsseldorf auf; beide Konzerte sind ausverkauft, Resale-Tickets kosten bis zu 500 Euro. Einlass ist um 17 Uhr, Showbeginn gegen 21 Uhr.
Das Hurricane Festival (Scheeßel) und das Southside Festival (Neuhausen ob Eck) finden am dritten Juni-Wochenende 2026 statt, mit identischen Headlinern wie Florence + The Machine und Twenty One Pilots sowie praktischen Infos zu Anfahrt, Camping-Tickets und möglichen Gewittern.
Der Augsburger Perlachturm wird bis Herbst 2027 für rund neun Millionen Euro saniert; die Innentreppe wurde entfernt, sodass der 70 Meter hohe Turm aktuell komplett leer steht.
Die Jüdische Allgemeine depubliziert zwei Gastbeiträge von Tagesspiegel-Editor Stephan-Andreas Casdorff, nachdem der Tagesspiegel bekannt gab, dass Casdorff Meinungstexte mit KI verfasst hatte. Chefredakteur Philipp Peyman Engel kündigte strengere KI-Prüfregeln an.
Das Musikfestival „Shalom-Musik.Koeln" findet vom 1. bis 10. September an über 25 Spielorten statt und präsentiert jüdische Musik in vielfältigen Genres, darunter der Schofar-Virtuose Bar Zemach, der mit seinem Instrument eine Friedensbotschaft verbindet.
Makkabi-Deutschland-Präsident Alon Meyer erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Hape Kerkeling wird mit einem Zivilcourage-Sonderpreis ausgezeichnet, und Gwyneth Paltrow sieht sich nach einer Israel-Werbekampagne mit Hasskommentaren konfrontiert.
Timothy Lee Standring zeigt in Basel skulpturale Assemblagen aus recycelten Materialien, die mit Tapeten und Stoffen verkleidet sind und kulturelle Implikationen von Geschmack und Klassenzugehörigkeit untersuchen.
Choreografin Doris Uhlich zeigt mit dem Ensemble der Münchner Kammerspiele in „Glitsch" eine Körper- und Schleim-Choreografie, in der sechs Performer nackt miteinander interagieren und sich von Schleim, Wasser und Technomusik bewegen lassen.
Amanda Seyfried lernte Joni Mitchells Album „Blue" vollständig auf Gitarre, Dulcimer und Klavier, als Vorbereitung für ein Biopic, das nie realisiert wurde; Regisseur Cameron Crowe arbeitet nun an einem eigenen Mitchell-Film mit Meryl Streep.
Boy George und Culture Club haben „Karma Chameleon" mithilfe von KI neu eingespielt, um die Kontrolle über ihre Musik zurückzugewinnen und höhere Einnahmen zu erzielen, da sie die Master-Rechte am Original nie besaßen.
Das bayerische Kultusministerium lehnt den Einsatz von Störsendern in Schulen als rechtswidrig und gefährlich ab, obwohl der BLLV technische Maßnahmen gegen KI-gestützten Prüfungsbetrug fordert.