Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
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Zuerst gut, dann dumm gelaufen: Ein Fan der Gunners buchte vor einem Jahr ein Hotelzimmer fürs Champions-League-Finale. Und beging dann einen Fehler.
Die AOK Bayern verlost ein Entspannungsset sowie zweimal zwei Tickets für das Linkin-Park-Konzert am 12. Juni 2026 in der Allianz Arena München.
Die Münchener Biennale feiert 2026 ihre 20. Ausgabe mit zehn Uraufführungen an verschiedenen Münchner Spielorten (8.–20. Mai). Das weltweit einzige Festival ausschließlich für neues Musiktheater wird erstmals von Katrin Beck und Manuela Kerer geleitet. Drei empfohlene Produktionen sind „Isithunzi" von Monthati Masebe über Identität und afrikanische Klangtradition, „Xochiyaoyotl" über aztekische Rituale sowie „crypt_" von Yuri Umemoto, das japanische Geistergeschichte mit KI-Ästhetik verbindet. Ergänzt wird das Programm durch Installationen, Stadtinterventionen, Workshops und erstmals Angebote für Kinder.
Die Ausstellung „It's all about time" im Kunstmuseum Ravensburg thematisiert Zeit als zentrale Kategorie der Kunst und vereint Werke mehrerer internationaler Künstlerinnen und Künstler. Tehching Hsiehs „One Year Performance 1980-1981" dokumentiert durch stündliche Selbstporträts ein Jahr strenger Selbstdisziplin; seine Stechuhr, Fotos und das getragene Hemd sind im Ausstellungsraum zu sehen. Alicja Kwades Rauminstallation „Durchbruch durch Schwäche" versammelt knapp hundert historische Uhrengewichte aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, die nun bewegungslos an Ketten hängen. Rafik Greiss zeigt in „The Longest Sleep" (2024) Aufnahmen des islamischen Mawlid-Festes in Kairo, während Hans-Peter Feldmanns Fotoserie „100 Jahre" das gesamte menschliche Leben von der Geburt bis ins hohe Alter in Einzelporträts nachzeichnet.
Die Minions kehren auf die Kinoleinwand zurück - mit prominenter deutscher Unterstützung: Bill und Tom Kaulitz sowie Christoph Waltz leihen den Figuren im Animationsfilm ihre Stimmen.
Mock-Synthese: Titel: Saison 2026/27 in Nürnberg: "Feuerwerk künstlerischer Vielfalt" | BR-Klassik Teaser: Mafia-Oper, Kafka und Wagner: Das Staatstheater Nürnberg startet in seine letzte reguläre Saison im historischen Opernhaus.
Mock-Synthese: Titel: Ernst von Siemens Musikpreis für Simon Rattle: Ehrung fürs Lebenswerk Teaser: Sir Simon Rattle bekommt den "Nobelpreis der Musik": Ihm wurde der Ernst von Siemens Musikpreis 2025 zugesprochen.
Der Deutsche Kulturrat widmet seinen Newsletter der 19. Kalenderwoche dem Thema zivilgesellschaftliches Engagement als Grundlage der Demokratie. Geschäftsführer Olaf Zimmermann kritisiert dabei die politische Unterscheidung zwischen „gutem" ehrenamtlichem und „bösem" politischem Engagement als demokratiegefährdend. Die Mai-Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Kultur" greift das Schwerpunktthema „Was uns zusammenhält – Demokratie zwischen Vielfalt, Konflikt und Kompromissen" auf, ergänzt durch eine Veranstaltung zum Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt" am 21. Mai 2026 im Europäischen Haus in Berlin. Zudem warnen fast 70 Kulturinstitutionen aus Sachsen-Anhalt in einer gemeinsamen Erklärung vor der AfD-Kulturpolitik, die sie als Versuch bewerten, Kunst und Erinnerungskultur nationalistisch auszurichten. Rechtswissenschaftlerin Sophie Schönberger analysiert im „Text der Woche" die fehlende gesetzliche Absicherung der Kulturförderung und deren Anfälligkeit für politische Steuerung.
Die Ausstellung „Unvergesslich: Künstlerinnen von Antwerpen bis Amsterdam, 1600–1750" im Museum der schönen Künste in Gent würdigt über 40 Malerinnen des 17. und 18. Jahrhunderts, die zu Lebzeiten erfolgreich waren, aber später in Vergessenheit gerieten. Kuratorinnen Virginia Treanor und Frederica Van Dam belegen, dass Frauen damals eigenständige Werkstätten betrieben und die Malerei als Beruf verstanden. Neben der bildenden Kunst zeigt die Schau auch angewandte Künste wie Scherenschnitt und Spitzenklöppelei, in denen Frauen besonders hervortraten. Werke von Künstlerinnen wie Judith Leyster, Maria Sibylla Merian und Rachel Ruysch verdeutlichen die wirtschaftliche und künstlerische Bedeutung von Frauen in jener Epoche.
Das Kunstfestival Various Others findet vom 14. bis 24. Mai 2026 an zahlreichen Orten in München statt und vernetzt Galerien, Institutionen und Artist-Run-Spaces mit internationalen Partnern. Das Programm umfasst Ausstellungen, Performances, Talks und Workshops zu Themen wie Identität, Körperlichkeit und gesellschaftlichen Strukturen. Highlights sind unter anderem eine Gruppenausstellung zur Wahrnehmung von Wirklichkeit in der Behncke Galerie sowie eine Dialogführung mit Sammlerin Ingvild Goetz über Cindy Sherman. Das Festival wird vom VFAMK e.V. getragen und zielt auf internationale Sichtbarkeit des Münchner Kunststandorts.
Bei den 72. Kurzfilmtagen in Oberhausen (28. April bis 3. Mai 2026) stand im Deutschen Wettbewerb die Auseinandersetzung mit der Echtheit von Bildern und Erinnerung im Mittelpunkt. Mehrere Beiträge nutzten Archivmaterial oder Familiengeschichten, um Bezüge zur Gegenwart herzustellen: Cana Bilir-Meiers „Ein neues Wort" beleuchtete anhand eines WDR-Preisausschreibens aus der Gastarbeiterära Ressentiments im Migrationsdiskurs, während Gregor Bartschs „Ein Meter Neunzig" den Streit um den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche thematisierte. Shehab Fatoum erhielt für seinen Film „Catacombs", in dem er Flucht- und Rückkehrerfahrungen mit dem Mythos der Odyssee verknüpft, den 3sat-Nachwuchspreis. Ergänzt wurde das Programm durch Retrospektiven auf Werner Herzogs dokumentarische Kurzfilme sowie auf restaurierte Werke der Frankfurter Filmemacherin Ella Bergmann-Michel aus den frühen 1930er-Jahren.
Im 3D-Konzertfilm von James Cameron über Billie Eilish steht man mit den Fans in der ersten Reihe, liegt mit dem Popstar auf der Bühne oder kuschelt neben ihr im Hunderaum. Ein Live-Erlebnis ersetzt er trotzdem nicht.
Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrick PelzAus ganz unterschiedlichen Perspektiven befassen sich Jan-Henrick Pelz und Delschad Numan Khorschid mit Migration. Der...
Mitglieder von Pussy Riot und Femen haben am 6. Mai 2026 vor dem russischen Pavillon bei der Biennale in Venedig protestiert und dabei farbigen Rauch gezündet sowie Slogans wie „Russlands Kunst ist Blut" gerufen. Die italienische Polizei versperrte den Eingang zum Pavillon. Russland nimmt erstmals seit Beginn seines Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 an der Biennale teil, was die EU dazu veranlasste, Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro zu streichen; die Biennale-Jury trat in der Vorwoche aus Protest gegen die Teilnahme Russlands und Israels zurück. Die offizielle Eröffnung der diesjährigen Biennale ist für den 9. Mai geplant.
Vladimir Kornéev feiert Dalida mit Stimme und Emotion: Chansons, Glamour und Melancholie verschmelzen zu einer Hommage an die Sängerin.
Die Schau im Museum Liaunig präsentiert zeitgenössische Kunstwerke, die sich mit Sprache, Zeichen und Formen befassen.
In der senegalesischen Hauptstadt Dakar hat ein neues Gebäude des Goethe-Instituts eröffnet. Der Architekt Francis Kéré entwarf den Neubau mit einem besonderen Fokus auf Klimaverträglichkeit. Statt Beton setzte Kéré auf Lehm und Holz als lokale und nachhaltige Baumaterialien.
In der Serie „The Comeback“ spielt Lisa Kudrow eine in Vergessenheit geratene Sitcom-Schauspielerin. Ein Gespräch über die Verunsicherung durch KI, warum Humor immer hilft und wie oft sie in den Spiegel schaut.
Mock-Synthese: Titel: BRSO spielt Ondřej Adámek: "Wörter und Musik, das ist schon besser" Teaser: Komponist Ondřej Adámek und Sängerin Magdalena Kožená loten im Liederzyklus "Where Are You" Klang und Sprache aus – eine poetische Suche nach der Essenz des Seins.
"Nobelpreis in Weiß-Blau": So bezeichnet der bayerische Ministerpräsident den Orden, den er dem Dirigenten Sir Simon Rattle verliehen hat. Was Markus Söder besonders an dem Liverpooler schätzt.
Die Schauspielerin Martina Gedeck spricht beim Festival "Stars & Rising Stars" das Melodram "Enoch Arden" von Richard Strauss.
Die Wochentipps von IN München umfassen Veranstaltungen vom 7. bis 13. Mai 2026. Highlights sind die Lange Nacht der Musik zum 25. Jubiläum mit über 400 Konzerten an 90 Spielorten sowie das Musikfeuerwerk auf dem Frühlingsfest. Weitere Tipps umfassen Kinostarts, Flohmärkte, eine Matinee zum 150. Todestag von Franz von Pocci und Konzerte u.a. mit Glen Hansard und The King's Singers.
Der Fotograf und Autor Herbert Pöhnl aus dem Bayerischen Wald präsentiert mit seinem Langzeitprojekt „Grenzen bewegen" seit 14 Jahren gemeinsam mit Pianist Sven Ochsenbauer Fotos, Erfahrungen und Anekdoten aus Westböhmen und Ostbayern. Sein abschließendes Projekt zum Thema, die Schau „Hinüber", feiert am 5. Juli Premiere in der Volksmusikakademie in Freyung und ist in die Bayerische Landesausstellung integriert. Der 77-Jährige, der neben Landschaftsfotografie zunehmend Menschen in den Mittelpunkt stellt, will mit dem Projekt den Begriff der Grenze geografisch, kulturell und lokal beleuchten und dabei auch Integration und Zuwanderung thematisieren. Pöhnls Arbeit wurde unter anderem im Bayerischen Landtag sowie in Prager und tschechischen Institutionen gezeigt; Universitäten in Würzburg und Regensburg nutzen seine Erkenntnisse für Seminare und Ausstellungskonzepte.
Starbesetzt, packend, trivialisiert: Wie der Film von James Vanderbilt die Kriegsverbrecherprozesse gegen die Nazi-Größen auf ein Psycho-Duell zwischen Göring und dem US-Psychiater Douglas M. Kelley verdichtet