Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Aktuelle Artikel
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Die Crucchi Gang um Francesco Wilking verwandelt auf OMBRELLONI & GRU deutsche Popklassiker und David Bowies „Space Oddity" in Italo-Popsongs, mit Gästen wie Paula Carolina, Fettes Brot, Sven Regener und Clavdio.
Kelsey Lu veröffentlicht mit SO HELP ME GOD ihr zweites Album, das Ambient-Art-Pop mit dystopischer Düsternis verbindet und Cellospiel mit Gastbeiträgen von Kim Gordon und Sampha kombiniert.
Das Trio Yelka veröffentlicht mit JEANS ein drittes Album, das Jazz, Pop und Postpunk verbindet und mit einer Steely-Dan-Coverversion eröffnet, ergänzt durch Gastmusiker wie Daniel Nentwig von The Whitest Boy Alive.
Horse Lords verbinden auf ihrem Album DEMAND TO BE TAKEN TO HEAVEN ALIVE! Auto-Tune-Chorgesang, Sacred-Harp-Elemente und Math-Rock zu komplexer Experimental-Rock-Musik, die zwischen Berlin und Baltimore entstand.
Tujiko Noriko widmet ihr Album PON ihrer verstorbenen tauben Katze und verbindet auf über 14 Stücken Dream Pop mit komplexer Elektronik, geprägt von Melancholie und einer zurückgenommenen Gesangsstimme.
Notwist-Bassist Micha Acher arrangiert auf seinem Solodebüt HENRY AND THE GHOSTS SONGBOOK Stücke von The Notwist, Tied & Tickled Trio und Ms. John Soda für ein kleines Kammerensemble mit Bassklarinette, Piano, Fagott und Banjo neu.
Jon Spencer veröffentlicht mit SONGS OF PERSONAL LOSS AND PROTEST ein stilistisch konservatives Garagenrock-Album, das ihn von Iggy Pop bis zu den Cramps referenzierend, unterstützt durch die Rhythmusgruppe von The Bobby Lees, energiegeladen bei sich selbst zeigt.
Schauspieler Jason Momoa finanzierte das vierte Album NEW SELF der Punk-Rock-Band The Bobby Lees aus Woodstock, die trotz Kritikerlob in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Das acht Songs und 20 Minuten kurze Album vereint wütende Energie zwischen Rage Against The Machine und Beastie Boys.
Das zweite Album BINGO! der kanadischen Dancepunk-Band La Sécurité vereint Riot-Grrrl-Energie mit postpunktypischer Präzision und zweisprachigen Texten auf Englisch und Französisch.
Die M94.5-Radiobühne widmet ihre aktuelle Folge dem Thema Garten: Moderator Tom Ate nimmt Hörer mit in Schattenwelten rund um Biergarten, Schrebergarten und das Thema Verwelken.
Der Kultfilm „Ferris macht blau" von Regisseur John Hughes feiert am 11. Juni 2026 sein 40-jähriges Jubiläum und gilt bis heute als eine der einflussreichsten Komödien der 1980er Jahre.
Monteverdis Oper „L'Orfeo" über den Sänger Orfeo, der Euridice aus der Unterwelt zurückholen will, ist bis zum 24. Juni in Schwetzingen zu erleben.
Die Kulturwissenschaftlerin und Sexualpädagogin Madita Oeming spricht über den Film "Truly Naked", der Coming-of-Age, Familiendrama und eine Reflexion über Pornografie verbindet.
Eine Ausstellung mit rund 150 Werken von Richard Prince zeigt bis 16. August in Wien, wie der Künstler Fotos der Konsumgesellschaft neu verwendet, um die Macht von Bildern zu hinterfragen.
Die Kulturzeit vom 11. Juni 2026 thematisiert Proteste rund um die Fußball-WM in Mexiko-Stadt, eine Doku über Pionierinnen im Frauenfußball, Kunstfreiheit unter AfD-Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt sowie das Abschlussalbum der Toten Hosen.
Der Fotoband „Torhüter" von Hans van der Meer zeigt einsame Torhüter auf europäischen Amateurfußballplätzen und verbindet dabei Spiel und Landschaft abseits des Profisports.
Nick Cave ehrte seinen 2023 verstorbenen Freund Shane MacGowan bei einem Konzert in Malahide Castle, Irland, mit einer emotionalen Darbietung des Pogues-Songs „A Rainy Night in Soho" und spielte zudem mehrere Raritäten.
Eine 2022 in einer Münchner S-Bahn gestohlene Oboe im Wert von 10.200 Euro wurde nach dreieinhalb Jahren sichergestellt, nachdem ein Musikhändler die Bundespolizei alarmierte, als ihm das Instrument zum Kauf angeboten wurde.
Die Münchner Kammerspiele verzeichnen mit rund 170.000 Besuchern eine Rekordspielzeit, müssen jedoch trotz Erfolgs ein Sparpaket von 2,6 Millionen Euro umsetzen. Die Jubiläumsspielzeit 2026/27 zum 100-jährigen Umzug in die Maximilianstraße setzt Schwerpunkte auf verdrängte Geschichte, männliche Gewalt und Künstliche Intelligenz.
Das Münchner Auktionshaus Ketterer Kunst feiert sein 80-jähriges Bestehen und blickt auf wiederholt erzielte Rekordergebnisse zurück. Geschäftsführer Robert Ketterer spricht über Spitzenlose, Mittelklasse-Angebote und die wirtschaftliche Entwicklung des Hauses.
Ivan Repušić verabschiedet sich mit seinem letzten Konzert als Chefdirigent des Rundfunkorchesters im Prinzregententheater München und präsentiert dabei noch einmal seine „Artists in residence".
Regisseurin Claudia Bauer inszeniert Werner Schwabs Stück „Die Präsidentinnen" am Residenztheater München und spricht über ihre Herangehensweise an das als Fäkaliendrama bekannte Werk.
Das Münchner Jugendzentrum Neschama nahm an der Jewrovision 2026 in Stuttgart teil und gewann mit einer Coverversion des Rapsongs REDE den Videopreis; 13 jüdische Jugendzentren aus ganz Deutschland traten unter dem Motto „Voices of Hope" an.
Der New Yorker Maler Jay Payton (*1992) thematisiert in materialdichten, abstrakt-assoziativen Gemälden die ökologischen und existenziellen Krisen der Menschheit und verbindet dabei Alltagsobjekte mit Fragen zur Abstraktion als künstlerischem Konzept.