Pressespiegel
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Deutschland scheitert beim ESC nicht an Ablehnung, sondern an Bedeutungslosigkeit: Trotz positiver Stimmung in der Halle erhält der deutsche Beitrag kaum Punkte, weil er austauschbar wirkt und keine nachhaltigen Eindrücke hinterlässt.
Die Monacensia-Bibliothek München zeigt ab 20. Mai zwei Jahre lang eine Ausstellung zu Rachel Salamanders Archiv, das über 1000 Tondokumente, Fotos und weitere Zeugnisse ihrer 1982 gegründeten ersten jüdischen Fachbuchhandlung in Deutschland nach 1945 umfasst.
Ein Ranking bewertet die wichtigsten Alben und Bücher von Patti Smith, von ihrem bahnbrechenden Debüt HORSES (1975) über EASTER (1978) bis zu den Memoiren JUST KIDS (2010) und M TRAIN (2015).
Miriam Schüssler von Start Into Media erklärt, warum persönliche Kontakte, Haltung und technologisches Verständnis trotz KI entscheidend für den Einstieg in die Medienbranche bleiben. Am 21. Mai informiert die Messe „Media For You" in Nürnberg über Karrierewege in den Medien.
Die dänische Popband Aqua, bekannt durch den Hit „Barbie Girl", beendet nach 30 Jahren ihre Karriere als Liveband. Lene Nystrøm, René Dif und Søren Rasted gaben ihren Abschied auf Instagram bekannt.
Das Ekhof-Festival 2026 in Gotha eröffnet am 23. Mai mit Tschaikowskis „Souvenir de Florence", aufgeführt von der Thüringen Philharmonie und Cellist Alexey Stadler; das Hauptbühnenstück ist Molières „Die Schule der Frauen" in der Regie von Naemi Friedmann.
Francis Kéré präsentiert seinen Werkband „Building Stories" mit 26 Projekten und signiert ihn am 9. Juni im Berliner TASCHEN Store; der Pritzker-Preisträger kritisiert zugleich überbordende deutsche Bauvorschriften als Hindernis für Innovation.
Sopranistin Nuria Rial begeisterte mit dem Ensemble Les Cornets Noirs in der Dresdner Frauenkirche mit frühbarocken Werken von Monteverdi, Grandi und Legrenzi und erntete lautstarken Applaus des Publikums.
Kylie Minogue veröffentlicht am 20. Mai auf Netflix die dreiteilige Doku „Kylie", in der sie erstmals private Archive öffnet und über Ruhm, Kritik und die emotionalen Kosten ihrer vier Jahrzehnte langen Karriere spricht.
Der Rolling Stone porträtiert Pete Townshend als zentrale Kraft hinter The Who, dessen Songwriting die Grenzen der Rockmusik verschob. Brian May würdigt ihn als Erfinder der Rockgitarre und bezeichnete ihn als „Gitarrengott".
James Taylor würdigt Simon & Garfunkel in einem Essay als dauerhaft prägende Kraft der amerikanischen Musik, hebt Paul Simons Songwriting und Art Garfunkels unverwechselbare Stimme hervor und beschreibt ihre Partnerschaft als komplexe, öffentliche Zusammenarbeit zweier starker Persönlichkeiten.
Ike Willis, Sänger und Gitarrist an Frank Zappas Seite von 1978 bis 1988 und Titelheld der Rockoper „Joe's Garage", ist im Alter von 70 Jahren gestorben.
Peter Wolf schildert in einem persönlichen Essay, wie er Van Morrison 1968 in Boston als mittellosen Unbekannten kennenlernte und erlebte, wie dieser in einem Kellerclub das Material für sein Album „Astral Weeks" erstmals aufführte.
Marilyn Manson beschreibt in einem Essay, wie Jim Morrison und die Doors sein künstlerisches Leben prägten, und erklärt, warum die Band als erste Punkband gilt – trotz oder gerade wegen ihrer Unkonventionalität.
Der Rolling Stone würdigt Pink Floyds „The Final Cut" als unterschätztes Album: Roger Waters ließ sich vom Falklandkrieg 1982 inspirieren, scheiterte jedoch an internen Machtkämpfen – das Werk erreichte Platz 1 in Großbritannien, blieb aber ungeliebt.
Cher feiert am 20. Mai ihren 80. Geburtstag: Der Artikel würdigt sie als Künstlerin, die sich über Jahrzehnte neu erfunden hat – von Sonny & Cher über den Oscar-Gewinn 1988 bis zum Rekord mit Nummer-eins-Hits in sieben Dekaden.
Sängerin Lea hat zum 60. Jahrestag von Udo Jürgens' ESC-Sieg eine Neuinterpretation von „Merci Chérie" veröffentlicht, die von Fans sowie Jürgens' Kindern John und Jenny gelobt wird.
Die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bieten von Mai bis September 2026 unter dem Motto „Containern und…" sechs kostenlose Kreativ-Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene am Zechen- und Badehaus Brieske an.
Der Sendesaal Bremen veröffentlicht sein Programm für die Saison 2026/2027 mit 57 Konzertabenden und meldet einen Besucheranstieg von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Jerry Lewis, Schauspieler, Regisseur und Slapstick-Ikone, wäre vor 100 Jahren geboren worden. Weltberühmt wurde er als chaotischer Komödienpartner von Dean Martin und in Rollen wie dem „Verrückten Professor".
Zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz erinnert der Artikel an den großen deutschen Erzähler, dessen bildstarke Werke einer ganzen Generation bei der Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit halfen und die Heimatregion Masuren lebendig hielten.
Iranische Kulturschaffende reagieren auf die israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Regime in Teheran weitgehend mit öffentlichem Schweigen, das laut dem Bericht möglicherweise auf einen kollektiven Schock zurückzuführen ist.
Julia Draganović, Leiterin der Villa Massimo in Rom, beschreibt, wie Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Kulturpolitik gezielt als politisches Instrument einsetzt.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht sich nach weniger als einem Jahr im Amt mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, ausgelöst durch Kontroversen rund um Berlinale, Buchhandlungspreis und Deutsche Nationalbibliothek.