Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele trat DJ Alle Farben erstmals im Festspielhaus auf und feierte mit 1.700 Gästen eine Elektro-Party – ein bewusster Stilbruch der Festivalleiterin Katharina Wagner, um neues Publikum anzusprechen.
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Die tägliche Feuilleton-Rundschau bündelt Debatten zu Islamismus und dem CSD-Anschlag, zur Massenmigration nach Ceuta, zur KI-gestützten Buchvernichtung durch Tech-Konzerne sowie zur Umdeutung des Gulag-Museums in Moskau als Ort einer neuen russischen Opfer-Geschichtserzählung.
Frank Castorf inszeniert Klaus Manns „Mephisto" am Berliner Ensemble und betont dessen radikale Selbstbefragung. Der Bayreuther KI-Ring erhält gemischte Kritiken, wobei Dirigent Christian Thielemann und Tenor Klaus Florian Vogt gelobt werden.
Die tägliche Buchkritik-Übersicht bespricht u. a. Patrick Ryans Familienroman „Buckeye", Dave Eggers' „Contrapposto", Stella Gaitanos „Eddos goldenes Lächeln" sowie Maike Luhmanns Sachbuch „Einsamkeit" aus verschiedenen deutschen Medien.
Karlheinz Schäck aus Kronach, langjähriger Leiter der Fanclub-Zentrale von Nino de Angelo, muss dessen Konzert in Eyrichshof am Sonntag nach einer Operation verletzungsbedingt auslassen.
Schüler der fünften Klasse der Mittelschule Ebersdorf haben gemeinsam mit Graffiti-Künstler Norman „Anpy" Pfitzner zwei Wände mit Kunstwerken gegen Rassismus und Intoleranz gestaltet, gefördert durch das Programm „Demokratie leben!".
In Extremo begeistert 2.800 Fans beim Konzert im Schlosshof Eyrichshof mit einer zweistündigen Show aus Mittelalter-Metal, Feuerfontänen und ungeprobten Bühnenaktionen.
Die Familie des irischen Singer-Songwriters Glen Hansard gibt bekannt, dass die öffentliche Aufbahrung am 3. August im IMMA Dublin und die Beerdigung am 4. August in der St. Patrick's Cathedral stattfinden. Hansard starb mit 56 Jahren an den Folgen eines Motorradunfalls.
Das Weiße Haus verwendete auf TikTok Bad Bunnys Song „La Mudanza" für ein Deportationsvideo – obwohl der puerto-ricanische Künstler Trumps Einwanderungspolitik öffentlich und wiederholt scharf kritisiert hat.
Rund 1.800 Bläserinnen und Bläser aus mehr als 140 bayerischen Posaunenchören haben in Nürnbergs Jakobskirche 72 Stunden ununterbrochen Blechblasinstrumente gespielt und damit einen Weltrekordversuch gestartet, dessen offizielle Bestätigung noch aussteht.
IN München stellt Familien Ferienangebote in München und Umgebung vor, die verschiedene Länder erlebbar machen – darunter Surfen, Kalligrafie, Graffiti, Skateboarden und indische Kampfkunst – ohne lange Anreise.
Mit ihren Romanen über die Schicksale in ihrer Familie im Vorarlberg hat sie eine enorme Leserschaft für sich gewonnen: Jetzt ist die Schriftstellerin Monika Helfer nach einem Sturz gestorben.
Patti Smith besuchte Papst Leo XIV. am 31. Juli im Vatikan zu einem 40-minütigen Gespräch; beide sind gebürtige Chicagoer und verband laut Beteiligten eine gemeinsame Mission sowie Smiths Song „Wave" von 1979.
Die New Radicals um Frontmann Gregg Alexander veröffentlichen mit „One Night Only (Break Loose Break Free!)" ihren ersten neuen Originalsong seit dem Debütalbum von 1998 – als Beitrag zum Soundtrack der Romantic Comedy „One Night Only".
Beim Konzert von Pearl Jam auf dem Roskilde-Festival in Dänemark kamen am 30. Juni 2000 neun Menschen durch Gedränge und Massenpanik ums Leben. Die Tragödie führte weltweit zu verschärften Sicherheitsstandards bei Festivals und prägte Pearl Jam nachhaltig.
Rund 1.800 Bläserinnen und Bläser haben in Nürnbergs Jakobskirche 72 Stunden lang fast ununterbrochen Posaunenmusik gespielt und damit einen Weltrekord angestrebt; die Unterlagen gehen zur Bestätigung ans Rekord-Institut Deutschland.
Lou Reeds selbstbetiteltes Solodebüt von 1972 gilt als enttäuschend, weil es aus aufgewärmten Velvet-Underground-Outtakes bestand und Reed unpassenderweise von Yes-Musikern und dem Elton-John-Gitarristen Caleb Quaye begleitet wurde.
Augsburg gibt sich kraftvoll, kritisch, lustig – und mobil. Warum es sich lohnt, im Sommer einen Ausflug in die Fuggerstadt zu unternehmen.
Ein nackter Jedermann, ein geschasster Intendant und eine Frau, die den Laden am Laufen hält: ein Report von den Salzburger Festspielen. Erstmals äußert sich auch der abservierte Markus Hinterhäuser.
Der israelische Street-Art-Experte Ettinger führt durch Tel Aviv und erklärt die lebendige, teils illegale Graffiti-Szene der Stadt, die politische Ereignisse, Alltagsgeschichten und Kunstkonflikte auf Hauswänden festhält.
Das Musée de Bretagne in Rennes eröffnet eine neue Dauerausstellung zur Dreyfus-Affäre und beleuchtet dabei zugleich die fragmentierte jüdische Geschichte der Bretagne vom Mittelalter bis zur kleinen Gegenwartsgemeinde.
Die erhaltene Apsis des 1844 eröffneten Israelitischen Tempels in Hamburg wird nach jahrzehntelangem Verfall durch den Landesbetrieb LIG saniert und soll als jüdisches Kulturdenkmal und öffentlicher Begegnungsort neu gestaltet werden.
Susanne Pawlik verarbeitet in ihrem Romandebüt «Weiterschwimmen» den Krebstod ihrer Tochter, wobei tägliches Schwimmen als ritueller Halt durch die Trauer dient – ein poetisches, tröstliches Buch über Verlust und Weiterleben.